Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich

20. November 2009

Wieder Kürbis und Linsen, wegen des großen Erfolges

Gespeichert unter: Ganzes Essen, Gemüse, Zuppa — kochschlampe @ 8:18
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Neulich gab es sie ja bereits, die Verbindung aus Kürbis und Linsen. Und weil es so schön war, in einer Abwandlung gleich noch einmal. Mit besser erkennbarer Linse und weniger deutlichem Kürbis. Ich bin schon wieder im vollen Suppen-, Eintopf- und Auflaufmodus, obwohl es bisher unsaisonal warm geblieben ist. Angeblich wird der Dezember schön knackig-kalt, da werde ich dann meinen Hang zum Winteressen vollkommen ausleben können. Und spätestens dann werde ich mich auch weigern, den Türöffner für die kleine Katze zu spielen, die sich derzeit nicht entscheiden kann, ob sie rein oder raus will und deswegen alle naselang nach dem einen oder dem anderen maunzt.
Während ich also auf den eigentlichen Winter mit hoffentlich kalt und ein wenig Schnee warte, koche ich mich für die Winteressen warm:

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18. November 2009

Bildungsmaßnahme: Scharfe Messer für Kinder

Gespeichert unter: Zubehör — zitronencurry @ 10:23
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Die kleine Zitrone hatte neulich Geburtstag. Sie ist vier geworden. Schon ganz schön groß! Und da sie gerne backt und kocht, haben wir ihr zum Geburtstag einen Satz Kinderkochmesser geschenkt. Es handelt sich um ein relativ neues Produkt der Firma Chroma, die zwar gute Messer macht, aber die schlechteste Homepage der Welt ihr eigen nennt (die Captain Cook Messer sind nicht einmal drauf). Irgendwie ahnt man, dass es sich um eine deutsche Firma handeln muss, der Firmensitz liegt jedoch in den USA. Strange.

Captain Cook Messer

Foto: kochmesser-shop.de

Eigentlich werden die Captain Cook Messer ab fünf Jahren empfohlen, aber da die kleine Zitrone große Hände und ziemlich geschickte Finger hat, haben wir die Altersangabe großzügig übersehen. Die Messer haben auf Kinderhände abgestimmte, kurze Griffe, die mit Gummieinlagen rutschfest gemacht sind, abgerundete Spitzen und ziemlich scharfe Klingen. Letzteres dient der Sicherheit, denn beim Schneiden sind stumpfe Klingen das Gefährlichste, weil man zuviel Kraft einsetzen muss und leicht abrutscht. Das gilt gerade für Kinder, denn die beherrschen oft die Schneidetechnik nicht optimal und kämpfen noch mit allen möglichen Hürden, zum Beispiel damit, dass das Gemüse in ihren Händen viel größer und der Winkel oft nicht optimal ist.

Die Messer sind noch nicht sehr oft zum Einsatz gekommen, aber folgendes ist unsere Erfahrung: Die Messer liegen gut in der Hand (beim Kind, für Erwachsene sind die Griffe zu kurz), die abgerundete Spitze ist super – sie stört nicht, da die Messer ordentlich scharf sind, erhöht aber die Sicherheit bei Gefuchtel und wenn sie mal fallen sollten.

Man muss so ein kleines Kind beim Schneiden gut überwachen und es immer wieder darauf hinweisen, wie es das Schneidgut halten sollen, so dass kein Finger im Weg ist (Chroma empfiehlt den „Krallengriff“, und das geht in den meisten Fällen gut).  Dann ist das Kind aber stolz wie Bolle, wenn es das Gemüse selbst geschnitten hat und deutlich bereiter, das selbst geschnittene Gemüse auch zu essen.

Das Set enthält ein kleines Schälmesser, ein Kochmesser und ein Tranchiermesser. Letzteres braucht man, zumindest für ein Kindergartenkind eher nicht – es ist zu lang, und welches kleinere Kind tranchiert tatsächlich Fleisch? Wenn man nur eins kaufen möchte, würde ich das Kochmesser empfehlen, denn es schneidet viel besser als die herrkömmlichen kleinen Schälmesser, die man Kindern sonst in die Hand drückt, und auch als – zierlicher – Erwachsener kann man es noch einigermaßen benutzen, wenn man z.B. mit Gästen kocht und nicht genug Messer hat.

Revisited: Schweinetoast

Gespeichert unter: Büroquickie, Ganzes Essen, Häppchen & Kleinigkeiten, Ofen — kochschlampe @ 11:36

Zu nichts komme ich! Selbst zu vernünftigem Kochen bin ich in der letzten Zeit nicht wirklich gekommen, so dass es meist Sachen gab, die entweder so gar nicht fotogen sind oder so einfach, dass sich eigentlich nicht lohnt, dafür das ‘Rezept’ anzugeben. Als ich aber die Tage eines meiner Lieblingsschnellessen mal wieder gemacht habe, ist mir aufgefallen, dass ich das immer nur eingeschränkt mit Bild verbloggt habe. Es geht um den klassischen Schweinetoast, der vollkommen vegetarierkompatibel ist, da ein eventueller Anteil an totem Tier völlig optional ist. Schweinetoast ist mit Käse überbackenes Brot mit eventueller Zwischenlage aus Gemüse, Obst oder was auch immer einem da so gefällt. Um des gefühlten Grades an ausgewogenen Essens willen hilft es, wenn der Schweinetoast von ein wenig Salat begleitet wird. Es scheint dann zumindest so, dass es auch noch nicht ganz tote Vitamine gäbe. Und weil es so schön schnell geht, reiche ich es als diesmonatigen Beitrag  bei Cucina Rapida ein:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Natürlich war es wieder ein Abend, wo das Zeitfenster für Nahrungszubereitung- und zufuhr eher eng war, so dass ich dankbar war, dass sich alle Zutaten brav in meiner Küche aufgehalten haben. Aber es hat alles ganz wunderbar geklappt:

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13. November 2009

Mit einiger Verspätung: Kürbis

Gespeichert unter: Ganzes Essen, Gemüse — kochschlampe @ 9:23
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Während alle anderen Blogs schon seit einigen Wochen die Hauptkürbiszeit feiern (oder so scheint es mir zumindest), habe ich es jetzt erst geschafft, mich wieder saisonal diesem so wunderbar wandlungsfähigem Gemüse zuzuwenden. Die sonnige Farbe, die wärmenden Gewürze: ein Kürbiscurry ist ganz hervorragend dazu geeignet, milde Unstimmigkeiten ob des gruseligen Herbstwetters zu vertreiben.
Ich wollte was neues austesten und habe mich quer durch verschiedene Rezepte gelesen, nur um am Ende dann doch keinem Rezept wirklich zu folgen, sondern einzelnen Elementen der verschiedenen Varianten zu folgen. Meine Fähigkeit, Rezepten wirklich zu folgen ist eh ein wenig eingeschränkt. Das einzige Gebiet, wo es noch weitgehend funktioniert ist das Backen. Aber auch da eigentlich nur, weil ich weiß, dass ein Fehler am Anfang sich später nur noch sehr schwer wieder rückgängig machen lässt.
Offiziell habe ich hier ein Curry gebaut. Es ist sehr reichhaltig und muss nicht zwingend von weiteren Kohlenhydraten begleitet werden, es schadet aber sicher nicht, ein wenig Fladenbrot mit Tahin dazuzunehmen, wenn man sicher gehen will, das ganze Paket an Aminosäuren mitzunehmen.

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12. November 2009

Einmal quer durch die Vorräte

Gespeichert unter: Ganzes Essen, Zuppa — kochschlampe @ 9:19
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Es war ein klassischer Abend, wo noch von allem ein bischen im Kühlschrank wohnte, aber nichts mehr in einer Menge, die eine alleinige Verarbeitung irgendwie gerechtfertigt hätte. Nachdem ich gefrustet den Kühlschrank mehrfach geöffnet und geschlossen hatte (in der Hoffnung aber bei diesem Öffnen jetzt andere Zutaten zu entdecken), habe ich mich an einen Klassiker meiner Großmutter erinnert: Bunte Gemüsesuppe, einmal quer durch den Garten. Da mein Garten kein Gemüse hergibt und um diese Jahreszeit schon gar nicht, habe ich Variante B gewählt und meine gesammelten Gemüsereste in einen Suppentopf geworfen und gehofft, dass daraus mittels Zugabe von Brühe eine Gemüsesuppe entsteht. Und siehe da: es hat geklappt.
Sicher nicht unbedingt das, was man unter Gourmetküche versteht, aber ein wohltuendes Essen für daheim. Logischerweise sind die Zutaten nur Vorschläge und spiegeln meine Vorräte wider – andere Menschen, andere Vorräte, andere Suppe. Aber das Prinzip bleibt gleich.

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