Im Sommer kann ich ganz wunderbar nur von kalten Gerichten und Salaten leben. Böse Zungen behaupten, dass ich mich bei sommerlichen Temperaturen wochenlang nur von Tomate, Feta, Weißbrot, Knoblauch, Olivenöl und frischem Obst ernähren kann. Das halte ich für leicht übertrieben, aber sehr fern der Realität ist es nicht. Und so kommt es auch, dass ich jeden Sommer wieder Lieblingsrezepte ausgrabe, um möglichst schweißfrei zu meinem Essen kommen zu können. Gestern musste ein Gurkensalat dran glauben. Der wird jeden Sommer aufs Neue genossen, am besten ganz kalt aus dem Kühlschrank mit ein wenig Baguette.
Gurkensalat
1 große Portion
1 Salatgurke oder 2 Minigurken
Salz
100g Schmand
Pfeffer
ein Hauch abgeriebene Zitronenschale
2 EL frisch gehackten Dill
Die Gurke schälen, der Länge nach in der Mitte teilen und mit Hilfe eines Teelöffels entkernen. Mit Salz bestreuen und 30 Min ruhen lassen, um Flüssigkeit zu ziehen. Gurken trockentupfen und mit den restlichen Zutaten vermischen und mindestens 15 Min kalt stellen.
Wenn man dran denkt: dekorieren. Ansonsten einfach gleich essen. Angenehm erfrischend, kühl und doch freundlich.
Lässt sich 1a vorbereiten.

Na das geht sicher auch mit griechischen Joghurt
was den Gurken fehlt, macht der Schmand wieder wett
@ tobias kocht!: Klar, das geht auch mit Joghurt. Hat dann allerdings insgesamt eine etwas säuerlichere Note.
@ lamiacucina: Yin und Yang halt.
Gute Idee, bei diesem Wetter muss es flutschen.
Gurkensalat geht immer! Lecker!
Ja, so ein kalter Gurkensalat kann richtig erfrischend sein. Da kann man die Töpfe mal im Schrank stehen lassen.
Übrigens kann man auf einem anderen Kochblog zur Zeit ein WMF Topfset gewinnen. Ich glaub, da schick ich meine Töpfe auch mal ein. Die haben mittlerweile auch schon einige Jahre auf dem Buckel.
Gurkensalat kann mich richtig oft besuchen. Kriege ich nie genug von
Mir wurde mal ein brandenburger Essen vorgesetzt, in dem Kartoffelbrei mit Gurkensalat gemischt wurde und dazu Rührei. Ist das in Eurer Familie auch bekannt? (Ja, ich weiß, es besteht Deinerseits eine Rührei-Abneigung *g*) Beide Freunde aus Brandenburg kannten das als anerkanntes Sommer-Mittagessen.
@ nina: flutscht!
@ Christina: Wenn ich neue Töpfe besorge, dann unterschiedliche, die passgenau sind für den jeweiligen Zweck und nicht ein passt für alles, aber nicht richtig Komplett-Set.
@ Anikó: Nee, ich kenne das Brandenburger Essen so nicht. Mit Kartoffel und Gurke ist mir nur Hoppel Poppel lebhaft in Erinnerung geblieben – vielleicht gibt es doch mehr Unterschiede zwischen Berlin und Brandenburg? Aber Kartoffelbrei mit sauer angemachtem Gurkensalat schmeckt sehr lecker.
Nichts geht über selbstgemachten Gurkensalat mit Gurken aus eigener Ernte.