Kochen für Schlampen - Hamburg, Berlin, Zürich

17. März 2009

Ein Gedächtnis wie ein Sieb

Gespeichert unter: Büroquickie, Fremdgehen — kochschlampe @ 2:55
Tags: mittagessen, Essen gehen

Ob des großartigen Sonnenscheins wollte ich mich soeben in die Sonne setzen und mein Mittagessen im Freien zu mir nehmen. So weit, so gut. Am Teutoburger Platz gab es ein kleines, mir bis dato unbekanntes , das Sonnenplätze mit netten Sandwiches und Cornish Pasties verband. Kunst + Eis, so heißt es. Ganz entspannt nehme ich ein Sandwich mit Avocado und getrockneten Tomaten zu mir, will dann zahlen und noch einen Keks mitnehmen.

Leider habe ich mein Portemonnaie zu Hause liegen gelassen. Ich glaube, dass das einer der peinlicheren Momente der letzten sechs Monate gewesen ist, als ich dem jungen Mann erklären musste, dass ich leider erst noch im Büro für Geld sorgen muss, bevor ich die Rechnung begleichen kann. Zum Glück war der die Ruhe selbst. Die Kollegen haben zwar ein wenig geschmunzelt, mich aber netterweise ausgelöst.

Selbst mit Keks.

In den Laden werde ich gen Frühling öfter gehen. Lecker, preiswert und entspannt mit Sonne. Was will ich mehr?

9 Kommentare »

  1. Autsch, das stell ich mir wirklich peinlich vor. Naja, immerhin haste nette Kollegen ^^

    Kommentar von Tapedeck — 17. März 2009 @ 6:02

  2. Ups, da wäre ich aber mehr als ins Schwitzen geraten. Und nette Kollegen zu haben, ist ein großes Glück. Hab ich zum Glück auch :-)

    Kommentar von Anikó — 17. März 2009 @ 8:21

  3. Oh ja, die netten Kollegen waren meine Rettung. Ich hatte schon fieberhaft überlegt, was ich denn als Pfand da lassen könnte… und abgesehen von meinem Buch oder meinem inzwischen leicht angekauten Handy ist mir nichts eingefallen. Zum Glück war es nicht notwendig.

    Kommentar von kochschlampe — 18. März 2009 @ 10:14

  4. Mir ist was viel Schlimmeres passiert: Ich stehe mit zwei Kindern bei Penny an der Kasse, mit einer Packung Milch und einer Tüte Stillhalte-Schoko-Ostereier und stelle fest, dass ich meinen Rucksack samt Portemonnaie zu Hause gelassen habe. Das enttäuschte Gesichtchen war schon schwer zu ertragen, als die ersehnten Eier, die schon in greifbare Nähe gerückt waren, wieder weggeräumt wurden. Zwar hat mir eine freundliche Alkoholikerin hinter noch angeboten, das Geld auszulegen, aber das wollte ich dann doch nicht. Die örtlichen Alkoholikerinnen sind in der Regel sehr freundlich, aber auch extrem distanzlos.

    Kommentar von zitronencurry — 18. März 2009 @ 10:27

  5. … und wieso ist das jetzt “viel schlimmer”?

    Kommentar von Steffi — 18. März 2009 @ 4:59

  6. Ich unterstelle einfach mal, weil meines nur für mich peinlich ist, beim Zitronencurry aber die kleine Zitrone enttäuscht wurde.

    Und Kinder sollte man nicht so enttäuschen, es geht schließlich um Essen.

    Kommentar von kochschlampe — 18. März 2009 @ 5:23

  7. @Steffi: Kannst Du Dich nicht daran erinnern, wie es ist, wenn man sich ganz doll auf irgendetwas gefreut und es dann nicht bekommen hat? Wenn zum Beispiel das heißersehnte Eis auf dem Boden gelandet ist? Wenn man drei ist, sind das schreckliche Momente. Und an so einer Enttäuschung schuld zu sein ist nicht schön.

    Kommentar von zitronencurry — 18. März 2009 @ 9:26

  8. Mmmmh, ich will jetzt einen Affogato!

    Leider hab ich kein Eis und der Weg nach Berlin ist ein bisschen na ja, weit.

    Kommentar von porcelinablue — 22. März 2009 @ 11:20

  9. ;-)

    Aber Eis gibt es ja glücklicherweise in allen Qualitätsstufen käuflich zu erwerben. Allerdings würde ich mit Affogato warten, bis wieder mehr Sonne und vielleicht sogar mehr Warm da ist.

    Kommentar von kochschlampe — 23. März 2009 @ 9:59


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