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Wer mich kennt, der weiss, dass ich nicht der grosse Brotesser bin. Von mir aus habe ich nicht einmal immer Brot im Hause, weil Brot zwar nett ist, aber es gibt so viele andere schöne Sachen, die man auch essen kann, dass ich nicht einsehe, warum ich regelmässig meine Mahlzeiten als Stulle mit Brot zu mir nehmen sollte. Es ist halt ein Erbe unserer Agrargeschichte, aber sonst…. Nun hatte ich aber neulich mir in den Kopf gesetzt ein Rosinenbrot zu machen, nach der no-knead Methode, einfach um es mal auszutesten. Und siehe da: ein grosser Erfolg! Und als dann eines der vergangenen Wochenenden mit schlechtem Wetter daher kam und ich noch dazu dem Strohwitwendasein fristete, da habe ich mich noch einmal an das Basis-Rezept für das no-knead Brot gemacht und es im Gewande des klassischen Weissbrotes wieder auferstehen lassen. Passt auch schön und ist lecker und gut. Öfter aber würde ich eher Varianten davon machen, das schon genannte Rosinenbrot (das bildlos geblieben ist) oder in einer Variante mit Käse und Rosmarin oder was auch immer. Schlonz, der eigentlich nicht so wirklich in Brot gehört, der aber nett ist, wenn man ihn mal mit dabei hat. Und die Brote sind da ja immer klein und schnell aufgegessen. Ein weiterer Vorteil in meinen Augen von dieser Art des Brotbackens! So, denn mein Machwerk in der Draufsicht und im Anschnitt.

Kochen für Schlampen | Einfaches Weissbrot

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Vor einer Weile habe ich mir mal ein veganes Kochbuch gekauft, ‘Big Vegan‘ und zwar ganz durchgelesen und manches Interessante gesehen, aber so richtig und wiederholt nachgekocht habe ich eigentlich nur diese Linsenpaste. Das Zeug ist wunderbar – einfach so aufs Brot, als Teil von elaborierten Sandwiches (besonders wenn sie Balsamico- oder Silberzwiebeln enthalten) oder als Dip für Crudités. Immer gut. Wenn die Paste im Kühlschrank steht, ist sie immer sehr schnell leer, auch weil der groefaz die dann gern für seine Mittagessen nimmt. Leider gibt es den wunderbaren Sandwichladen beim Büro nicht mehr, die hatten nämlich eine ganz ähnliche Paste bei sich im Angebot für ihre Sandwiches. Und dreimal dürft ihr raten, wie ich auf die Idee mit den Silberzwiebeln gekommen bin… Allerdings nicht mit Paneer, mir gefällt da Feta eigentlich besser drin. Nicht das die anderen Rezepte im Big Vegan schlecht wären, im Gegenteil, aber irgendwie haben sie nicht so nachhaltig ihren Weg in meine Küche gefunden.
Nach einer kurzen Diskussion in Facebook will ich hier noch anfügen, dass das Rösten des Knoblauchs nicht unbedingt optional ist. Es sorgt dafür, dass der Knoblauch milder, aromatischer, süsslicher (fast schon karamellig) und vor allem butterweich wird. Er lässt sich auch ohne die Aluhaube rösten, wenn einfach genügend Öl genommen wird oder alternativ in einer Pergamenthülle. Bei mir sind alle Zutaten für die Paste eigentlich immer im Vorrat vorhanden. Bei wem allerdings nicht eine permanente Tahin-Dependence im Vorratsschrank wohnt, der kann auch andere Nussbutter nehmen, z.B. Erdnuss, Haselnuss, Cashew oder Mandel. Natürlich schmeckt es dann jedesmal anders, ne. Das ist ja klar. Nach allem, was ich so mitbekommen habe, sollten aber alle Varianten gut gelingen. Zumindest war ich neulich sehr positiv überrascht von Erdnussmus an Stelle von Kokos in einem Thai-Curry, durchaus gelungenes Experiment und wunderbar cremig. Allerdings bei anderen Nussbuttern immer ein wenig drauf achten, wie sich die Viskosität der Paste entwickelt, ggf. braucht es 1-2 EL vom Linsenkochwasser, um die gewünschte Streichfähigkeit zu erreichen.

Linsenpaste | Kochen für Schlampen

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Ich esse immer noch so einmal die Woche eine Frittata zum Frühstück & fand es wäre an der Zeit mal eine weitere meiner Variationen hier zu zeigen. In dieser Variante hier werden indische, italienische und deutsche Küche zu einem Amalgam verwoben und siehe, das Ergebnis ist gut! Manchmal, wie diese Woche, bin ich bockig und stehe am Abend um halb 10 da und habe noch kein Frühstück für den näcshten morgen vorbereitet und will so gar nicht mehr kochen. Halt Gurke Bockmann. Die Woche habe ich es dann mit einem Wrap gelöst, in den diverse Reste aus der vergangenen Woche als Füllung gewandert sind (Slow Cooker Tofu in Bourbon-BBQ-Sauce, Schmorgurke in Senfrahm und dann noch kleingeschnippeltes rohes Gemüse). Ging auch, aber lieber habe ich was richtiges für mein Frühstück wie diese Bhaji-Frittata. Das meiste der Zutaten hier ist auch aus den Vorräten, so dss sie sich theoretisch auch spontan bauen lässt (Kochlust vorausgesetzt). Wenig Arbeit und mal was anderes. Wenn auch nicht besonders fotogen, aber was soll’s.

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Manchmal habe ich keine Motivation am Abend noch was richtiges zu kochen und bin dann heilfroh, wenn ich noch komische Reste im Kühlschrank finde, aus denen sich schnell was zusammenwerfen lässt. Das hier ist schon 2-3 Tage (ok, Monate) her und war eine wundervolle Lösung für meinen Abendhunger, ohne dass ich richtig mitdenken musste. Sehr praktisch sowas. In einem Anfall von Wahn habe ich mir vegetarische Bratwürstchen gekauft (gab es früher gern an Heiligabend gemeinsam mit Kartoffelsalat) und die haben nach Kartoffelsalatbegleitung gerufen. Sogar ziemlich laut. Die Würstchen waren übrigens ganz okay, aber ich muss sie nicht dringend ausserhalb von Nostalgieanfällen haben.

Was mich daran erinnert, dass ich schon länger keinen Kartoffelsalat mehr hatte – wär auch mal wieder schön. Zumal es hier gerade ein wenig vor sich hinsommert und das ein gutes Essen ist, um es mit in die Badi zu nehmen. Ich gehe ja gern und regelmässig in die verschiedenen Badis und wenn es sich halbwegs einrichten lässt auch gern mehr als einmal am Tag, i.e. Mittags in die Badi beim Büro und am Abend dann im heimatlichen Dorf. Während ich am Wochenende, wenn ich nicht gerade durch die Berge stapfe oder in kleinen orangenen Autos sitze, gern den ganzen Tag am Wasser bin. Das ist immer wie ein Miniurlaub. Es führt natürlich dazu, dass mir gesagt wird, ich wäre lizard girl, ansonsten liesse es sich nicht erklären, dass ich so lange und gerne in der Sonne liegen kann. Ich bin einfach gern warm und werde in der Sonne dann träge, schläfrig und zufrieden.

Kochen für Schlampen | Einfaches Abendessen

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Manchmal hat man so unschöne Reste im Kühlschrank rumlungern. Bei mir war das neulich ein Kopfsalat, von dem eine Handvoll Blätter in Burger gewandert ist und danach hat sich niemand mehr für den interessiert. Zugleich gab es noch ein paar gekochte Kartoffeln, die zu wenige waren, um eine richtige zweite Mahlzeit zu ergeben. Damit muss ich ja was machen lassen. Dunkel habe ich mich erinnert, dass es so etwas merkwürdiges wie Kopfsalatsuppe gibt. Nach Rezepten gesucht und bei Annemarie Wildeisen fündig geworden.Die Rezepte sind mir eh sympathisch, weil einerseits immer auch auf ‘den kleinen Haushalt’ Rücksicht genommen wird und sich der Rezeptkalender stark an der Schweiz orintiert – was gibt es an Zutaten zu welchen Zeitpunkten. Passt mir. Und die Rezepte passen mir auch häufig, so wie hier. Sie sind nicht zu kompliziert, aber gleichzeitig ein wenig anspruchsvoller als Kartoffeln mit Stippe. Ich glaube nicht, dass ich je Kartoffeln mit Stippe gegessen habe, doch irgendwie ist es mir (anhand der Fernsehserie? ATB hat eine Vorliebe für die Werke der Gräfin Bredow) als Paradebeispiel einfachen Essens hängengeblieben.
Das hier ist sehr, sehr einfach in der Zubereitung, fühlt sich aber ein wenig schicker an. Und schmeckt vor allem gut.

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