Im Sommer muss man Ratatouille kochen, sonst ist es kein Sommer. Das lohnt sich eigentlich nur, wenn eine größere Portion gekocht wird. Die Frage ist, was macht man mit eventuellen Resten? Ratatouille lässt sich zwar auch sehr gut kalt essen (oder auch aufwärmen), aber irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man sie wahlweise weg wirft, einfriert oder verändern muss. Wegwerfen geht bei Lebensmitteln nur sehr schwer. Einfrieren ist bei mir schwierig, weil mein Tiefkühler eigentlich immer voll ist. Also bleibt Verändern.
Vor vielen Jahren habe ich in einem Restaurant am Hackeschen Markt eine mit Ziegenkäse überbackene Ratatouilletarte mit Thymianschmand gegessen. Schon fast genau so viele Jahre ist es her, dass ich die zu einem Weihnachten mit einer Freundin ziemlich genau so nachgebacken habe, wie es sie dort gab. Seitdem war sie meiner Erinnerung weitgehend entschwunden. Bis ich diesen Ratatouillerest in meiner Küche hatte. Und Schafskäse. Und Crème fraîche. Thymian wächst im Garten. Also, frisch ans Werk und eine Tarte gebaut:
11. Juli 2009
Resteverwertung
9. Juli 2009
Rosmarinfocaccia
Talentiert wie ich bin, habe ich natürlich das Focaccia erst verbloggt, nachdem das Roundup zu Pizza Party Bread schon online ist. Mal sehen, vielleicht bin ich bei einem der aktuellen Events ja diesen Monat ein wenig schneller… Das Focaccia war übrigens wunderbar, sowohl als Picknickbegleiter am See, als auch einfach zum Salat daheim. Einziges Manko: ich hätte es einen Tick früher aus dem Ofen nehmen sollen. Das habe ich davon, wenn ich ein Focaccia im Blindflug ohne Bastelanleitung herstelle: es gibt eine Lernkurve. Beim nächsten Mal wird’s besser.
Wobei… eigentlich steht auf meiner Wunschbackliste schon länger ein Focaccia/Schiacciata mit Gorgonzola. Wahrscheinlich werde ich das erst machen, bevor ich eine zweite Runde Rosmarinfocaccia backe.
5. Juli 2009
22. Juni 2009
Nachmacher: Dinkel-Weizenbrötchen
Es gibt Menschen, die behaupten, dass ich eigentlich die perfekte Hausfrau und Mutter wäre. Das bezweifle ich ein wenig. Aber am Wochenende kam mir durchaus der Gedanke, dass eine mittelgroße Familie manchmal hilfreich sein kann, besonders wenn mich der Backflash packt und ich dringend Brötchen backen muss. Und dann mit einem Korb voll leckerer, wenn auch fehlgeformter Brötchen dastehe und dann doch die Hälfte einfrieren muss, damit sie nicht einfach oll werden.
Ausgesucht hatte ich mir ein Rezept von Eva von Deichrunner für Dinkelweizenbrötchen, die bei ihr zugegebenermaßen deutlich schöner aussehen als bei mir. Ich muss einfach noch ein wenig üben und brauche mehr sich aufopfernde Mitesser.

14. Juni 2009
Wanderfutter
ATB hatte eine sehr schöne Wanderstrecke rausgesucht, angeblich nur 15 Kilometer (nach den Schildern zu urteilen eher 18) und auch für ungeübte Wanderer geeignet. Also perfekt für uns. Die Gelegenheit habe ich gleich genutzt, meine Wanderausstattung spazieren zu führen: Wanderschuhe, sandfarbene Trekkinghose und schwarzes Achselshirt: très butch, aber dem Anlass angemessen. Weil Gasthöfe in die Strecke eingemalt waren, haben wir uns bei der Essensmitnahme ein wenig eingeschränkt, hätten aber trotzdem locker noch mindestens eine dritte Person mitverpflegen können. Abgesehen davon waren die eine oder andere der eingemalten Gaststätten/Cafés von einer Qualität, dass wir uns lieber auf das mitgebrachte Essen verlassen haben. Bei dem einen konnte man schon auf 300 m Entfernung das alte Frittierfett riechen, nicht sehr vertrauenserweckend. Die Strecke kann ich nur empfehlen: wunderschön am See entlang und sehr, sehr friedlich. Wir sind so gut wie keinen anderen Menschen unterwegs begegnet. Es gab die eine oder andere Badestelle, aber auch die waren nur sehr spärlich besucht: sehr erholsame Stille.
Morgens vor dem Losgehen hatte ich noch schnell Muffins gebacken und da, wie bereits erwähnt, Rosmarin zu fast allem passt, gab es welche mit Rosmarin:
