Archives for category: Basis

Petra von Chili und Ciabatta hat es vorgemacht, Mestolo hat es nachgemacht und ich wollte es auch machen. Ich hab’s auch fast hinbekommen – nur mit minimalen Abänderungen. So Möhrchensuppe kann man natürlich auch ohne Ingwer machen, aber… muss ja nicht sein, oder? Außerdem passt Ingwer hier auch gut zu den anderen Gewürzen und bringt eine angenehme, leichte Schärfe mit ins Spiel. Perfekte Suppe für eisekaltes Wetter: wunderbar wärmend. Außerdem ist gerade insgesamt Suppenzeit angesagt – schließlich müssen sich wahrscheinlich alle gerade noch ein wenig von den weihnachtlichen Exzessen erholen und als palate cleanser ist die Suppe sicherlich gut geeignet.

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Neulich hat sich mal wieder die Frage gestellt, aus was ich denn wohl mal ein schnelles Abendessen herstellen könnte. Es gab zwar, wie sehr häufig, eine eher breite Auswahl in den Vorräten, aber ich war ein wenig entscheidungsschwach, so dass mit dem Browsen der Rezepte (analog und digital) der Hunger immer größer und die Zeit bis zum Fertigstellen des Essens vor dem Totalzusammenbruch immer kürzer wurde. Das ist keine gute Kombination, wohl aber eine sehr vertraute.
Glücklicherweise habe ich mich dann daran erinnert, dass es doch quasi gestern ein Rezept bei Alice im kulinarischen Wunderland mit indisierten Pilzen gegeben hat. Kurzer Check: ja, alles da, um das mehr oder minder so nachzubauen, es fehlte nur ein wenig Naan (und die Geduld welches selber zu bauen. Das geht nicht, wenn der Blutzuckerspiegel schon zu niedrig ist). Entsprechend musste das Rezept eine winzige Evolutionsstufe durchlaufen und zu einem Eintopf werden und voilà: das Abendessen steht auf dem Tisch.

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Wenn ich ein einfaches & schnelles Essen haben will, dann greife ich gern mal auf ein Hirsotto zurück. Verbloggt habe ich das erst einmal und da auch ohne Bild, so dass eine Wiederholung fällig war: sogar mit einer Variation! Das ist ein no-frills essen, das man ganz wunderbar zu einem Buch oder Film nehmen kann, weil es ohne dringend hinsehen zu müssen gelöffelt werden kann. Ich kann sehr kulturlos sein, wenn es um mein Essen geht. Obwohl Hirse nicht nur lecker, sondern auch noch gesund ist, esse ich sie leider viel zu selten. Und das, obwohl ich schon im Kindergarten gepredigt bekommen habe, dass die wichtig für gesunde Haare, Zähne und Nägel ist. Manchmal hilft die beste frühe Indoktrination wenig.
So ein Hirsotto kann man mit Gemüse der Wahl machen & so wunderbar Reste verarbeiten. Ich mache das gern, wenn ich noch ein wenig dies & das habe, was für nichts Ganzes mehr reichen würde. Aber so steht schnell ein ganzes Essen, das sich aus den vorhandenen Vorräten zusammenstellen lässt. Zumindest wenn man immer ein wenig Hirse im Haushalt hat, was bei mir der Fall ist.

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Ich bin derzeit sehr blog-unwillig. Einerseits natürlich weil ich jetzt gerade mal wieder auf langweiliges, breiartiges Futter reduziert bin andererseits… keine Ahnung. So echter Zeitmangel ist es jedenfalls nicht, die halbe Stunde, Stunde kann man sich immer wieder nehmen, um einen halbwegs ansprechenden Beitrag zu verfassen. An Material mangelt es auch nicht – es schimmeln so einige Bilder in den Tiefen des Rechners vor sich hin, bei denen ich schnell einen Beitrag verfassen müsste, weil ich sonst nicht mehr so richtig weiß, was ich da genau getan habe, weil ich mich zu selten an irgendwelche niedergeschriebenen Rezepte halte und das meiste entweder einfach so mache oder ein vorhandenes Rezept soweit abwandele, dass es mir auch wenig hilft, wenn ich das Rezept nachlese. Aber bevor das auch bei diesem Bild passiert, melde ich mich mal wieder zwischendurch. Die Kleine Prinzessin war neulich da und wir haben dies, das und jenes gemacht und hatten irgendwann Hunger. Großen Hunger. Und ich hatte glücklicherweise gerade ein halbes Dutzend Maiskolben auf dem Markt erstanden und die Kleine Prinzessin (bei lauter Langeweile auf der Arbeit) ein schönes Rezept für Creamed Corn entdeckt. Da mussten wir nur den Bacon weglassen und schon war es weitgehend vegetarierfreundlich. Die Frage nach dem Dazu drängte sich auf und wurde mit indischem Pfannenbrot und einem klassischen Tomatensalat gelöst. Ich bin nicht die Brotmeisterin, aber die Kleine Prinzessin hat die Geduld und das Geschick dafür. Sie macht aber auch mal aus reinem Spaß an der Freude Harry’s Bar Rolls. Das könnte mir so schnell nicht passieren, weil ich dafür ein wenig zu ungeduldig bin.
Es war sehr schön zusammenpassendes cross over cooking.

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Das Rezept ist noch aus der Segellernzeit – wo ich die Prüfung nicht mitgemacht habe, weil ich vor der Wahl stand, die Prüfung in die nächste Saison zu verschieben (also jetzt demnächst) und noch schön ein wenig weg zu fahren, Kappadokien stand da ganz vorn oder im Oktober mich durch die Prüfung zu quälen. Ich habe mich logischerweise für Variante A entschieden. Kappadokien ist übrigens großartig und ich will unbedingt noch einmal hin, am besten mal im April oder Mai zum Wandern, wenn alles grün ist, aber die große Hitze noch nicht zugeschlagen hat. Da aber während des Segelns Kuchenbacken als Strafen verteilt wurde, konnte man den einen oder anderen neuen Kuchen kennenlernen (auch widerliche Kaufkuchen, die halbwegs höflich abzulehnen ist mir nicht immer leicht gefallen). Eine der jungen Damen brachte einen wunderbaren, fluffigen, leicht zitronigen und auch noch saftigen Sandkuchen mit. Sandkuchen hat nicht das beste aller Images, aber dieses Rezept sollte auch Zweifler überzeugen können. Ich bin immer wieder überrascht, wie großartig einfache Gerichte und Kuchen sein können. Dieser Kuchen hat viele Vorteile: er geht schnell. Er schmeckt gut. Er ist einfach. Und er schmeckt immer besser, wenn man ihn ein paar Tage stehen lässt, was um so erstaunlicher ist, weil er schon wunderbar ist, wenn er frisch aus dem Ofen kommt. Er ist gut einfach so oder mit Sahne oder mit einer Obstsauce, bzw. Kompott. Er ist eigentlich immer gut. Passt zum Kaffee oder als Nachtisch oder als Snack oder, wenn man das nicht gruselig findet, sogar als Frühstück, auch wenn das letzte in meinem Buch keine echte Option ist. Dieser hier wurde zu einem sehr großen Teil an Karfreitag vernichtet, als ein kleines Zugeständnis an das Osterfasten gab es einen schlichten Kuchen, statt einer aufwändigen Torte. Auch wenn es kein wirkliches Opfer war, zugegebenermaßen.

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