Wahrscheinlich jeder hat sich schoneinmal Kakao gemacht. Mancher auch eine heiße Schokolade. Während ich die instant-löslichen Kakaopulver fast alle eher fragwürdig finde (zumindest die aus dem Supermarkt), habe ich irgendwann angefangen, mir meine heiße Schokolade selber zu machen. Meist mit Kakaopulver, inzwischen auch mit Schokolade. Ich bin nicht sicher, ob man die Zubereitung in dem Sinne als Rezept bezeichnen kann, aber hier ist mal die Basis:
Heiße Schokolade
2 große Tassen
- 600ml Milch
- 100g zartbitter Schokolade (ich empfehle auch hier wieder auf gute Qualität zu achten), grob gehackt
- evtl. Zucker/Honig
- evtl. geschmackgebende Komponenten
500ml Milch einmal aufkochen lassen. 100ml Milch bis kurz unter das Kochen bringen und darin die Schokolade auflösen. Mit einem Schneebesen unter die heiße Milch rühren, in Tassen füllen und glücklich sein.
Evtl. Honig/Zucker für ein Mehr an Süße dazugeben.
Als geschmackgebende Komponenten bieten sich natürlich der allgegenwärtige Chili an, aber auch Vanilleschoten, Lavendel, Orangenzesten, Mandelsirup etcpp. Bis auf Sirupe sollte alles in dem halben Liter Milch mitgekocht werden.

Hier hat jemand eine hübsche Zusammenstellung gemacht, was die einzelnen Kaffees mit Milch den nun wirklich unterscheidet. Meiner Meinung nach fehlt in den Bildern allerdings der allgegenwärtige Latte Macchiato.
Oh - und die Ausspracheregeln kräuseln mir die Fußnägel hoch.
und danach einen kaffee. Aber was geht dabei vor? Die Zeit online liefert eine schwer ausgewalzte behandlung der physik des Latte Macchiato.
http://www.zeit.de/online/2006/33/drmax-macchiato
Interessant ist die publikumsfrage am ende des beitrags: “Warum bilden sich (bei einem korrekten) Latte Macchiato nach einer weile stillstehen mehrere klar voneinander abgesetzte trennsschichten und kein kontinuierlicher übergang von kaffee zu milch?
Ein kommentator war ganz kess und schrob:
“Ich drinke dieses Zeug nicht, und irgendwelche Streifen drin sind mir auch völlig egal.”
Dann stirb doch dumm! Ich jedenfalls find das eine spannende frage.
Neulich in Herrn Es Küche. Ich suche nach einem angenehmen Kräutertee oder so. Jedenfalls sollte es kein Teein enthalten. Tief vergraben in einer hübschen Dose finde ich das hier:

Ein quasi historischer Fund! Lindenblütentee noch aus DDR-Beständen. Ich war ein wenig fassungslos. Laut Chargennummer ist der Tee 1989 aus der Arzneitee-Fabrik gerollt und sollte 3 Jahre haltbar sein. Ich hab ihn dann mal entsorgt.
Lindenblütentee ist einerseits ein wohlschmeckender, erfrischender Tee, wenn man ihn im Sommer kalt trinkt, andererseits auch ein guter Erkältungstee im Winter.
2 TL Lindenblüten auf 250ml kochendes Wasser, so als Grundregel. Abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, dann abgießen.
Angeblich wirkt der Tee auch gegen Kopfschuppen, wenn man ihn als Spülung einsetzt. Das habe ich nie ausgetestet, aber als Sommer und Erkältungsstee ist er toll.
Als heißer Tee wirkt Linde schweißtreibend und damit fiebersenkend. Gleichzeitig wirkt er hustenreiz lindernd und gegen Halssschmerzen.
Und wem das nicht reicht: er ist mild beruhigend und wirkt auch als Bad einschlaffördernd.
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Sommer. Warm. Durst.
Selbsgebaute Limonade ist da eine Lösung.
3 große Bio-Zitronen
75g Zucker
0,75 l kochendes Wasser
Von den Zitronen die Schale mit einem Zestenreißer oder einem Kartoffelschäler entfernen - ACHTUNG! - sollte an der Zitronenschale noch weiß sein, abkratzen, sonst wird die Limonde bitter.
Zitronen ausquetschen.
Zitronensaft und -zesten zusammen mit dem Zucker mit 0,75l kochendem Wasser übergießen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Durch ein grobes Sieb abgießen und Süße checken.
Entweder gleich so mit Eiswürfeln oder mit Sprudel verdünnt trinken.
Flüssigkeitshaushalt ausgleichen.
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