Archives for posts with tag: Möhren

Eigentlich war es ein Rezept, um Möhrchen für Kinder zu verstecken. Ich habe zwar bisher nie ganz verstanden, warum man Gemüse vor Kindern im Essen verstecken muss – was sicherlich daran liegt, dass meine Erfahrung mit kleinen Kindern eingeschränkt ist und ich meist gute Esser kennengelernt habe – doch diese Suppe werden auch Erwachsene sehr gern essen, weil sie einfach total lecker ist. So richtig lecker, zum Reinlegen gut.
Mir wurde schon leicht vorwurfsvoll erklärt ‘Schatzi, Du isst einfach gern Butter’. Das ist richtig. Das gilt auch für Käse, insbesondere in geschmolzener From. Noch dazu mag ich tot pürierte Suppen und vor allem Möhrensuppen in verschiedenen Wärmestufen und Geschmacksrichtungen. Möhren sind dankbar zu verarbeiten: billig, saisonal gefühlt immer angemessen (wahlweise junge Frühjahrsmöhrchen oder gut gelagerte große Wintersorten), gut zu vertragen und total gesund mit Betakarotin, das, happy coincidence, Fett braucht, um vom Körper gut aufgenommen und verarbeitet werden zu können.
Mir sind die ganzen Gründe ehrlich gesagt total egal. Ich esse sie einfach wirklich gern. Besonders in Form dieser Suppe.

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Ich wurde dezent von der Seite darauf aufmerksam gemacht, dass ich in der letzten Zeit nur sehr erratisch mich hier zu Wort gemeldet hätte… stimmt. Ich habe auch einen eher großen Backlog von Bildern, die darauf warten, in Beiträge verwandelt zu werden. Mit der nicht unbeträchtlichen Herausforderung bei dem einen oder anderen zu raten, was genau ich da noch einmal gemacht habe. Denn selbst wenn ich noch weiß, was ich als Basisrezept genommen habe, habe ich normalerweise eine Variante gemacht, die wahlweise an meinen Geschmack oder an meine Vorräte angepasst wurde. Mal sehen, was ich da noch zusammenbekommen werde. Vielleicht sollte ich anfangen, mir Notizen beim Kochen zu machen, damit ich hinterher nicht Rezepteraten betreiben muss.
Anyways, zum ersten Geburtstag des Lieblingsneffen habe ich  einen Möhrenkuchen gemacht. DEN Möhrenkuchen, würde ich sogar behaupten. Wer eine brave Aargauer Rüeblitorte erwartet, der wird enttäuscht werden. Das hat mit einer Rüeblitorte eigentlich nur gemeinsam, dass geschredderte Möhre mit hineingegeben wird. Das Rezept stammt von Delia Smith -  – und wurde schon vor Jahren ausgetestet und für gut befunden. Um so mehr hat es mich überrascht, dass es bisher seinen Weg nicht bis ins Blog gefunden hat. Das ist ein gefühlter Luxuskuchen mit Orangensirup, Mascarpone und was man sich sonst noch schönes darin vorstellen kann. Tolles Gerät. Allerdings auch so nahrhaft, dass nur tapfere Esser mehr als ein Stück so wirklich davon zu sich nehmen können. Prachtstück in Draufsicht:

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Petra von Chili und Ciabatta hat es vorgemacht, Mestolo hat es und ich wollte es auch machen. Ich hab’s auch fast hinbekommen – nur mit minimalen Abänderungen. So Möhrchensuppe kann man natürlich auch ohne Ingwer machen, aber… muss ja nicht sein, oder? Außerdem passt Ingwer hier auch gut zu den anderen Gewürzen und bringt eine angenehme, leichte Schärfe mit ins Spiel. Perfekte Suppe für eisekaltes Wetter: wunderbar wärmend. Außerdem ist gerade insgesamt Suppenzeit angesagt – schließlich müssen sich wahrscheinlich alle gerade noch ein wenig von den weihnachtlichen Exzessen erholen und als palate cleanser ist die Suppe sicherlich gut geeignet.

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Wie angekündigt, gibt es heute wieder was handgedrehtes. Gestern Abend habe ich mir einen Flammkuchen mit Rucola, Paprika und Gorgonzola gemacht und weil ich gleich den Teig für 2 Flammkuchen angesetzt habe, gab es heute Mittag einen Flammkuchen mit dem, was der Kühlschrank so hergab. Sehr ähnlich diesen Flammkuchen, war er mit Möhre, Olive, Frühlingszwiebel, Feta und Basilikum. Flammkuchen gehören mit zu dem schnellsten richtigen Essen (i.e. warm und so), das ich so kenne und sind 1a geeignet, um eventuell herumlungernde Gemüse- und Käsereste zu verarbeiten. Wenn der Ofen nicht zu lange zum Vorheizen braucht ist man hier von Anfang bis Essen auf den Tisch in einer guten Viertelstunde fertig. Fast Food muss nicht immer ein Burger oder Fritten sein. Der einzige Nachteil ist in meinen Augen, dass ich meist recht schnell wieder Hunger bekomme. Das habe ich dieses Mal unter anderem dadurch versucht herauszuzögern, indem ich das Dinkelmehl durch Weizenvollkornmehl ausgetauscht habe. Ich glaube fest daran, dass Vollkorn länger satt hält als andere Mehlsorten und wünsche nicht, dass mir irgendjemand diese Illusion nimmt.

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Nach dem Erfolg der Luxusmöhrchen wollte ich sehen, ob sich daraus nicht auch eine nette Suppe herstellen lässt. Und siehe da: perfektes Comfort Food mit leichtem Hauch von Eleganz durch die freundliche Vanille. Natürlich bin ich so ungefähr eine Woche zu spät für das Soulfood-Event, ich scheine ein großartiges Talent entwickelt zu haben, Sachen dann in meinem Blog zu veröffentlichen, wenn die Deadline des dazu passenden Events seit ein paar Stunden oder Tagen abgelaufen ist. Zum Glück gibt es schlimmere Schicksale.
Wenn ich die Suppe so, normal als Hauptessen zu mir nehme, muss sie nicht vollkommen todpüriert sein. Wenn ich sie als Vorspeise in einer Menüfolge einsetzte, würde ich sie vollkommen glatt pürieren und evtl. ein wenig mehr Brühe nehmen um die geschätzte seidig-glatte Qualität auch wirklich erreichen zu können. Ein sehr einfaches, sehr schönes Essen, das es gerne öfter geben darf. Zumindest so lange meine Vanillevorräte noch halten. Da scheint zum Glück kein Mangel am Horizont zu sein, nach den großzügigen Mengen, die ihren Weg in meinen Haushalt gefunden haben.

Das Wunderwerk:

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