Archives for category: Basis

Eigentlich dachte ich, dass dieses Essen viel zu simpel ist, als dass ich mir die Mühe eins Bildes und Eintrages hier machen müsste. Aber dann: die Suppe ist ein Gedicht! Ich fürchte fast, dass es auch daran liegt, dass ich die Suppe gestern Abend vorgekocht habe und dabei auf dem Herd vergessen habe. Sie hat eine kleine Ewigkeit zart vor sich hingesimmert, während ich mich den Freuden des Bügelberges hingegeben habe. Leicht süßlich, eher zart im Geschmack und doch nicht nur heiß sondern auch auf Zimmertemperatur (wo Blumenkohl ja gern einen unangenehmen Kohlgeruch verbreitet) einfach gut. Eigentlich hatte ich vor, in die Suppe selber Gorgonzola reinzuschmelzen, habe es dann aber nicht über’s Herz gebracht, diese Einfachheit mit Käse zuzukleistern und so gab es zur Suppe einen mit Gorgonzola überbackenen Schusterjungen (für nicht-Berliner: das sind Roggen-Weizenmehlbrötchen, zum Teil auch mit Zwiebeln im Teig).
Heute gab es mit der Suppe eine wundervolle Mittagspause und weil die Sonne so schön schien auch gleich ein Bild für’s Blog mit der gräßlichen Handykamera (TM) geschossen.

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Die Woche vom 21. Februar ist in Großbritannien National Chip Week, eine Festwoche die wir dem Potato Council verdanken. Das Ziel dieser Festwoche ist es, den Konsum von Fritten zu steigern. Hat bei mir auch funktioniert, nachdem bbcgoodfood mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass wir Frittenfestwoche haben, habe ich mich gleich den einen Abend hingestellt und habe Süßkartoffelchips im Ofen gebacken. Lecker, kann ich dazu nur sagen.
Für interessierte an dem aktuellen Stand der britischen Frittenproduktion und welche Kartoffelsorten zu welcher Jahreszeit zur Chips-Herstellung am besten geeignet sind, dem sei die Folge ‘Chips‘ des Food Progammes von Radio 4 ans Herz gelegt. Normale Fritten wollte ich nicht machen, aber da ich eh noch eine Süßkartoffel rumliegen hatte, bot es sich an, Ofenfritten damit zu machen (ich habe eine irrationale Abneigung gegen das Frittieren am heimischen Herd). Und dazu wollte ich Limetten-Mayo. Gab’s dann auch. Dazu einfach normale Mayo machen, aber natürlich mit Limettensaft statt Essig und mit der abgeriebenen Schale einer halben bio-Limette drin.

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Das Bild wartet jetzt schon ein wenig länger darauf, in ein Posting umgewandelt zu werden. Weil es ein totaler Klassiker in meiner Küche ist, war ich der festen Überzeugung, dass ich das Rezept schon längst ins Blog eingetragen hätte und es daher nur ein In-Erinnerungrufen ist und so keine hohe Priorität hat. Erstaunlicherweise war dem aber nicht so. Von daher kommt die klassische Kartoffelsuppe meiner Küche nun erst her – ich bin nicht mehr ganz sicher, wo ich das Rezept her habe… ich denke, dass ich es einfach mal bei meiner Großmutter abgeschaut habe. Schließlich habe ich mit etwa 15 einen Satz Ferien bei meiner Großmutter verbracht, nur um mir zeigen zu lassen, wie sie einige Klassiker kocht. Das war schon deswegen eine Erfahrung, weil sie ihre Rezepte und Schüsseln so gut kannte, dass sie für die meisten Kuchen keine Küchenwaage oder ähnliches brauchte – sie konnte am Füllstand erkennen, ob die Mengen jeweils so hinkommen. Jedenfalls: wunderbare Alltagsküche, jahrelang bewährt.

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Nachmittags mache ich im Büro gern eine kleine Kaffeepause. Im Sommer meist in der Variante, dass ich kurz ins Café nebenan gehe und ein paar Sonnenstrahlen mitnehme, im Winter eher am Bildschirm mit Büro-cafe bonbon. Dazu immer mal wieder gern ein süßes Teilchen und weil ich das nicht soo gern einkaufen gehe, habe ich angefangen, im Bürotiefkühler Muffins zu lagern.
Fun fact: auf der Espressomaschine, da wo sonst die Tassen vorwärmen, kann man 1a Muffins auftauen, so dass sie hinterher sogar ein wenig angewärmt sind. Da braucht das Muffin ca. 30-45 Minuten, um einmal vollständig durchzuwärmen, was kurz genug ist, wenn ich beschließe noch einen Bürokaffee am Nachmittag einzulegen. Und bis dahin ist die Espressomaschine auch wunderbar durchgewärmt von den ganzen Kollegen, die den ganzen Tag am Koffeintropf hängen. Heute habe ich mein letztes Büromuffin aufgegessen und war vollkommen überrascht, dass ich die Dinger schon im Oktober gebacken hatte. Anscheinend esse ich doch weniger Süßes, als ich angenommen habe. Es sind sehr amerikanische, ziemlich süße Dinger die hervorragende Tiefkühleigenschaften haben und überhaupt nicht darunter leiden, wenn sie nicht sofort gegessen werden. Es ist wieder ein Rezept aus ‘Great Coffee Cakes, Sticky Buns, Muffins and more’.

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Es gab zwar schon mal Buttermilchscones, aber ich habe hier eine andere Variante gebaut, nach Delia Smith. Anikó und ich wollten einen ruhigen Sonntagvormittag verbringen, nachdem wir seit Donnerstagabend doch gefühlt dauernd unterwegs waren. Außerdem war es eine gute Gelegenheit, den Kuchen für den Familienkaffee zu backen und wenn der Ofen eh angemacht werden muss, kamma auch gleich noch Scones vorweg zum Frühstück machen.Von meinen Maispfannekuchen (äh. Rezept kommt noch) war noch Buttermilch im Kühlschrank und weil ich zum Hamstern neige hatte ich noch normale und Brandy Clotted Cream da, gemeinsam mit einer der größeren Marmeladensammlungen Berlins. Am wichtigsten war mir dabei meine ganz, ganz schlichte Erdbeermarmelade vom vergangenen Sommer. Einfach ganz reife Erdbeeren, kaum zerkleinert mit 3:1 Einkochzucker und sonst gar nichts. Das Zeug ist göttlich und ist die einzige Marmelade, bei der ich überhaupt keine Bereitschaft habe, Gläser an andere Menschen abzugeben. Selbst vom Hollergelee, so gut es ist, war ich gern bereit an andere abzugeben. Nicht bei der Erdbeermarmelade. Ich hoffe einfach, dass ich in der kommenden Erdbeersaison wieder vollreife, gute Erdbeeren finde. Dann kann ich meinen Vorrat wieder aufstocken, da ich im Moment nur noch je ein angebrochenes Glas Zuhause und im Büro habe.
Zurück zu den Scones: die gehen sehr schnell und einfach und sind perfekt für ein faules Sonntagsfrühstück oder einen Cream Tea. Am besten nur so viele Scones machen, wie man an dem Tag auch essen will. Sie sind am nächsten Tag durchaus auch noch ok, aber frisch und warm aus dem Ofen einfach am besten. Es sind keine ganz neutralen Scones – sie haben Zucker mit drin – aber wenn man unbedingt will, dann kann man sie auch mit Käse oder Kräuterquark essen. Nur… warum sollte man wollen, wenn man Clotted Cream und handgedrehte Marmeladen da hat? Was mich daran erinnert, dass eigentlich gerade Minneolas-Saison sein müsste,  was die für mich bisher schönste ‘richtige’, i.e. aus Zitrusfrüchten hergestellte, Marmelade ist. Jetzt aber erstmal wirklich zu den Scones:

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