Archives for category: Ofen

Wochenendeinkaufsplanung. Wann soll was gegessen werden.
‘So, wenn wir jetzt nicht noch Muffins oder so für’s Frühstück wollen, dann sind wir eigentlich durch.’ Das war wohl der entscheidende Satz, weil danach die Idee des Frühstücksmuffins ergriffen und nicht wieder los gelassen wurde. Selber schuld. Spezifiziert wurde ‘Was mit Beeren’. Kurz geschaut und dann für ein Rezept von BBC Good Food entschieden und nur leicht abgewandelt (also: Himbeeren statt Brombeeren und Mango statt Pfirsich. Und Zucker weggelassen). Erst am Sonntag habe ich zu meinem Erstaunen festgestellt, dass das vorhandene Muffinblech nicht wie angenommen das klassische 12er ist, sondern ein halbes Blech. Nur 6. Zum Glück wollte ich eh nur das halbe Rezept machen. Ich mag Muffins nämlich am liebsten ganz frisch aus dem Ofen und nicht in so halb zäh am nächsten Tag. Der GröFaZ findet, dass man die Himbeeren weglassen und nur Mango nehmen sollte, ich fand, dass die Mango nicht viel beiträgt und die leichte Säure der Himbeeren eigentlich willkommen verstärkt gehört. Probiert’s doch selber aus. Schönes, unkompliziertes Basisobstmuffinrezept.

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Obwohl ich natürlich – wie alle anderen – täglich älter werde, wird doch von mir erwartet, dass ch das einmal im Jahr auch nach außen anerkenne. Dann bekomme ich viele, viele Bücher und Blumen und überhaupt sehr schöne Dinge. Im Gegenzug wird – beispielsweise im Büro – erwartet, dass ich ein wenig Kuchen (oder Kuchenäquivalent) mitbringe. Da bin ich ja gar nicht avers. So an und für sich. Nur ist es mir natürlich wieder mal an einem Sonntagabend eingefallen & ich musste zusehen, was ich so aus den vorhandenen Zutaten machen kann. Natürlich in halbwegs massentauglich und transportgeeignet.
Herauskam ein ‘spiced toffee apple cake‘ mit marginal abgewandelten Zutaten. Wie könnte es anders sein. Mir wird ja immer wieder erklärt, dass ich unfähig sei, einem Rezept einfach mal von a bis z zu folgen. Ich finde das übertrieben. Ich ändere höchstens dann etwas ab, wenn ich nicht die Originalzutaten habe oder schlicht der Meinung bin, dass es anders bestimmt auch gut ist. Hier haben die leichten Abwandlungen einen wunderbaren Gewürzapfelkuchen ergeben, an dem ich beim nächsten Mal nur ändern würde, dass ich die Äpfel schäle. Die Schale sieht zwar ganz hübsch aus, besonders wenn sie wirklich rot ist, nur wird sie beim Backen leider ein wenig zäh.

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Es war das Beitrittswochenende an dem ATB und ich zum GröFaZ gefahren sind. Also schon wieder ein paar Wochen her. Da war in Berlin die Zwetschgenzeit eigentlich schon vorbei, zu meinem großen Bedauern. Aber da es um Zürich ja Berge auch mit ordentlicher Höhe gibt, gibt es auch Bauern, deren Obst später reif wird als hier im Flachland. Sehr praktisch. Und noch praktischer finde ich die allgemeine Art von Hofläden, einfach die Sachen draußen oder in einer allgemein zugänglichen Scheune zu lagern, wo ich nehmen kann, was ich brauche und entsprechend der ausliegenden Preisliste dann Geld in die Kasse werfe, so dass ich immer gut an die schönen Sachen kommen kann. Auf dem Heimweg von der Rigi – Bericht folgt – sind wir an eben diesen Pflaumen vorbeigekommen, die förmlich danach gerufen haben, in einen Kuchen verwandelt zu werden. Sehr anständig von denen. Es war großartiges Wetter (wenn ich mal vom Morgennebel absehe) und noch warm genug, dass wir am Montag mit dem Kuchen auf der Terrasse in der Sonne sitzen konnten. Im T-Shirt. Wunderbar.

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Nachdem ich von mehreren Menschen in der letzten Zeit darauf angesprochen wurde, dass ich deutlich zu wenig blogge (stimmt) und Frau Anikó mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass es unfair ist, wenn ich meine Rezepte für mich behalte, wenn sie auch mal zumindest schauen will, ob sich das Nachbauen lohnt, habe ich nun mal wieder ein Bild meines letzten Werkes gemacht. Ein Butterkuchen. Vor einiger Zeit hatte ich bei Paules Kitchen ein schönes Rezept für Schuedi gelesen und bei mir blieb hängen: Butterkuchen = Hefeteig, dick, fluffig, darauf Butter und Zucker nach gusto verteilen und fertig backen.
Also habe ich mein derzeitiges Lieblingsrezept für Kuchenhefeteig herausgeholt, ein wenig mit den Zutaten gespielt und dann ging es auch schon fast in den Ofen damit. Es hilft auch, dass ich ein wenig mehr Zeit als sonst in dieser Woche hatte, da ich Heimarbeit mit halber Kraft praktiziert habe. Ich habe ein wenig Zeitmangel in den letzten Monaten erlebt – teilweise selbstverordneter Freizeitstress, teilweise sehr viel zu tun im Büro. Nun. Auch das wird sich sicherlich wieder normalisieren (auf beiden Fronten). Der Butterkuchen ist durchaus sehr nett geworden, hat mir aber schon ein paar Seiten gezeigt, auf denen er noch weiter verbessert werden kann bis er DER Butterkuchen ist, an dem niemand mehr was ändern darf.

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Ich dachte ja, dass das vergangene Wochenende ganz ruhig und mal friedlich in Berlin sein würde. Es standen keine Verabredungen an – zumindest nicht bis Freitag. Und dann? Dann war auf einmal das gesamte Wochenende mit selbstgemachtem Freizeitstress gefüllt. Und natürlich sollten es am Sonntag 30° werden, was geradezu danach verlangt hat, dass ich einen Tag am See verbringe. Und das habe ich dann auch gemacht, Little Sister mit Familie war schon am Strandbad Wannsee als die Kleine Prinzessin und ich angekommen sind (schließlich wollte ich noch rasch zum Hüpfen, bevor ich ans Wasser gehe). Tja. Und dann hat natürlich die Picknickfrage ihr Haupt erhoben und hat bedeutungsschwanger in Richtung der Himbeeren geblickt, die ich am Sonnabend vom Markt mitgebracht hatte. Glücklicherweise wollte ich schon länger mal ein Raspberry Bread ausprobieren, nachdem ich es in einem der ubiquitären Coffee Shops gesehen hatte. Wo ich das Rezept her habe weiß ich leider nicht mehr – ich habe lediglich den Rezeptteil vor einer Weile mal kopiert und gleich verändert, um zumindest bei Abmaßen und Temperaturen nicht mit merkwürdigen imperialen Einheiten hantieren zu müssen. Das Himbeerbrot ist sehr gut und vor allem erstaunlich unsüß dafür, dass es ein amerikanisches Rezept ist. Bildqualität bleibt weiterhin schwankend.

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