Archives for category: Keks

Kekse kann man ja fast gar nicht zu viele haben. Für den Fall, dass man doch glaubt, eine leichte Überproduktion hergestellt zu haben, hilft es diese Zweifel leise an einem nahezu beliebigen Ort zu äußern – im Normalfall werden gleich mehrere Menschen darauf aufmerksam machen, dass sie wirklich dankbare Abnehmer wären. Das erinnert mich daran, dass ich einem Freund versprochen habe, ihm noch ein wenig Überschuss zuzuschicken. Das werde ich morgen machen.
Beim Weihnachtskeksebacken habe ich immer wieder zu viel Eiweiß und muss überlegen, was ich mit denen machen will. Einfrieren ist natürlich eine Option und die andere klassische Variante ist, Makronen zu backen (oder Baiser). In dem Falle habe ich mich für Mandelmakronen entschieden, eine minimale Abwandlung des Rezeptes hier vom  zitronencurry. Es sind wirklich tüteneinfache Kekse, auch wenn ich meine Überzeugung, dass das Eiweiß für Makronen steif geschlagen gehört nicht ablegen konnte und so einen Arbeitsschritt mehr dabei hatte. Sie sind sehr lecker geworden:

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Falls jemand noch nicht genug Kekse hat, das sind 1a Notfallkekse. Cookies sind schnell hergestellt und sollten sofort gegessen werden. Durch Lagerung gewinnen sie geschmacklich jetzt nicht unbedingt. Man kann sie eine gute Woche aufbewahren, aber ganz ehrlich: die schmecken am Backtag selber schlicht am besten. Wirklich. Ich habe hier wieder das bewährte Cookie-Rezept genommen, das ich seit Jahren in verschiedenen Iterationen backe. Das Original war, wenn ich mich recht entsinne, ein Chocolate Chip Cookie, der aber nur einmal das Licht der Welt in meiner Küche erblicken durfte, bevor er durch verschiedene Cousins und Cousinen ersetzt wurde. Im Moment überlege ich noch, was ich aus den gehackten Macademias mache, die ich in Erwartung der weihnachtlichen Bäckerei, aber ohne konkreten Plan eingekauft habe und bei denen ich seitdem auf Inspiration warte. Vielleicht werde ich die Pistachio Tuiles in Macademia Tuiles ummodeln. Ich in von der Seite eh begeistert, die mir das zitronencurry neulich geschickt hat. Außerdem wären es praktische Kekse, so von wegen gruseliges amerikanisches Cupmaß: pünktlich zum Start der Weihnachtskekssaison ist mir vor ein paar Wochen die Küchenwaage über den Jordan gegangen. Gut, es hat sich um eine knapp 20 Jahre alte digitale Briefwaage gehandelt, die mir 2 Gramm genau bis zu zwei Kilo (immerhin schon mit Zuwiegefunktion!) und die Batterien gefressen hat, als gäbe es kein Morgen mehr,  gehandelt, aber sie hätte sich einen kaum schlechteren Zeitpunkt für ihre endgültige Verabschiedung aussuchen können.
Andererseits wollte ich eh eigentlich eine neue haben. Grammgenau. Bis 5 Kilo. Nur hatte ich keinen Grund, eine neue zu kaufen, da die andere ja noch tat. Jetzt darf es eine neue geben. Hier ein Ergebnis mit ohne Waage hergestellt. Aber mit Hohlmaß.

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Anikó hat uns alle eingeladen und viele haben mitgespielt: Blogger schicken anderen Bloggern Proben ihrer Weihnachtskekse. Im Interesse der Vielfalt sollten es mindestens 2, besser mehr Sorten sein. Meine Geiseln sind mit der Post noch an ihren Bestimmungsort unterwegs & ich hoffe, dass sie bald sicher ankommen werden.

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Letzten Samstag, Anikó war schon bei mir, sind wir von unserem Streifzug durch die Stadt wiedergekommen, kurz frisch machen, bevor es auf den Weg in den Prenzlauer Berg zum Kochen ging, als ich noch brav in meinen Briefkasten geschaut habe. Und siehe da: eine kleine Karte hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch bitte ein Päckchen bei der lokalen Packstation abholen kommen soll. Am Samstag: keine Chance. Wir waren eh schon ein wenig spät dran. Aber am Nikolaus konnte ich mich dann über ein wunderbares Päckchen freuen! Inhalt:

Ich habe nicht nur Kekse bekommen, bei denen die einzelnen Schichten sorgfältig durch Pergamentpapier voneinander getrennt waren, so dass es nahezu keinen Transportschaden gegeben hat, es gab auch noch zur Jahreszeit passende Servietten, eine nette Karte und einen Weihnachtsmannausstecher, der noch darauf wartet, von mir eingeweiht zu werden. Egal wie ungeschickt ich mich beim Verzieren anstelle: das muss dann sein.

Viele Lagen schöner Kekse haben mich erwartet. Einen Teil der Kekse haben der GröFaZ de la cuisine, der aus der Schweiz eingeflogen war, Anikó, tapfer aus Nordhessen angereist, und ich gleich an Nikolaus mit ein wenig Tee zu uns genommen. Ich habe es noch nicht geschafft, alle Sorten durchzuprobieren. Ich bin voller Vertrauen, dass es mir noch gelingen wird.

Kurz zusammengefasst: ich freue mich über meine Geiseln sehr, allerdings werden sie nur kurz ihre Freiheit in Berlin genießen dürfen, bevor bei Ihnen Gefahr für Leib und Keks soweit zunimmt, dass sie nach und nach alle das Zeitliche werden segnen müssen. In Begleitung zu Tee, so erscheint es zumindest am Wahrscheinlichsten.

Vielen Dank an Petra von Chili und Ciabatta!

Auch wenn es hier ein wenig ruhig gewesen ist in den letzten Tagen, so habe ich weder aufgehört zu backen noch zu kochen. Im Gegenteil: Keks- und Essensproduktionsausst0ß war eher hoch. Außerdem hatte ich über das Wochenende lieben Besuch da und da waren andere Dinge als bloggen wichtiger. Auch wenn es ironischerweise eine Bloggerin war, die mein Heim mit ihrer Anwesenheit verschönt hat. M.a.W. Anikó war bei mir und der GröFaZ war in der Stadt. Das sich ergebende Essen unter Anleitung bewährter Mittäter wird demnächst noch ein wenig ausführlicher berichtet. Schon vor dem Besuch hatte ich mich an ein älteres Brigitterezept gemacht und Bretonische Vanillekekse hergestellt. Es sind leckere Kekse, allerdings finde ich sie nicht besonders lagerfähig. Sie werden vom Lagern nicht in dem Sinne schlechter, aber vor allem werden sie nicht besser. Die Heidesand oder die Mürbchen gewinnen ja durchaus, wenn sie ein paar Wochen in der Keksdose lagern, aber diese hier sind hervorragend für den sofortigen Verzehr geeignet. Sie sind nicht ausgesprochen weihnachtlich – sie passen das ganze Jahr über gut an eine Kaffeetafel. Was ich besonders daran mag, ist, dass sie ganz leicht salzig sind, obwohl es süße Kekse sind. Hier passend auf einem der trashigen Teller präsentiert, die ich gerade zu sammeln scheine. Eigentlich wollte ich nur ein paar Teetassen kaufen und bin mit einer bunten Kollektion an Sammeltassen geendet – jeweils mit dem dazu passenden Kuchentellerchen. Auch wenn ich gern mehr davon hätte, habe ich beschlossen, dass ich erst neue kaufen darf, wenn ich wahlweise alte zerdeppert habe oder mir eine größere Küche zugelegt habe.

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Ich bin gerade ein wenig irritiert. Irgendwie war ich der festen Überzeugung, dass ich mich mit den Rosmarin-Heidesand in eine schon etwas längere Schlange der Nachbäcker einreihen würde, aber auf die schnelle habe ich jetzt kein Blog gesehen, dass die Dinger aus der Essen & Trinken 11/09 nachgebaut hätte… merkwürdig. Ich habe sie fast genauso nachgebaut, wie es in der Bastelanleitung stand und kann für alle Rosmarinfreunde und solche, die es werden wollen, nur sagen: nachbacken. Es sind tolle Kekse. Diese Saison scheinen es mir die Heidesand eh angetan zu haben. Ich liebe die Einfachheit, mit der sie sich herstellen lassen und die Mürbheit der Kekse mit dem feinen Zuckerrand… nur gut. Auch wenn Dr C behauptet, dass ich solche Kekse (Rolle, Zuckerrand, Scheiben schneiden und fertig ist die Deko und der Keks) jede Saison machen würde… mag sein. Keine Experimente, wie schon Adenauer sagte! Abgesehen davon bin ich wirklich kein großer Verzierer, die Arbeit ist mir dann immer zu fusselig. Von daher waren das geschätzte Fräulein H und ich eigentlich ideale Kekspartner: ich backe gern und sie sticht gern aus und liebt es, Kekse bunt zu verzieren. Genau die beiden Sachen, die mir nicht wirklich liegen. Vielleicht kann ich sie zur nächsten Saison wieder einspannen, wär ja nicht falsch.
Heidesand II:

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