Ich liebe Peperonata und habe das einen Sommer lang eigentlich spätestens jede zweite Woche als Mitnehmessen und schnellen Snack gemacht. Herr E erwähnt dann auch in regelmäßigen Abständen, dass man doch jetzt mal wieder könnte und deswegen war ich der festen Überzeugung, dass ich das Rezept (auch wenn das ein wenig zu glorreich ist für das, was man da tut) schon lange ins Blog gestellt hätte. Theoretisch kann man natürlich das ganze Jahr über Peperonata essen - schließlich gibt es immer Paprika käuflich zu erwerben, aber irgendwie ist das für mich eines der ganz klassischen Sommergerichte. Zum Picknick, auf Brot, als Vorspeise, als leichtes Essen - immer passend, immer gut.

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Wir haben eine neue Runde beim 3-Euro-Kochen gewagt. Wir waren ein paar mehr, als beim letzten Mal - Herr E, der junge Herr E, dontblog mit dem besten aller verlobten, equalizer, Die Kleine Prinzessin, Fräulein H und natürlich ich. Entsprechend gab es erstaunlich viele mitgebrachte Sachen:

- Tofu
- Bambussprossen
- Blumenkohl
- Broccoli
- Kartoffeln
- Dosenpfirsich
- Mie-Nudeln
- Senfsprossen
- Petersilie
- Aubergine
- Birne
- Orange
- Pilze
- fertige Putenbruststreifen
- Feldsalat
- Rucola
- Datteltomaten
- Dosenmango
- Crème Double
- Pastinaken
- Süßkartoffel
- handgesammelte Eier aus MeckPom
- Marzipan
- Russisch Brot
- Hirse
- Chili
So, und daraus war nun ein Abendessen für neun Personen zu gestalten. Das sollte ja nicht so schwer sein…
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Ein wenig früh diese Jahr habe ich diese Woche kulinarisch mir den Sommer ins Haus geholt. Zucchinipuffer mit Minze, Kartoffel und Ziegenkäse sollten es sein - eine sommerlich-erfrischende Kombination. Eigentlich ist es eher ein Häppchen, als ein ganzes Essen, aber wenn man genügend davon ist, so reicht auch das. Ursprünglich ist es ein Rezept von Delia Smith, eine meiner britischen Kochheldinnen, die sich leider mit ihrer Rückkehr aus der Pensionierung keinen Gefallen getan hat. ‘How to Cheat at Cooking‘ ist leider überhaupt nicht meines. Nichts dagegen, hin und wieder ein wenig Conveniencefood zu nutzen. Aber nahezu ausschließlich, sogar für solche einfachen Dinge wie Kartoffelbrei zur TK-Kost greifen? Das muss eigentlich nicht sein. Zumal die Zusatzstoffe in diesen Fertigprodukten häufig nicht ganz ohne sind - und sei es etwas so einfaches, wie der Salzgehalt, der häufig einfach viel zu hoch ist.
Nun, die älteren Rezepte gefallen mir häufig, ein wenig abgewandelt sind hier die Fritters:

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Letzen Samstag, da noch Mitbewohnerette #11 da war, haben wir ein kleines Brunch bei mir gemacht. Es gab einen Kommentar von der Seite Herrn Es, dass es eher ein Frühstück sei, da wir keine “echten” warmen Gerichte gemacht haben - aber es war auch so sehr nett.

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Nach langem Überlegen, ob ich wirklich noch ein weiters Gerät benötige, dass mir die Küche voll stellt, habe ich mir doch ein Waffeleisen zugelegt. Das Waffeleisen hat Austauschplatten und kann auch Sandwiches zukleben und Kontaktgrill mimen. Bisher habe ich nur die Funktion des Waffeleisens ausgetestet: ging prima.
Ich fürchte ein wenig, dass dieses wieder eine Anschaffung ist, die dezent in der Schachtel vor sich hin staubt und so 2-3x im Jahr benutzt werden wird…. Aber nu, wir werden sehen. Ich wollte nicht mit den mir doch eher geläufigen süßen Waffeln beginnen, sondern mit den herzhaften, mit Gemüsewaffeln. Leider habe ich viel zu wenig Salz in die Waffeln selber getan, dafür zu viel in das Raita, dass ich dazu gemacht habe. Keine glückliche Kombination. Die zweite Waffel habe ich wie ein Brot mit Käse belegt: schon sehr viel besser. Am nächsten Tag dann Resteessen: Waffeln mit Tomate belegen und mit Käse übergrillen: wunderbar.
Mitbewohnerette #11 ist der Meinung, dass ich sehr viel Resteessen mache. Irgendwie musste ich ihr zustimmen. Es bleibt immer mal wieder was übrig, sei es schon gekocht, seien es Zutaten, die aufgebraucht werden müssen. Im Schnitt koche ich wohl nur 1x richtig und dann 3x mit den diversen Überbleibseln…
