Die wikipedia lehrt uns, dass die dickflüssigen, mitunter sahnigen fisch- und meeresfrüchtesuppen namens ‘chowder‘ in amerika vermutlich von französischen seeleuten in den nordosten der heutigen USA eingeschleppt wurden, die ebenjene suppen mit gepökeltem schweinespeck und schiffszwieback anreicherten. Das mit dem schwein in der fischsuppe leuchtet mir noch nicht ganz ein, aber selbst gemacht hab ich sie auch noch nie.Kaufen kann man sie aber am fishermans warf an der san francisco bay und kriegt sie dort auf wunsch in einer ausgehölten brotkugel serviert. Nicht schlecht. Aber auch nicht top, ist nämlich ein touristenloch dort unten am wasser. Egal. War trotzdem ganz lecker. 
16. Februar 2008
Clam Chowder
12. Februar 2008
Laugenbrötchen Hund nach art des fromage
Sprachkirmes und aluminiumverbundschichtverpackung für wurstgefüllte laugenstangen. Das land des untergangs ist reich an schätzen. Ich frage mich, ob archeologen diese kultur ohne bedienungsanleitung später je entschlüsseln werden können.
Eigentlich double-bäh, aber in dem augenblick wollte ich da reinbeissen. Diese fussschweissaromatisierte, salzige, gelbe plastiksosse ist übrigens der à la cheese teil. Flach im abgang, though.
5. Januar 2008
OLMA Bratwurst
Wieder was gelernt. Nicht nur die kunst der systematischen bespassung durch kontrolliertes hügelrunterrutschen auf flächendeckend fluffig kristallisiertem wasser, sondern auch, dass es eine von der Ostschweizer Land- und Milchwirtschaftsausstellung normierte bratwurst aus Sankt Gallen gibt, die an zwiebelsosse mit frittierten kartoffelecken ganz herrlich schmeckt. Besonders nach einem halben skitag bei der einkehr in das berghotel Seebenalp . Das milchige bild ist der beschlagenen kameralinse zu schulden.
Für interessierte besuchskandidaten: dieses berghotel kann man auch sommers hervorragend in ein wochenende bergwandern sammt übernachtung einbauen. Die haben etwas widerwillig sogar einen Vegi-Teller auf der karte.
7. November 2007
Im Land der Fritten und der Schokolade
Über das vergangene Wochenende bin ich bei Little Sister in Brüssel gewesen. Viel Stadtanschauen, ein wenig Einkaufen, ein wenig Essen. War ein sehr schönes langes Wochenende jewesen. Ich bin natürlich mit dem einen oder anderen Mehr im Gepäck zurückgekommen, obwohl ich mich zurückgehalten habe. Was kann man in Brüssel aber auch schön einkaufen! Es gibt ein Geschäft, in dem es Geschirr , Gläser und weiteres Küchenzubehör nach Gewicht zu kaufen gibt. Ich hätte mir da gern ein neues Alltagsgeschirr zugelegt, aber bin dann davor zurückgeschreckt, das Ganze nach Hause tragen zu müssen. Ich habe mich da eher an leichte Sache gehalten - z.b. eine weiße Schürze mit Spitzeneinsätzen. Dazu fehlt mir jetzt nur noch ein schwarzes 50er Jahre Kleid und ich werde eine perfekte Serviertochter. Um uns unterwegs zu stärken haben wir den einen Tag Waffeln geholt, die zwar sehr lecker, aber kein Grund nach Brüssel zu fahren sind. Während es sich für die Fritten fast schon lohnen würde - es gibt so selten in Berlin wirklich gute Fritten zu kaufen und wie man die wirklich ordentlich selber macht, habe ich bisher nicht herausgefunden.

Für die Fritten sind wir zu Chez Antoine gefahren, einer Frittenbude, die seit fast 60 Jahren besteht. Und das zu Recht, denk ich mal. Dazu gibt es hunderterlei Saucen - zumindest gefühlt.
Wir haben uns für 5 verschiedene entschieden:

Im Uhrzeigersinn, bei der Mayo startdend: Mayo, Andalusienne, Chili, Provencal, Cocktail. Wobei ich besonders auf die cremigen Saucen mit Mayonnaisebasis stehe. Kurioserweise gibt es eine Kooperation zwischen Chez Antoine und den umliegenden Restaurants: man kann sich in den Restaurants draußen (drinnen bin ich nicht sicher) mit seinen Fritten an den Tisch setzen, unter der Bedingung, dass man dann in dem Café/Restaurant seine Getränke bestellt. Was ich einen fairen Handel finde. So saßen wir denn vergnügt um den Tisch herum, es war dankenswerterweise das ganze Wochenende über recht warm und haben unsere Fritten gegessen.

Oh - und wenn man nicht will, dass einem die Saucen die schönen Fritten matschig machen: so wie wir in extra-Döschen bestellen. Total nachhaltig.
18. Oktober 2007
Alumetten
Sehr lecker siehts aus. Leider konnte ich das nicht probieren. Vor dem laden and eine 10 meter lange schlange und ich hatte keine zeit mehr.
Ich muss wohl noch mal nach Lyon.