Das ultimative, quasi geborene Büro-Essen ist die Miso-Suppe. Es gibt Misopaste eingeschweißt in Portionstütchen - die ich auch für das Büro empfehlen würde - und man muss das Ganze nur mit heißem Wasser auffüllen, umrühren und ist fertig.
Das ist zumindest die minimal Variante.
Von diesem Punkt an kann man das natürlich noch elaborierter ausführen: mit mehr Algen, getrockneten Pilzen, gewürfeltem Tofu und in feinen Streifchen geschnittene Frühlingszwiebel.
Bis hierhin ist es auch noch klassisch. Weniger traditionell ist es, wenn man Glasnudeln beigiebt oder Zuckerschoten… der Phantasie sind wenig Grenzen gesetzt.
Der GröFaZ de la cuisine hat berichtet, dass er früher gern TK-Garnelen im Bürokühlschrank gelagert hat, da auch die in minutenschnelle fertig sind: heißes Wasser rübergießen, 3 Minuten warten: essen.
So kann man in weniger als 5 Minuten eine nahezu komplette Mahlzeit herstellen, die sogar ernährungstechnisch wertvoll ist.
Na dann: Guten Appetit.
Gestern tagsüber. Ein Anruf von Herrn E, ob ich denn nicht abends vorbeikommen wolle, er selber und der junge Herr E seien krank und bräuchten ein Abendessen.
Das mache ich grundsätzlich ja gern, aber er hat sich zielgerichtet den Tag ausgesucht, an dem ich aus dem Büro zum Wasserhüpfen (Aquafitness) stürze. Danach isses zu spät zum Einkaufen. BLeibt also nur auf dem Wege vom Rad zu springen und schnell was einzuholen. Und es muss … wie heißt das noch? Schonkost sein. Kranke Hühner und so.
Ich weiß zwar nicht, ob es wirklich Schonkost ist, aber ich habe die Supersparvariante von Ravioli in Brodo gemacht. Die Schummlervariante.
Man nehme ca. 250g Ravioli in der Lieblingsgeschmacksrichtung vom Italiener des Vertrauens und koche sie nach Anleitung in der Brühe (2liter) der Wahl. Natürlich schmeckt das viel, viel besser wenn man beides selber macht. Aber da hatte ich gestern leider keine Zeit zu.
In die Brühe würde ich noch 2 Lorbeerblätter geben. Gegen Ende auf Salz und Pfeffergehalt prüfen, evtl. korrigieren.
2 handvoll Frühlingszwiebelringlein und ein wenig Parmesan runden das Ganze ab.
Brühe mit Ravioli in Teller, Frühlingszwiebel und Parmesan dazu.
Fertig - verfüttern.
Auch wenn ich es nicht im B üro hergestellt habe, so ist das hier doch ein Kandidat dafür: in maximal 10 Minuten ist das Essen fertig.
Wenn ich des Nachts nach Hause komme und unbedingt noch was essen will, bevor ich mich schlafen lege, dann schaffe ich es meist nicht mehr, mir ein Brot zu machen. Aber ein Kräutercouscous geht immer.
Genauso ist ein schnelles Couscous ideal, um es sich in der Mittagspause mal eben zu machen.
für 1-2 Personen als Mittagessen:
1 Glas Instantcouscous
1 Glas kochendes Wasser
1 Stich Butter/Schuss Olivenöl
Salz, Pfeffer
Kräuter, Frühlingszwiebel, Tomaten, Zucchini, Gurke, Pasta Mix (TK) von Iglo….
Couscous mit dem kochenden Wasser übergießen, Butter/Öl und Salz dazu. 5 Minuten quellen lassen.
Nun entweder einfach ein paar frische oder TK Kräuter reinwerfen und glücklich sein oder ein wenig elaborierter werden.
Der TK PastaMix von Iglo ist hier sehr angebracht: Zwiebel, Trockentomate und Kräuter sind hier schon fertig gemsicht.
Ansonsten: ein wenig Tomate, Gurke, Zucchini, Paprika, was auch immer Würfeln und unter das Couscous mischen.
Abschmecken. Fertig.
Dauer etwa 5 Minuten, alles in allem.
Ich habe eine neue Kategorie eingefügt: den Büroquickie.
Schnell und dreckig.
Denn: die Zubereitung darf nicht länger als 15 Minuten sein und im Gegensatz zu sonst werden verstärkt Convenience Produkte eingesetzt.
Das sind alles keine wirklichen Mahlzeiten, eher größere Snacks.
Heute hat Madame D einen kleinen Topf Krautsalat von Butter Lindner mitgebracht. Der ist solo schon nicht schlecht, gewinnt aber deutlich, wenn man noch eine Möhre reinraspelt und das Ganze mit ein wenig Orangensaft aufmotzt. Das dauert keine 5 Minuten und gibt drei schöne Portionen Salat.
QuickFix. Das ist das Essen.
Couscous ist sowieso wunderbar instant und die Möhrchen brauchen kaum länger.
Ein Glas Couscous nehmen und mit der gleichen Menge kochenden Wasser übergießen, salzen, einen Stich Butter dazu und 5 Minuten quellen lassen.
Möhrchen, so 2 Stück, in ovale Scheibchen schneiden. Diese dann zusammen mit 1-3cm frisch geriebenem Ingwer in Butter glasieren, einen halben Teelöffel braunen Zucker dazugeben.
Evtl. mit ein wenig Orangensaft ablöschen. Bissfest garen. Salzen.
Über den fertig gequollenen, aufgelockerten Couscous geben und mit ein wenig frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Frieden. Und das in unter 15 Minuten.

Reicht für eine Person zum gut satt essen.