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Saure Rübchen. Wer ausser den Schweizern legt noch weisse Rüebli sauer ein?
Ich jedenfalls kannte das noch nicht und war gespannt, was da denn auf mich zukommen würde und wie das wohl schmecken mag. Da ich eine leichte Aversion gegen Sauerkraut habe (ich habe zum Test, ob das so noch stimmt, neulich auf dem Markt handgedrehtes Sauerkraut gekauft, das demnächst verarbeitet werden will), war ich ein wenig zögerlich, wie mir denn Sauerrüben munden würden. Doch die Neugier auf dieses seltsame Produkt war grösser als meine Zögerlichkeit und so habe ich mich dann ans Werk gemacht und das Internet nach Sauerrübenrezepten durchforstet. Fündig nach einem ansprechenden Rezept wurde ich dann, wen wunderts, auf der Seite eines schweizerischen Herstellers. Wahrscheinlich hätte ich auch genausogut jedes Sauerkrautrezept nehmen und ein wenig abwandeln können…. aber nun: so ist es auch was geworden.
Lange Geschichte, kurzer Sinn: an sich sehr leckeres Gericht, ich würde nur das nächste Mal die Rüebli nicht nur abtropen sondern auch abwaschen. Das war mir ein wenig zu sauer, der Rest ist durchaus wiederholungswürdig. Da ich mit so einem Rezept eh schon im vollen Winteressensmodus bin gab es dazu klassischen Kartoffelbrei und Bratwürstchen (für mich in einer Seitan-Soja-Variante). Kartoffelbrei gehört definitiv zum Winter und in eigentlich allen Varianten hier gern gesehen und vor allem gern gegessen. Und irgendwann gibt es auch wieder besseres Licht für die Bilder. Bis dahin… halt strange ausgeleuchtetes Zeugs.

Saure Rüebli | Kochen für Schlampen Den Rest des Beitrags lesen »

Ich habe vor ein paar Wochen angefangen, mich dem Spass hinzugeben, der als Crossfit bekannt ist. Und weil ich mich kenne und weiss, dass es mit Sport nach der Arbeit bei mir nicht besonders gut funktioniert (HEUTE bin ich aber zu müde. Das Projekt musste noch fertig werden. Nee, ohne Abendessen gehe ich nirgendwo mehr hin.), mache ich das morgens vor der Arbeit. Wenn ich eh schon wach bin, dann kann ich auch zum Sport gehen, zumal das dankenswerterweise um 7.00 anfängt, so dass ich dennoch gegen halb neun brav im Büro bin, was allgemein als verträglicher Bürostart angesehen wird. Das einzige Problem bei diesem Konzept ist, dass ich hin und wieder nicht in Zürich sondern am Bodensee ins Büro muss und dann dringend ein portables, fingerfoodgeeignetes und im Idealfall proteinreiches Frühstück benötige, das ich auf der laaaaangen Autofahrt zu mir nehmen kann. Das Teeproblem ist gelöst: ich nehme einfach meinen Thermosbecher. Aber das Essen selber… mein normales Bircher-Müesli funktioniert da nicht, das bekomme ich nicht schnittfest. Entsprechend bin ich dann irgendwann über meinen Schatten gesprungen und habe quasi eine bodenlose Quiche gebaut: lauter kleine Gemüse, die von Ei und Käse und Nüsschen zusammengehalten werden. Die Nüsschen sind zugegeben optional, kommen aber immer wieder gut. Die Vorteile sind überwiegend:

  • Fingerfood
  • proteinreich
  • einfach variabel
  • einfach herzustellen
  • gut vorzubereiten

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Vanillekipferl mit Tonkabohnen | Kochen für Schlampen

Nur mal so, damit die Weihnachsbäckerei nicht komplett undokumentiert von meiner Seite vorbei geht: ich habe Vanillekipferl mit Tonkabohnen gemacht und es war ein vollkommen erfolgreiches Experiment. Wunderbare Kipferl: mürb und vanillig und leicht exotisch mit der Tonkabohne. Tonkabohne ist für mich immer noch ein wenig ein neuer Geschmack, den ich sehr mag, aber irgendwie noch nicht genau weiss, wo der alles wirklich gut dazu passt.
Viel gebacken habe ich nicht in dieser Adventssaison, nur 3 4 Kekssorten bisher. Orangen-Haselnuss-Shortbread gemeinsam mit Anikó, Orangen-Kardamom-Sterne (undokumentiert) und eben die Kipferl. Oh, und natürlich Bethmännchen, ohne wird Weihnachten nur halb so schön. Ich habe immer nur eine Sorte am Stück gebacken, meist noch nach der Arbeit und am liebsten entzerrt: einen Abend den Keksteig vorbereiten und über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen, um dann am nächsten Abend eine Ladung Kekse fertig zu machen. Funktioniert für mich so sehr gut, weil das dann eine schaffbare Menge an Arbeit nach der Arbeit ist und so der Spass erhalten bleibt. Vielleicht mache ich noch 1-2 weitere Sorten am kommenden Wochenende – schliesslich haben wir an Weihnachten das Haus voller Menschen und das können ja nicht alles Keksmuffel sein. Zur Not müssen die sonst in Dosen bis Anfang des neuen Jahres warten, wenn die Skifahrer da sind. Nach einem Tag im Schnee nehmen alle alle Snacks, die sie bekommen können, bis es dann Abendessen gibt. Oder so meine ich mich zumindest aus dem letzten Jahr zu erinnern. Ich freue mich gerade sehr auf die kommenden zwei Wochen mit Urlaub haben und im Schnee spielen gehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Fenchel ist eines meiner liebsten Gemüse und ist das schon seit Kindertagen. In der klassischen Kindheitsessenzubereitung war das ein Fenchel-Kartoffelauflauf (mit Sahne, überbacken mit Gouda) und dazu traditionell ein Tomatensalat. Eigentlich wollte ich genau das auch wieder machen – nur leider bin ich zwischen Kauf und Kochen ein wenig krank geworden und auf einmal war keiner mehr da, der mit mir den Auflauf aufgegessen hätte. Und so habe ich dann einen Teil des Fenchels in ein einfaches Gemüse verwandelt. Erfolgreiches Experiment, kann ich nicht anders sagen. Ich habe das Gemüse dann einfach so gegessen, wie es ist. Man kann es natürlich auch mit den Kohlenhydraten der Wahl essen – besonders gut passen ein wenig schönes Baguette, Polenta oder auch einfach Pellkartoffeln.

Kochen für Schlampen: Sahnefenchel mit Mandeln

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Nach und nach koche ich mich durch das eine oder andere Rezept aus Deutschland Vegetarisch. Wer mich kennt, der weiss, dass ich kein grosser Fan von Obst in meinem Gemüse bin, aber von Zeit zu Zeit will ich dennoch dem Prinzip eine neue Chance geben. So habe ich mich dem Konzept Himmel und Erde genähert. Es gibt ja immer wieder Lobesreden auf das Konzept und wie schön das beides zusammenpassen würde. Nun denn, wenn ich es im Buch der entstaubten Klassiker der Saison finde, dann mache ich mich mal ans Werk.
Lange Rede, kurzer Sinn: das ist nicht mein Gericht. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Boskoop eine zu saure Sorte Apfel gewählt habe, aber es hat mir schlicht nicht geschmeckt. Der Kartoffelstampf: super. Die Zwiebeln: keine Klagen. Selbst die vegetarischen Bratwürstchen waren vollkommen ok. Nur der Apfel, der hat gestört. Die Säure hat mir die Schuhe ausgezogen, leider.
So bleibt mein Vorurteil bestehen, dass Obst in meinem Gemüse nichts zu suchen hat. Eher würde ich das nächste Mal Kartoffelstampf mit Zwiebelschmelze und den Bratwürstchen machen und mir den Apfel für einen Mini-Kuchen aufbewahren. Oder in Apfelpfannekuchen verbauen oder einen anderen schönen Nachtisch damit machen. Da haben wir dann beide mehr von, der Apfel und ich.

Kochen für Schlampen: Apfel-Ziebel-Gemüse

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