Die SalonSisters waren wieder im Hechtclub, einfach wundervoll! Eine Band, die das Schlumpflied in C-Moll als Trauermarsch auf einem Surfbeat spielen kann, ist Goldes wert. Aber auch ansonsten schrecken sie glücklicherweise vor wenig zurück (Nirvana wird genauso gecovert wie Hans Albers oder Robbie Williams, mir fehlt noch Britney
).
Allerdings haben sie hin und wieder keine so ganz glückliche Hand, was ihre Special Guests angeht, so war diesmal die Kleingeldprinzessin (U-Bahnmusikerin?) dabei, die Herr E nicht ganz zu Unrecht als “intelektuelles Biobrot” bezeichnet hat. Im Kontrast zu den entspannten Spaßjungs wirkte sie etwas angestrengt sinnsuchend… aber auch sie hat dem Gesamterlebnis keinen Abbruch getan.