Ich arbeite hin und wieder im Thurgau, genauer wenigstens alle zwei Wochen bin ich für einen Tag zum Arbeiten im Thurgau, so dass ich immer wieder an den Apfelbäumen Mostindiens vorbeikomme. Trotz meiner generell schlecht bis sehr schlechten Erfahrung wenn es um Schweiz und Kuchen geht, konnte ich es nicht lassen und habe den Kuchen nachgebaut, nachdem ich ihn sowohl bei Eva als auch bei Roger das Rezept und nette Bewertungen gelesen habe, habe ich dann doch wieder einen  Versuch gewagt. Naja. Nicht der volle Misserfolg, aber ich habe mehrere deutlich leckerere Apfelkuchenrezepte in meiner Sammlung. Mangelnde Süsse? Bei Schweizer Kuchenrezepten eigentlich immer mangelnde Süsse. Bei Betty Bossi Rezepten weiss ich inzwischen, dass ich die Zuckermenge eigentlich unbesehen verdoppeln kann, damit sie dem entspricht, was mir dann am Ende schmeckt. Ich mag das Nussige, ich mag den Guss, ich mag generell Apfelkuchen (sehr), aber genau so wie hier beschrieben würde ich ihn nicht noch einmal machen. Das Leben ist kurz und die Kunst des Apfelkuchens ist lang!
Bonuspunkte für hübsches Aussehen bekommt er übrigens auch.Birnenkuchen mit Crème fraîche | Kochen für Schlampen

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Aus dem Slow Cooker. Mit Steel Cut Oats. Steel cut oats sind an der Stelle wichtig und nicht durch Haferflocken zu ersetzen  mit denen würde es ein ziemlich matschiger Brei werden während es mit den steel cut oats zu einem leckeren Brei mit Biss wird, ein wenig risottohafte Qualitäten. Das schätze ich sehr. Noch mehr schätze ich, dass sich dieses Frühstück stressfrei im Slow Cooker über Nacht herstellen lässt, so dass beim ersten morgendlichen Frühstückshunger ich nicht warten oder ungeduldig vor dem richtigen wach werden kochen/Frühstück machen muss. Ich halte das Konzept ‘Frühstücksbrot’ für nicht so wahnsinnig toll, auch wenn es in Not- und Krisenzeiten natürlich den Tagesstart rettet. Es fällt in meine allgemeine leichte Abneigung zum Thema Stulle. Dafür fällt dieses Frühstück in meine Vorlieben, weil ich gern und täglich mehrfach warm esse.
Ich habe ein wenig mit den Zutaten gegenüber einem klassischen Porridge gespielt und dem ganzen eine leicht orientalische Note verliehen, die ich beim nächsten Mal noch stärker ausspielen würde. Das lohnt sich. Hier sind schon mal Kardamom, Vanille und Zimt mit ins Spiel gebracht worden, unterstützt von Pistazien und Walnüssen als Topping. Nicht im Bild, aber sehr zu empfehlen sind darüberhinaus ein Schuss Sahne und Weintrauben (bei mir halbierte Rote). Das ist dann eine solide Grundlage für einen guten Tag – egal ob Wochenende oder Arbeitswoche. Das hier war ein Testbatch, man kann auch locker die Mengen verdoppeln und das Porridge dann am besten portionsweise einfrieren und dann wahlweise über Mikrowelle oder Herd am gewünschten Tag wieder auf Termperatur bringen.

Kochen für Schlampen | Slow Cooker Porridge Den Rest des Beitrags lesen »

Gurken, Gurken allerorten. Kauft und esst, solange es noch geht. Ich habe auch schon wieder eine neue Ladung Schmorgurken im Einkaufsnetz eingefangen. Ein wenig unsicher bin ich, wo meine plötzliche Liebe für die Dinger herkommt, doch fleissig werden sie gegessen. Und es gibt sie hier auch überall, nicht nur beim Gemüsehändler oder auf dem Markt sondern auch im normalen Supermarkt an allen Orten im Normalfall in der Sorte ‘Nostrano’. Eine kleine Gurke hatte ich neulich noch über, die sofort mit dem übrigen Restegemenge aus dem Kühlschrank in einem Pfannengericht gelandet ist. Das noch einmal so wirklich wieder nachzubauen dürfte mir nicht gelingen, die besten Näherungswerte habe ich hier dennoch einmal aufgeschrieben – mit dem deutlichen Hinweis, doch bitte nicht extra dafür einholen zu gehen sondern lieber die allfälligen Reste zu verarbeiten, die sich immer irgendwie in der Küche ansammeln. Genauso würden da noch kleine Erbsen reinpassen, ggf. Senf (als Saat oder als Condiment), Kerbel, Dill, Spinat, Fetawürfel… halt was es noch als Überraschungszutaten gibt.

Kochen für Schlampen | Gurken-Tofupfanne

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Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht der grosse Brotesser bin. Von mir aus habe ich nicht einmal immer Brot im Hause, weil Brot zwar nett ist, aber es gibt so viele andere schöne Sachen, die man auch essen kann, dass ich nicht einsehe, warum ich regelmässig meine Mahlzeiten als Stulle mit Brot zu mir nehmen sollte. Es ist halt ein Erbe unserer Agrargeschichte, aber sonst…. Nun hatte ich aber neulich mir in den Kopf gesetzt ein Rosinenbrot zu machen, nach der no-knead Methode, einfach um es mal auszutesten. Und siehe da: ein grosser Erfolg! Und als dann eines der vergangenen Wochenenden mit schlechtem Wetter daher kam und ich noch dazu dem Strohwitwendasein fristete, da habe ich mich noch einmal an das Basis-Rezept für das no-knead Brot gemacht und es im Gewande des klassischen Weissbrotes wieder auferstehen lassen. Passt auch schön und ist lecker und gut. Öfter aber würde ich eher Varianten davon machen, das schon genannte Rosinenbrot (das bildlos geblieben ist) oder in einer Variante mit Käse und Rosmarin oder was auch immer. Schlonz, der eigentlich nicht so wirklich in Brot gehört, der aber nett ist, wenn man ihn mal mit dabei hat. Und die Brote sind da ja immer klein und schnell aufgegessen. Ein weiterer Vorteil in meinen Augen von dieser Art des Brotbackens! So, denn mein Machwerk in der Draufsicht und im Anschnitt.

Kochen für Schlampen | Einfaches Weissbrot

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Vor einer Weile habe ich mir mal ein veganes Kochbuch gekauft, ‘Big Vegan‘ und zwar ganz durchgelesen und manches Interessante gesehen, aber so richtig und wiederholt nachgekocht habe ich eigentlich nur diese Linsenpaste. Das Zeug ist wunderbar – einfach so aufs Brot, als Teil von elaborierten Sandwiches (besonders wenn sie Balsamico- oder Silberzwiebeln enthalten) oder als Dip für Crudités. Immer gut. Wenn die Paste im Kühlschrank steht, ist sie immer sehr schnell leer, auch weil der groefaz die dann gern für seine Mittagessen nimmt. Leider gibt es den wunderbaren Sandwichladen beim Büro nicht mehr, die hatten nämlich eine ganz ähnliche Paste bei sich im Angebot für ihre Sandwiches. Und dreimal dürft ihr raten, wie ich auf die Idee mit den Silberzwiebeln gekommen bin… Allerdings nicht mit Paneer, mir gefällt da Feta eigentlich besser drin. Nicht das die anderen Rezepte im Big Vegan schlecht wären, im Gegenteil, aber irgendwie haben sie nicht so nachhaltig ihren Weg in meine Küche gefunden.
Nach einer kurzen Diskussion in Facebook will ich hier noch anfügen, dass das Rösten des Knoblauchs nicht unbedingt optional ist. Es sorgt dafür, dass der Knoblauch milder, aromatischer, süsslicher (fast schon karamellig) und vor allem butterweich wird. Er lässt sich auch ohne die Aluhaube rösten, wenn einfach genügend Öl genommen wird oder alternativ in einer Pergamenthülle. Bei mir sind alle Zutaten für die Paste eigentlich immer im Vorrat vorhanden. Bei wem allerdings nicht eine permanente Tahin-Dependence im Vorratsschrank wohnt, der kann auch andere Nussbutter nehmen, z.B. Erdnuss, Haselnuss, Cashew oder Mandel. Natürlich schmeckt es dann jedesmal anders, ne. Das ist ja klar. Nach allem, was ich so mitbekommen habe, sollten aber alle Varianten gut gelingen. Zumindest war ich neulich sehr positiv überrascht von Erdnussmus an Stelle von Kokos in einem Thai-Curry, durchaus gelungenes Experiment und wunderbar cremig. Allerdings bei anderen Nussbuttern immer ein wenig drauf achten, wie sich die Viskosität der Paste entwickelt, ggf. braucht es 1-2 EL vom Linsenkochwasser, um die gewünschte Streichfähigkeit zu erreichen.

Linsenpaste | Kochen für Schlampen

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