Archives for category: NudelZ

Very meh. Ich habe zugegebenermaßen einen entscheidenden Schritt im Rezept überlesen, aber mit dem Ergebnis würde ich das so nicht noch einmal kochen. Vielleicht gebe ich dem Ganzen noch eine Chance und mache alles ganz brav richtig. Es sah so gut aus! So einfach! So verführerisch!
Einfach ist es wirklich und geht vor allem rattenschnell. Die Nudeln mit dem Dressing/der Sauce sind auch sehr gut, nur wenn der Tofu nicht auch was von der Sauce abbekommt, dann schmeckt er halt nach gar nichts. Da hilft dann auch der Sesam nicht mehr. Vielleicht sollte ich beim nächsten Mal die Saucenmenge verdoppeln und den Tofu da vorher kurz drin einlegen und dann erst braten? Oder kurz vor Bratende zum Tofu in die Pfanne geben, wie Anikó vorgeschlagen hat? Könnte einen Versuch wert sein, ist dann natürlich aber wieder nicht mehr sehr schnell. Was die halbe Attraktion des Rezeptes war. Ich muss da noch mal ein wenig drüber meditieren, wenn ich ein wenig Langeweile habe.

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Nach diesem Rezept gebastelt – soweit ich mich halt an Rezepte halte – und was soll ich sagen? Ein Gedicht! Es war ein unglaublich leckeres, einfaches Abendessen. Und weil es (relativ) wenig Zutaten sind, kann ich mir sogar gut vorstellen, dass man das auch als Büromittagessen mal rasch herstellt.  So habe ich es nur den einen Abend gegessen und einen der nächsten Tage dann die Reste mit ins Büro getragen und da aufgewärmt. Geht natürlich auch immer.
Es gibt ja immer wieder Menschen, die behaupten, dass Rosenkohl eklig sei. Ich bin nicht ganz sicher, wie sie überhaupt auf die Idee kommen, vermute aber, dass es daran liegt, dass sie in komischer Schul- oder Mensaspeisung ruinierten Rosenkohl bekommen haben. Oder welchen, der bitter schmeckte, weil er nicht wirklich durchgekocht  war. Es gibt viele gute Gründe, sein Gemüse in al dente zu essen. Aber bitte nicht bei Rosenkohl. Meinetwegen bei Möhrchen. Oder auch bei Paprika. Oder Pilzen. Aber nicht hier. Das hat keinen Sinn und ist nicht förderlich für Geschmack oder Haptik.

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Neulich hat sich wieder einmal die Frage gestellt: was mache ich mit dem Grün der Roten Bete? Als asiatisierte Nudeln wollte ich sie nicht wieder haben und beschloss so zu tun, als wäre es Spinat. Abgesehen davon, ist es inzwischen wieder kalt genug geworden, dass ich mit Freuden dicke Suppen und Eintöpfe esse – beides sind für mich klassische Winteressen (auch wenn ich den Beitrag gerade im Garten in der Sonne schreibe: ich muss eine dicke Fleece-Jacke dabei tragen. Eindeutig die kalte Jahreszeit). Nach ein wenig hin & her habe ich beschlossen, mich an eine Suppe aus der Essen & Trinken zu wagen: Gemüse-Nudel-Suppe mit Räuchertofu. Das klang gut und ich hatte noch dazu fast alles im Haus. Ich gehe ungern kurz vor dem Essen  noch schnell alles einkaufen, was eigentlich noch ins Rezept gehört: dafür bin ich nicht geduldig genug, was die Befriedung meines Hungers angeht. Lieber koche ich dann was anderes oder ersetze alle verlangten Zutaten durch das, was meine Küche gerade hergibt und lebe damit, dass die Ergebnisse manchmal ein wenig anders sind, als es im Rezept vorher klang. Oder wie es in einem Tweet von davidlebovitz hieß: ‘If You Substitute Other Ingredients, Do Not Expect Similar Results’. Mach ich dann auch nicht oder zumindest nicht für lange. Hier wurden natürlich auch Zutaten ausgetauscht und das Ergebnis war eine sehr leckere, handfeste Suppe.

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wurde schon am Freitag ein wenig vorbereitet, home office sei Dank. Im chinesischen Supermarkt Kant/Kaiser-Friedrich gab es Trockengemüsemischungen, die als Basis für Brühe dienen sollen. Zwei davon (Gemüse-Pilze und Kohl-Mandel) musste ich mitnehmen und eine habe ich jetzt ausgetestet:

Bestehend aus:

  • Kohl
  • Datteln
  • Pilzen
  • Karotten
  • Orangenschale

Die Mischung sollte mit 7-8 ‘Schalen’ Wasser angesetzt werden… ich habe das mal für amerikanische Cups gehalten und noch einen Schluck neutrales Öl und Salz dazu spendiert. Das dann aufkochen und bei geschlossenem Deckel ca. 2-3 Stunden leise vor sich hin simmern lassen. Abgießen, abkühlen lassen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Mir war nicht ganz klar, was ich damit würde machen wollen, habe mich dann aber dazu entschieden, eine Pilz-Nudelsuppe daraus zu kochen. Glücklicherweise hat der Bio eigentlich immer Shiitake und Austernpilze da, so dass dem Plan nichts im Wege stand. Und weil es eigentlich tüteneinfach ist, habe ich alles mit ins Büro genommen und zu einem Mittagessen zusammengeworfen:

Ein wenig frittierter Tofu, eine Handvoll Shiitake Pilze (in Streifen), eine Packung vorgekochter Udon-Nudeln, ein paar zerkleinerte Austernpilze. Dazu ein halber Liter der obigen Brühe und go. Brühe zum Kochen bringen, Pilze und Tofu dazu, ca. 5 Minuten köcheln lassen. Nudeln rein und weitere 3 Minuten köcheln lassen. Salzgehalt prüfen. Fertig.

Beim nächsten Mal würde ich allerdings den Tofu wahrscheinlich vorher noch ein wenig geschmacklich behandeln… vielleicht wie bei der Kitsune-Udon-Suppe. Es schmeckt auch so hervorragend pilzig, aber die Tofuwürfel wollen gemeinsam mit der Brühe gegessen werden, da sie sonst arg neutral sind.

Monochrom und gut.

Hin & wieder koche ich trotz kontinentalsommerlicher Temperaturen. Selten, sehr selten. Aber immerhin: Sommerpasta schafft es manchmal auf den Essensplan (in verschiedenen Varianten). Dieses Mal im Kleide von Zucchini und Erbsen. Ich koche mich immer noch durch die Bücher von Annabel Langbein und habe dieses Mal ihre Erbsen-Zucchini-Fusilli im vegetarischen Gewand auferstehen lassen. Zum Glück nicht gestern – die Katze lag gestern irgendwann nur noch hechelnd im Schatten – sondern einen der Tage, die im Vergleich ein wenig kühler gewesen sind. Angenehm schnell, angenehm lecker und vor allem auch gut kalt zu essen.

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