Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich

31. März 2009

Kurzer Blick in den Kühlschrank

Einsortiert unter: Ganzes Essen,Gemüse,NudelZ — kochschlampe @ 09:14
Tags: kochen, Ziegenkäse, Auberginen, Oliven

Ein kurzer Blick in die Vorräte offenbarte Aubergine, Olive, Tomate, Ziegenkäse und einen Busch mit Basilikum. Letzteres ist eher selten, weil ich die Gabe habe, die Töpfe zu gießen zu vergessen und dann gern am Stengel vertrocknetes Basilikum besitze. Aber der aktuelle Busch hält schon erstaunlich lange. Vielleicht entwickelt sich ja gerade mein grüner Daumen? Ich habe auf jeden Fall vor, ihn ein wenig zu fordern und werde am Wochenende zum Staudenmarkt im gehen und mal schauen, was sich so schönes finden lässt. Auf jeden Fall sind einige Kräuter und vielleicht auch Tomaten und Erdbeeren eingeplant. Ich hätte gerne winzig kleine Walderdbeeren, die in ihrer Winzigkeit das Aroma von ganz großen konzentrieren. Und gestreifte Tomaten. Oder violette. Oder pelzige. Die habe ich alle vor ein paar Jahren bei einer VERN-Veranstaltung gesehen. Seitdem würde ich die gern alle oder zumindest einige davon mal probieren. Mein Abendessen habe ich auf jeden Fall schneller fertig gehabt, als es mich am Wochenende Zeit kosten wird, mich für oder gegen diverse Kräuter zu entscheiden.

auberginengemuese

Auberginensauce mit Ziegenkäse und Oliven

für 2

  • etwa 250 g Muschelnudeln (oder andere kurze, dicke Nudeln)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1/2 Aubergine, in kleinen Würfeln
  • 1-2 Knoblauchzehen, gequetscht
  • 1 handvoll schwarze, entkerne Oliven in Ringen
  • 150 ml passierte Tomate
  • 1 handvoll zerbröselten Ziegenkäse
  • 2 EL frisch gehackte Basilikumblätter
  • Salz, Pfeffer

Die Nudeln nach Bastelanleitung al dente kochen.

Die Aubergine im Olivenöl anbraten. Knoblauch, Oliven und passierte Tomaten dazu geben, salzen und 10-15 Minuten leise köcheln lassen. Den Ziegenkäse hineinschmelzen, das Basilikum dazugeben und pfeffern. Geschmacklichen Zusammenhalt überprüfen und mit den Nudeln auf Teller tun. Mit ein wenig Basilikum dekorieren, wer denn mag.

Abend entspannt ausklingen lassen.

8 Kommentare »

  1. Dein Abendbrot sieht wirklich lecker aus, aber pelzige Tomaten?! Na, das kann ich mir gar nicht vorstellen. Da schüttelt es mich richtig.
    lg andrea

    Kommentar von Andrea — 31. März 2009 @ 11:20 | Antworten

  2. Ich stelle mir die Tomaten als so eine Art Pfirsich vor, mit zartem Flaum.
    Und Pfirsiche mag ich sehr gern.

    Kommentar von kochschlampe — 31. März 2009 @ 11:25 | Antworten

  3. Oh, unser heutiger Weiberabend scheint gerettet.
    Merci!

    Kommentar von edithalisa — 1. April 2009 @ 08:06 | Antworten

  4. Auf Sizilien heißt dieses Rezept „Paste alla Norma“, mit salzigem Schafs-Ricotta. Sieht köstlich aus. Viel Spaß mit der Kräuterwahl!

    Kommentar von zitronencurry — 1. April 2009 @ 09:25 | Antworten

  5. Sehr schönes Foto und leckeres Rezept. Ich liebe Ziegenkäse und werde das bald ausprobieren, da auch in meinem Kühlschrank Auberginen liegen :-)

    Kommentar von Sabine — 1. April 2009 @ 22:44 | Antworten

  6. muss ich auch mal probieren. Die Basilikumstengel werden hier auch immer schwarz, scheint mir eher eine Stengelfäule zu sein.

    Kommentar von lamiacucina — 2. April 2009 @ 14:14 | Antworten

  7. @ edithalisa: Wie war denn der Weiberabend?

    @ Zitronencurry: Schafsricotta klingt auch sehr verführerisch – ich bin nur nicht sicher, ob ich den hier so einfach bekomme. Wobei… spätestens Mitte Meer müsste den haben.

    @lamiacucina:Nee, bei mir vertrocknen die meistens. Schwarz werden sie in selteneren Fällen, meist dann, wenn ich sie nicht umgetopft habe.

    Kommentar von kochschlampe — 2. April 2009 @ 14:49 | Antworten

  8. Es gibt das Rezept mit frischem Ricotta und mit „Ricotta salata“, das ist Hartkäse, der auf Sizilien gerne wie Parmesan verwendet wird, der ist etwas streng. Man kann auch noch Pinienkerne nehmen, dann aber keine Oliven. Die Sizilianer füllen auch ihre Cannoli http://de.wikipedia.org/wiki/Cannolo manchmal mit Schafsricotta. Dio mio, wenn ich an die sizilianischen Konditoreien denke, läuft mir der Sabber aus dem Mundwinkel…

    Kommentar von zitronencurry — 4. April 2009 @ 10:29 | Antworten


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