Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich

2. Juli 2009

Sommerzeit = Salatzeit

Gespeichert unter: Blätterzeugs, Ganzes Essen, Häppchen & Kleinigkeiten — kochschlampe @ 2:29
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Wenn es warm ist, kann ich mich tagelang zu den Hauptmahlzeiten von Salat ernähren. Womit ich jetzt auch schon wieder angefangen habe. Die letzten Tage gab es nur Salate. Ein paar sind bilddokumentarisch festgehalten, andere leider nicht. Einer war besonders gut – Grüne Bohnen, Rucola und getrocknete Tomaten – aber leider ohne Bild. Bei Rucola mit frittiertem Tofu und Sesam habe ich glücklicherweise ein Bild gemacht. Der Salat hat ein wenig was von Cross Culture Cooking, es sind deutliche asiatische Obertöne vorhanden.
Die leisen Bedenken, dass ich durch dauernde Salate abnehmen könnte, habe ich durch eher kaloriendichte Zutaten versucht einzudämmen. Es sollte mir auch gelungen sein.

sesam_rucola_salat

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24. Juni 2009

Wunschkochen

Gespeichert unter: Basis, Häppchen & Kleinigkeiten — kochschlampe @ 2:58
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Manchmal, manchmal hilft es, wenn Wünsche nach Rezepten angemeldet werden. In diesem Falle hatte das Rhabarberchutney den Wunsch  nach einem Mangochutney ausgelöst. Also habe ich mich daran gemacht und mir eine bunte Sammlung von Rezepten durchgelesen und eine Mischung aus verschiedenen zusammengestellt. Ob es schmeckt kann ich noch nicht sagen, da das Chutney 2-4 Wochen ruhen soll, bevor es angebraucht wird. Und die Zeit ist noch nicht rum. Aussehen tut es auf jeden Fall schon einmal nicht schlecht.

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14. Juni 2009

Wanderfutter

Gespeichert unter: Häppchen & Kleinigkeiten, Ofen — kochschlampe @ 9:16
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ATB hatte eine sehr schöne Wanderstrecke rausgesucht, angeblich nur 15 Kilometer (nach den Schildern zu urteilen eher 18) und auch für ungeübte Wanderer geeignet. Also perfekt für uns. Die Gelegenheit habe ich gleich genutzt, meine Wanderausstattung spazieren zu führen: Wanderschuhe, sandfarbene Trekkinghose und schwarzes Achselshirt: très butch, aber dem Anlass angemessen. Weil Gasthöfe in die Strecke eingemalt waren, haben wir uns bei der Essensmitnahme ein wenig eingeschränkt, hätten aber trotzdem locker noch mindestens eine dritte Person mitverpflegen können. Abgesehen davon waren die eine oder andere der eingemalten Gaststätten/Cafés von einer Qualität, dass wir uns lieber auf das mitgebrachte Essen verlassen haben. Bei dem einen konnte man schon auf 300 m Entfernung das alte Frittierfett riechen, nicht sehr vertrauenserweckend. Die Strecke kann ich nur empfehlen: wunderschön am See entlang und sehr, sehr friedlich. Wir sind so gut wie keinen anderen Menschen unterwegs begegnet. Es gab die eine oder andere Badestelle, aber auch die waren nur sehr spärlich besucht: sehr erholsame Stille.

Morgens vor dem Losgehen hatte ich noch schnell Muffins gebacken und da, wie bereits erwähnt, Rosmarin zu fast allem passt, gab es welche mit Rosmarin:

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11. Juni 2009

Rhabarber auf Vorrat

Gespeichert unter: Basis, Häppchen & Kleinigkeiten — kochschlampe @ 10:03
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Seit einiger Zeit schon hatte ich mir vorgenommen,  mal ein Chutney herzustellen. Eigentlich war die Idee, mit einem Mungochutney anzufangen, aber die Mangos habe ich immer lieber so, wie sie sind oder maximal in mein Frühstücksmüsli geschnitten gegessen. Es muss gerade Mangozeit irgendwo sein: sie schmecken wunderbar und vollaromatisch. Und man bekommt sie hinterhergeworfen.

Das Rezept für das Rhabarberchutney hat sich irgendwann in meinem schwarzen Rezeptbuch eingefunden (Ursprung verschollen) und wurde von mir ein wenig adaptiert. Rosa Pfeffer statt eingelegtem grünen usw. Ich bin nicht ganz sicher, wie lange sich das Chutney hält, aber ich rate in jedem Falle dazu, spätestens nach Anbruch des Glases das Chutney im Kühlschrank aufzubewahren. Und eines ist sicher: mit scharfem, alten Cheddar harmoniert das Chutney sehr schön.

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8. Juni 2009

Grillierter Champignon

Gespeichert unter: Basis, Gemüse, Häppchen & Kleinigkeiten — kochschlampe @ 11:23
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Grillen ist eine der letzen Bastionen der Carnivoren. Wo der erste Gedanke an Essen von den allermeisten mit Stücken vom (oder auch dem ganzen) toten Tier assoziiert wird. Man kann auch mit Vegetariern grillen, wirklich, ich war dabei. Und bin satt geworden und habe mich über das gute Essen gefreut. Die Herausforderung mag ein wenig größer sein, aber einfach muss ja nicht immer sein. Mir ist allerdings bei dieser Gelegenheit aufgefallen, dass ich die meisten Grillrezepte, auch die Standards, so gut wie nicht verbloggt habe. Es gibt so einiges, was sich an Gemüse, Käse und Getreideprodukten auf den Grill werfen lässt. Nur ist das meist schneller aufgegessen, als ich daran denke, ein Bilddokument herzustellen. Das Basisrezept für diesen grillierten Champignon (Schmampingjong) stammt von Herrn Es Ex-Schwiegermutter: große Champignons nehmen, Stiele rausdrehen, mit Knoblauch- oder Kräuterbutter füllen, von außen fetten und so lange auf den mäßig heißen Grill legen, bis die Champignons ihre Farbe und Konsistenz in Richtung gegart geändert haben. Wer zu großzügig mit der Butter ist, wird mit zischendem Fett auf heißen Kohlen bestraft.

grillchampignon

Ich mache meine Butter meist selber: Butter, grobes Meersalz, Knoblauch und frisch gehackte Petersilie ist die Norm. Man kann auch noch ein wenig Schafskäse in den Pilz geben, wenn man denn gern möchte. Schmeckt auch gut.

Vollkommen einfach, das schaffen auch Menschen mit Kochbehinderung. Noch dazu schnell und wirklich lecker.

Mein lieblingsgegrillter Champignon aus Kindertagen ist mit einer Gorgonzolafüllung. Davon ein andermal.

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