Archives for the month of: April, 2007

Ich bin ja seit vielen jahren wahlberliner. Deswegen ist für mich soetwas wie leberknödelsuppe im HB biergarten in Müchen immer noch was besonderes:

_Wirklich_ abgefahren ist aber, dass es auf der biergartenkarte eine abteilung “Bayrische und Internationale Tapas” gibt. Mir san mir!

Mumpitz.

Ich lese manchmal in Blogs, die sich im weiteren Sinne mit Essen beschäftigen. (Mein Lieblingsblog darunter ist leider vor einem Monat ersatzlos eingestellt worden)

Und dabei wurde ich auf ein Ana Kochbuch aufmerksam. Erstaunlich. Ich weiß ja, dass auch die Mädels (und statistisch sind es nunmal zu über 90% Mädels) trotzdem hin & wieder Nahrung zu sich nehmen. Aber dass es da ein extra Kochbuch gibt, hat mich erstaunt.
Hätte es aber eigentlich nicht sollen – wo sonst werden kalorienarme, mit mathematischer Genauigkeit abgezirkelte Gerichte angegeben?

Nun denn… den Gurkensalat würde ich gern mal ausprobieren. Der klingt lecker.

Keine Lust einen Teig herzustellen. Lauch im Kühlschrank. Quiche.

Janz einfach: Nudelauflauf mit Lauch. Keine Hexenkunst – 10 Minuten Arbeit, 30 Minuten warten: fertig.

Man nehme: 2 Lauchstangen, weiß und hellgrün in Ringen.
Ofen auf 175° vorheizen.
Lauch in Butter weichdünsten – kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
300g Saure Sahne mit 1 Ei verquirlen, auch kräftig mit Salz, Pfeffer Muskat würzen. Immer daran denken: da kommen gleich udeln mit rein, die sehr, sehr viel Gewürz schlucken.
Ca. 200g reisförmige Nudeln in einer flachen Auflaufform mit Lauch und Sauer Sahne mischen, mittelalten, frisch geriebenen Gouda rüber – so 2-3 handvoll – und für 25-30 Minuten goldbraun überbacken.

Reicht für etwa 3 Personen.

Denn, die Wissenschaft hat festgestellt, dass viele gute Eigenschaften der Erdbeere sich noch verbessern, wenn sie in Alkohol eingelegt wird. Sie werden dann 1a freie Radikalenfänger.

Also: Cheers.

Wenn schon schlampen, dann auf hohem niveau. Ich hab aus lauter übermut beim letzten Lindenberg fischzug völlig ungooglebare convenience food saucen – vulgo: fertigzeugs – geladen. Und ei verbibsch! Die sind gar nicht mal schlecht. Wenn drin ist was draufsteht könnte ich es auch nicht besser machen. Ohne Konservierungsstoffe und geschmacksverstärker.

Die herstellerfirma MaxMax hat einen an einfachheit kaum zu überbietenden web-auftritt (sagt man das noch in web 2.0 zeiten?) und es tummelten sich bis gestern bei mir noch Trüffelsauce, Safransauce und Morchelsauce.

Die Morchelsauce musste gestern dran glauben und wurde mit salatresten und angrillüberbleibseln wie lammfilets zu einem notabendessen verwurstet. Ein paar hauche Gölles apfelbalsamico dazu, frischen schwarzer pfeffer ruff und fertig ist das resteessen.

Heute ist die safransauce dran:

Uns so sieht eine Gölles Apelbalsamflasche aus. Falls die einem mal über den weg fällt: unbedingt ersteigern.

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