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oder das vergessene Rezept. Ich habe diese Cannelloni in verschiedenen Iterationen bereits mehrfach gekocht. Ich habe sie Onkel Mattel ans Herz gelegt und er hat sie mehrfach gekocht. Ich dachte, dass ich sie Paprika meets Kardamom ans Herz gelegt hätte, aber zumindest im Blog gibt es dazu keinen Hinweis. Kurz: es ist ein schönes Rezept, solange man nicht dabei verlangt, dass das Ergebnis aus fotogen ist. Wie eigentlich alle Aufläufe: nee, lass ma lieber das Licht aus, Schatz. Der schmeckt, ist nicht kompliziert und dabei noch so nett, sich auch einfrieren zu lassen. Dazu muss hübsch dann nicht auch noch unbedingt sein. Dabei fällt mir ein… könnt ich ja mal wieder machen! Die Bilder sind nämlich nicht die frischesten und stammen noch aus Berlin. Und das, wo doch die Berliner Zweigstelle eigentlich sehr weitgehend geschlossen wurde und dafür die Mannstärke in Zürich sich verdoppelt hat.
Sei’s drum. Hier ist dennoch mal ein Bild:

3-kaese-cannelloni-1

Ok, und ein zweites mit Anschnitt:

3-kaese-cannelloni-2

Hübsch is anders, lecker nicht.

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Am zweiten Weihnachtsfeiertag haben wir das Essen mit ein wenig Käse und einem Birnensalat abgeschlossen. Davon waren sowohl noch Käse als auch Salat übrig. Was lag also näher, als einen Schweinetoast als Resteverwertung zu machen?
Den Birnensalat mit Käsestücken kann ich übrigens nur empfehlen – das war eine der schöneren Ideen für einen Essensabschluss. Freundin M meinte zwar, dass der Birnensalat aussehe, als hätte sich ein Schwäbischer Kartoffelsalat verirrt, doch der Anblick täuscht. Da war keine Kartoffel auch nur in der Nähe. Und kein Apfel.

Schweinetoast mit Birnensalat

Rest Birnensalat
Brötchen nach Wahl
Rest Gorgonzola
ein wenig Butter

Den Grill vorheizen. Die Brötchen halbieren, buttern und mit Gorgonzola belegen. Unter den heißen Grill legen, bis der Käse zerlaufen ist und Blasen schlägt (das dauert bei mir keine 10 Minuten). Mit dem Rest Birnensalat belegen und glücklich essen.

Birnensalat

für 6-8

  • 1 TL Dijon-Senf
  • 2½ TL Weißweinessig (Rosé Balsamico geht auch sehr gut)
  • 3 TL Olivenöl
  • ein paar tropfen Sesamöl
  • 1 TL Senfsaat (gelb oder braun ist egal)
  • Salz
  • 1 TL Estragon , fein gehackt
  • 1 Frühlingszwiebel , in feinen Ringen
  • 4 kleine, feste Birnen, geschält, entkernt und in feinen Scheiben
  • 8 dünne Ecken kräftigen Cheddar (oder anderen aromatischen Käse der Wahl)
  • 8 dünne Ecken Stilton (oder Roquefort oder Gorgonzola picante)

In einer großen Schüssel Senf und Essig mischen. Öle, Senfsaat, Estragon, Frühlingszwiebel und Salz dazugeben und gut mixen. Die Birnen dazugeben, einmal gut rühren und dann bis zum Essen kühl stellen (wenn man den länger als 4 Stunden stehen lässt, muss man seinen Birnensalat schon sehr suppig mögen).

Mit dem Käse auf Tellerchen arrangieren und das Essen ausklingen lassen.

Die meisten der klassischen Sandwiches sind nicht primär für den vegetarischen Markt entwickelt worden. Es gibt sie, ja, aber es sind selten Klassiker. Hier aber war dann mal eine der Ausnahmen: das Cheese and Onion Sandwich. Wer nach gesunder Nahrung, ausgewogen und wasnicht alles sucht: bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen. Genauso sollte man sich keinen Illusionen hingeben, dass man hinterher frischen Atem mit einer leicht minzigen Note hätte… jedenfalls nicht, wenn man nicht ordentlich mit anderen Mitteln nachhilft. Ansonsten ist es vielleicht nicht der ideale Snack vor einem heißersehnten Date. Drachenatem wird von den wenigsten Menschen geschätzt. Ich denke nur an eine Kollegin, die den gern durch die Gegend trägt und ugh. Da halte ich meistens einen Sicherheitsabstand ein, um zumindest nicht in den vollen Genuss zu kommen. Ich vermute allerdings, dass alle anderen wie ich auch nur auf Abstand gehen und es ihr (unfairerweise) niemand gesagt hat, so dass die Gute keine Chance hat, da was dran zu ändern. Andererseits… sagt einem so etwas nicht die Familie? Und es gilt auch abseits von Blind Dates:

Um aber zum anjenehmen Teil zurückzukehren, ist hier eine Ansicht der Käse-Zwiebel-Klappstulle, die tatsächlich einfach sehr gut schmeckt. Die Zutaten passen alle wunderbar zusammen und es ergibt sich ein schönes, schnelles Essen. Bei mir in der extra-ungesund-Variante aus weißem Toastbrot, aber da ist ja jedem der Grad der Perversion selber überlassen. Immerhin war es kein Tütenbrot, sondern wurde liebevoll von Hand vom ganzen Laib gesäbelt.

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