Talentiert wie ich bin, habe ich natürlich das Focaccia erst verbloggt, nachdem das Roundup zu Pizza Party Bread schon online ist. Mal sehen, vielleicht bin ich bei einem der aktuellen Events ja diesen Monat ein wenig schneller… Das Focaccia war übrigens wunderbar, sowohl als Picknickbegleiter am See, als auch einfach zum Salat daheim. Einziges Manko: ich hätte es einen Tick früher aus dem Ofen nehmen sollen. Das habe ich davon, wenn ich ein Focaccia im Blindflug ohne Bastelanleitung herstelle: es gibt eine Lernkurve. Beim nächsten Mal wird’s besser.
Wobei… eigentlich steht auf meiner Wunschbackliste schon länger ein Focaccia/Schiacciata mit Gorgonzola. Wahrscheinlich werde ich das erst machen, bevor ich eine zweite Runde Rosmarinfocaccia backe.
9. Juli 2009
Rosmarinfocaccia
6. Juli 2009
Der weltbeste Erdbeerquark
Meine Erdbeeren müssen die langsamsten der Republik sein. Während anderswo seit Wochen die Erdbeeren komplett abgeerntet sind, werden meine jetzt erst richtig reif. Im tapferen Kampf gegen irgendwelche komischen kleinen Tiere, die mir die Erdbeeren anfressen, konnte ich trotzdem einige retten und habe einen wunderbaren Erdbeerquark daraus zusammengestellt. Es ist ein tüteneinfaches, klassisches Rezept und vielleicht gerade deswegen besonders lecker. Einfach so gelöffelt: großartig. Wahrscheinlich isser auch gut, wenn man ihn als Füllung für Pfannekuchen oder ähnliches benutzt. Ich habe es bisher noch nicht ausprobiert.
Mitbewohnerette 2.2 hat mich wieder auf die Idee gebracht, dass ich auch süßen Quark machen könnte. Normalerweise mache ich immer salzigen Quark mit Paprikawürfeln und Thymian oder mit Petersilie und Zwiebelchen. Davon ist eigentlich immer eine Portion in meinem Kühlschrank. Mitbewohnerette 2.2 hat gerne und häufig süßen Quark gegessen, meist mit Ananas (ein wenig gruselig: Dosenananas mit nahezu fettfreiem Quark) und das dann als Abendessen deklariert. Soweit würde ich nicht gehen. Ich bin kein Fan süßer Hauptgerichte, aber als Nachtisch ist das ganz wunderbar.

29. Juni 2009
26. Juni 2009
Einkochen, als gäbe es einen Wettbewerb
Dafür, dass ich die meisten eingekochten Sachen so mäßig häufig esse, koche ich eher viel ein. So konnte ich neulich nicht widerstehen, als es auf dem Markt eine Stiege Himbeeren, also ca. 1,5 kg, für einen Euro gab. Ich wusste zwar nicht, wie ich so viele Himbeeren verarbeitet bekommen sollte, zumal für das Wochenende schon ein anderer Kuchen gebacken war,doch war ich voll der Zuversicht, dass sich was finden würde. Und es fand sich auch. knapp die Hälfte habe ich einfach so, bzw. im Frühstücksmüsli aufgegessen und den Rest zu Himbeermarmelade verarbeitet. Und weil meiner Meinung nach Zitrone sehr schön mit Himbeere harmoniert, wurde das Ganze mit abgeriebener Zitronenschale aromatisiert.
Testesser willkommen!
24. Juni 2009
Wunschkochen
Manchmal, manchmal hilft es, wenn Wünsche nach Rezepten angemeldet werden. In diesem Falle hatte das Rhabarberchutney den Wunsch nach einem Mangochutney ausgelöst. Also habe ich mich daran gemacht und mir eine bunte Sammlung von Rezepten durchgelesen und eine Mischung aus verschiedenen zusammengestellt. Ob es schmeckt kann ich noch nicht sagen, da das Chutney 2-4 Wochen ruhen soll, bevor es angebraucht wird. Und die Zeit ist noch nicht rum. Aussehen tut es auf jeden Fall schon einmal nicht schlecht.
