Heiligabendmenü:
- Steinpilzessenz mit Croûtons
- Auberginenravioli mit Tomatensauce
- Wildschweinfilet (Niedrigtemperatur), Rotkohl, Zucchini in Sahne, Kartoffelplätzchen und dazu einen Feldsalat mit frisch gebratenen Champignons
- Granatapfel-Orangensorbet
Ich fange hier mal mit dem Nachtisch an. Der Plan sah vor, dass es nach dem ganzen Essen einen leichten Nachtisch geben soll, der einem ein wenig wieder den Mund klärt. Und nach einigem Hin und Her haben wir uns dann auf ein Sorbet geeinigt. Ich wollte es gern ein wenig weihnachtlich im Anklang haben und habe mich deswegen für Granatapfel-Orangensorbet entschieden. Im Sorbet selber ist türkischer (persischer?) Ganatapfelsirup und auf dem Sorbet werden dann frische Granatapfelkerne verteilt. Für mich war für die Frickelage, Granatapfelkerne herauszubekommen immer ein wenig ein Hindernis in der Granatapfelverwendung. Von daher werde ich Nigella Lawson immer dankbar sein, die in dem Haushaltsgöttinnenbuch darauf hinweist, dass man die Kerne hervorragend lösen kann, indem man einfach den Granatapfel halbiert und dann so lange mit einem Holzlöffel auf die Rückseite schlägt, bis sich die kleinen Biester von alleine aus ihrem Versteck hervor wagen. Und am Ende hat man so eine leere Hälfte vor sich:

Und ein weiterer Vorteil: ein Sorbet lässt sich hervorragend vorbereiten. Das reduziert den Stress an Heiligabend erheblich. Wobei ich ein wenig überrascht war, wie wenig stressig und vor allem komplett frei von Streit das Kochen von Onkel Mattel und mir abgelaufen ist. So darf es von mir aus in Zukunft gerne immer sein.