Archive für Kategorie: Basis

Ich mache immer wieder Brotaufstriche selber. Mal den einen, mal einen anderen. Diesen hier habe ich erst einmal gemacht und auch wenn er an sich ganz gut gewesen ist, kann er den aktuellen Favoriten (bisher unverbloggt) nicht vom Throne stossen und wird es ein wenig schwierig haben, soweit vorne in meinem Kochbewusstsein zu landen, dass ich ihn wieder baue. Erschwerend kommt natürlich hinzu, dass ich insgesamt nicht der grosse Brotesser bin und eigentlich am liebsten 3-5x am Tag warm essen würde. Es bleibt allerdings in der Regel dann doch bei zwei warmen Mahlzeiten am Tag. Es sei denn, dass ich im Winter wieder anfange, mir Porridge und Konsorten im Reiskocher zu bauen. Dann sind es wieder wenigstens 3 warme Mahlzeiten am Tag. Ceterum censeo, dass es ‘Abendessen’ und nicht ‘Abendbrot’ heisst.
Die Originalversion hatte ich im KuLa gesehen, für interessant befunden und dann angepasst an die Sachen, die ich vor Ort hatte nachgebaut. Bohnen-Tofu-Aufstrich - Kochen für Schlampen

Den Rest des Beitrags lesen »

Hin & wieder gelüstet es mich nach einem warmen, herzhaften Frühstück. Bloss… für Suppen bin ich in der Früh häufig nicht organisiert genug, Eier esse ich nicht besonders gern und dann wird es mit klassischem, warmen Frühstück auch schon ein wenig eng. Zumindest, wenn es vegetarisch sein soll. Und so ende ich meist dann doch wieder beim Tofu. Allerdings wollte ich dieses Mal nicht den ewigen Klassiker aus der Kindergartenzeit und habe tatsächlich ein kleines Experiment gewagt. Und gewonnen – es ist nämlich durchaus lecker. Wobei mir auch das hier so morgens um sechs dann eher nicht machen werde. Morgens um sechs funktioniere ich am besten auf Autopilot und ohne dass mir andere Menschen reinreden oder meine Routine unterbrechen. Nach Tee und Frühstück dürfen dann auch Weitere da sein und ich bin bereit für Kommunikation. Ganz schlecht ist es, wenn ein enger Zeitplan vor oder während des Frühstücks durch dritte gestört wird, da kann es sein, dass ich einen Tick überproportional grumpelig reagiere. Doch zurück zum Essen. Schönes Essen, wenn ein wenig Zeit für das Frühstück da ist.

Tofufrühstück - Kochen für Schlampen

Den Rest des Beitrags lesen »

So, noch vor dem Urlaub (Bericht folgt. Ziemlich sicher) habe ich diese netten Häppchen eines Abends als leichtes Abendessen gemacht. Eigentlich sind sie natürlich nur etwas, das man zum Apéro oder als Vorspeise nimmt…. aber ich kann sowas auch in ein Abendessen verwandeln, gerade wenn es eher warm ist. Ich bin nicht mehr sicher, wo ich die Idee dazu her habe, eine Möglichkeit wäre Martha Stewart, ist auch egal. Das Ergebnis von Olivenbutter und Radieschen auf kleinen Brotscheiben ist ein gutes und verdient es, ins Dauerprogramm aufgenommen zu werden. Schnell, einfach und gut, die heilige Dreifaltigkeit für einen Snack nach der Arbeit. Immer wenn ich Radieschen kaufe nehme ich mir vor, aus dem Grün einen Salat zu machen. Oder ein Pesto. Oder es als Grüngemüse zu kochen. Und dann habe ich zu viele andere Sachen im Kühlschrank und das Grün wird welk und traurig um dann 3 Tage später weggeworfen zu werden. In der nächsten Woche habe ich Full House, vielleicht schaffe ich es, dann ein paar der Sachen zu machen, die ich immer schon mal gern tun wollte, bei denen mir aber die entsprechende Motivation fehlte, um es dann auch umzusetzen. Hungrige Teenager im Hause zu haben hilft dabei, alles zu verarbeiten, was sich in der Küche so ansammelt.

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Den Rest des Beitrags lesen »

 

Aus der Kategorie: wennste Fleisch essen willst, dann mach das doch. Will ich aber nicht. Und dass das Rezept eigentlich traditionell mit Schweinebauch? Rindsfilet? gehört, das habe ich erst hinterher erfahren. Können andere auch gern essen, aber ich mag das hier. Das ist ein schönes Essen im eigenen Recht und erstaunlich versatil. Es lässt sich gut roh essen, vor dem Braten (ich habe genascht), direkt heiss aus der Pfanne mit Reis oder Nudeln und auch hinterher kalt als Sandwichbelag – das habe ich ausgetestet indem ich den kalten Bulgogi-Tofu zwischen mit geschmolzenem Raclettekäse belegtes Baguette geschoben habe. Ich kann mir auch vorstellen, dass das gut in einer Bastardversion von Bahn Mi kommt. Ich denke also, dass sich diese Tofuvariante einen festen Platz in meiner Küche verdient hat. Wo doch gerade der Sommer mit grossen Schritten naht und ich immer wieder Essen brauche, dass sich gut auf einen Spaziergang in der Mittagspause mitnehmen lässt. Je schöner das Wetter wird, desto weniger finde ich die Idee attraktiv, die Mittagspause in der Büroküche zu verbringen. Und um so mehr Rezepte brauche ich, die für ein Minipicknick geeignet sind. Eigentlich esse ich lieber 3x am Tag warm, aber der Drang nach Draussen ist grösser als der Drang zum warmen Essen. Opfer müssen gebracht werden.

Tofu Bulgogi - Kochen für Schlampen Den Rest des Beitrags lesen »

Neulich, gut, vor einigen Wochen, war der GröFaz kränkelnd. Gut wie ich bin, habe ich ihm eine Hühnersuppe gekocht, als Krankenkost. Und weil ich so gar keine Ahnung habe, wie das eigentlich geht, habe ich mal die Schritte dokumentiert da es sicher noch andere Menschen gibt, denen es an der Stelle geht wie mir. Ich bin ohne Hühnersuppe gross geworden (überraschend in einem langjährig vegetarischen Haushalt, oder?) und hatte so nicht den Referenzrahmen von ‘das hat Mama immer so gemacht’ und habe einerseits die Bastelanleitung vom GröFaZ genommen und andererseits den Rest dann als best guess. Die Rückmeldung war, dass alles an sich sehr schön gewesen sei, aber das nächste Mal bitte nicht Rosmarin, sondern Thymian. Das kann ich mir merken.

Hühnersuppe | Kochen für Schlampen

So. Ich habe mir ein ausgewachsenes Huhn genommen, ein Suppengrün, ein wenig Rosmarin und Zitronenschale. Das Suppengrün bestand aus Möhre, Knollensellerie, Wirsing, Zwiebel, Lauch und Petersilienwurzel. Alles in Mundgerechte Stücke schnitzen. Nur nicht das Huhn, das bleibt wie es ist.

Hühnersuppe | Kochen für Schlampen

Das Huhn im Suppentopf auf das Gemüsebett legen und mit kaltem Wasser aufsetzen und milde salzen. Das Wasser sollte das Huhn knapp bedecken. Langsam zum Kochen bringen und dann bei geschlossenem Deckel für wenigstens 2 Stunden leise vor sich hin simmern lassen. Nach dem Auskühlen das Huhn in mundgerechten Stücken zerfleddern und zurück in die Suppe geben. Wieder aufkochen und dem kranken Huhn reichen.

Hühnersuppe | Kochen für Schlampen

Das ist natürlich dann eine grössere Runde an Hühnersuppe, wird vom Kranken aber gern in Gänze aufgegessen. Und dann um Nachschub gebeten.

Hühnersuppe | Kochen für Schlampen

Erstaunlicherweise ist Hühnersuppe tatsächlich eine wunderbare Krankennahrung und nicht nur wegen der Tradition. Sie hat eine entzündnungshemmende Wirkung (warum scheint keiner zu wissen), sie wirkt schleimlösend und heizt den temperaturempfindlichen Schnupfenviren so ein, dass sie frühzeitig sterben.

Esst mehr Suppe als Krankenessen!

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 228 Followern an