Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich

3. Juni 2009

Das Buch Zum Blognamen

Gespeichert unter: Lesen, Randbemerkung, Uncategorized — groefaz de la cuisine @ 4:51

“We raised 400$ for a church during the bake sale becuase people could not get enough of the cream cheese cookies we made. Thanks Semen cookbook.”

Yummy.

26. Mai 2009

Ich muss alles mit machen

Gespeichert unter: Randbemerkung — kochschlampe @ 9:21
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Kaum hatte ich beim dontblog einen Link gesehen, wie  man sich ein Lego Ego basteln kann, musste ich mich natürlich sofort daran setzen und mir auch eines bauen.

Lego-ego

(Warum ich in der Küche dringend Pumps, Perlen und Cape brauche weiß keiner, aber es ist so.)

2. April 2009

Kinoabend

Gespeichert unter: Beschaffung, Randbemerkung — kochschlampe @ 9:55
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Die Kleine Prinzessin und ich wollten einen Kinoabend machen. Da kam uns Die Herzogin gerade recht – diese Klamotten! großartig. Da war uns die Handlung schon fast egal, als wir nur eine kleine Vorschau der Kleider gesehen hatten. Und natürlich haben wir beide uns daran erinnert, dass wir schon seit Jahren die Bastelanleitung für eine  Robe à la française in unseren Bookmarks dümpeln haben, dazu habe zumindest ich noch einen großen Leitzordner mit Referenzmaterial, detaillierten Antleitungen für begleitende Kleidungsstücke undsoweiter. Eine der Sachen, die mich immer noch abschreckt ist, dass ich erst ein komplettes Modell aus Nessel erstellen müsste, idealerweise mit Hilfe einer Schneiderpuppe, nur um es dann auseinanderzunehmen, um den Schnitt für das eigentliche Kleid abzunehmen. alle Arbeit sozusagen für die Katz. Irgendwann werde ich das machen, aber wahrscheinlich nicht in den nächsten zwei Jahren.

Zurück zum Film. Stilecht wollten wir den Film von Kuchen und Wein begleiten lassen. Die Kleine Prinzessin hat einen wunderbaren Gugelhupf gemacht mit Mandeln, Weintrauben, Muskat und Zitrone – ich werde sie noch bitten, mir das Rezept zu geben – so dass mir die Aufgabe blieb, einen passenden Wein zu finden. Was ich darüber weiß, einen passenden Wein auszusuchen, passt auf eine Postkarte. Es gibt einen Grund, warum es hier in der Regel keine Weinempfehlungen gibt. Entsprechend habe ich mich in die Hände des Fachhandels begeben, um einen passenden Wein zum Kuchen zu bekommen. Die Empfehlung bei lieblichen Weinen war eine Scheurebe Kabinett vom Weingut Brüder Dr. Becker. Ich habe den brav mitgenommen und was soll ich sagen? Ein wunderbar passender Wein. Auch das Gesamtpaket war sehr schön. Film, Kuchen, Wein und Gesellschaft.

Und ich will dringend eine Robe mit Watteaufalten.

27. März 2009

Statt Schäfchen zählen

Gespeichert unter: Randbemerkung — kochschlampe @ 5:12

Neulich konnte ich ewig nicht ewig nicht einschlafen. Ich habe immer noch nicht gelernt, dass ich zwar gefahrlos auch zu später Stunde noch Kaffee trinken kann, nicht aber grünen Tee. Der Beste Schwager hatte mir schon im letzen Sommer eine Iwachu-Teekanne direkt aus Japan importiert, in der ich seitdem ausschließlich meinen grünen Tee herstelle.

teekanne

Merke: nicht nach acht am Abend noch zwei Kannen davon trinken. Da ich nun aber nicht schlafen konnte, was tun? 

Ein Bekannter hatte neulich gefragt, ob er mich als Köchin/für’s Catering buchen könne – er hatte eine kleinere Abendgesellschaft zusammengestellt, kann aber nicht wirklich kochen und hatte trotzdem kühnerweise ein Abendessen versprochen. Ich hatte keine Zeit, an dem Tag kommt dontblog aus dem Urlaub zurück und wir wollten uns ein wenig zusammensetzen und wilde Pläne schmieden. Oder auch einfach nur überhaupt welche.

Aber als ich so nicht einschlafen konnte, habe ich überlegt, was ich an seiner Stelle an Essen gemacht hätte.

Die tüteneinfache Variante:

  • Pizza Margherita
  • Rucolasalat mit Paprikawürfeln und fruchtiger Vinaigrette
  • Erdbeeren mit Schlagsahne und überstreut mit Amarettibröseln

Oder man könnte ein Thema durchziehen:

  • Karottenessenz mit Ziegenkäsecrostini
  • Salat mit Dressing aus geschmolzenem Ziegencamembert
  • Ratatouille-Quiche überbacken mit Ziegenkäse, dazu Thymianschmand
  • Pflaumenkompott mit Ziegenkäsenockerln

Alternativ mit Convenienceprodukten:

  • Hummus mit Crudités
  • Gnocchi mit grünem Gemüse
  • Apfelgalette mit Vanilleeis

Saisonal:

  • Frühlingszwiebelsuppe
  • Linguine mit Bärlauchpesto
  • herzhafter Fetakäsekuchen mit Frühlingskräutern
  • Rhabarbersorbet

Dann konnte ich endlich einschlafen. Spät genug war es auch.

24. Februar 2009

Out of touch

Gespeichert unter: Randbemerkung — kochschlampe @ 11:23
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Ich habe anscheinend ziemlich den Anschluss an die Essensbestellkultur verloren. Neulich flatterte einer der Werbezettel für einen Pizzalieferdienst in meinen Briefkasten und es gab etwas, dessen Existenz ich bis dato nicht kannte: Pizzadip. Nicht etwa ein Dip, der irgendwie nach Pizza schmeckt, wenn man mindestens die Hälfte der Geschmackspapillen schon verloren hat. Nein: es handelt sich um einen Dip, in den man seine Pizza tunken soll! Meine Neugier ging nicht so weit, dass ich das Zeug zum Austesten bestellt hätte, aber ein wenig hat es mich doch beschäftigt. Warum will man seine, hoffentlich perfekte, Pizza in eine extra Sauce tauchen?

Eigentlich müsste doch auf der Pizza selber genügend schmackhafte Sauce sein, so dass ein Mehr an Flüssigkeit nur zum Verpampen, nicht aber zu Genusssteigerung führt. Unabhängig davon dürfte so eine Tunke der Tod von individuell schmeckenden Pizzen sein. Es lebe die Ankunft einer weiteren Einheitssauce im Fastfood/Junkfoodbereich.

Eine nicht repräsentative Umfrageim Büro hat zu dem Ergebnis geführt, dass auch regelmäßige Junkfoodbesteller den Pizzadip bisher nicht kannten. Vielleicht habe ich einfach die Werbung eines merkwürdigen Lieferanten bei mir gefunden.

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