Archives for category: Gemüse

In Paules Kitchen gesehen und fast sofort nachgemacht. Nun auch schon wieder ein paar Tage her. Was soll’s. Aber. Was ich sagen kann ist, dass das eine wunderbar leckere Tarte ist, die ich nur minimal an die vorhandenen/leicht erwerbbaren Zutaten angepasst habe.
Es war wieder ein klassisches Beispiel dafür, dass der groefaz doch deutlich andere Gewohnheiten in der Küche hat als ich. Mehl, Eier und Butter gehören bei mir zu den Zutaten mit der höchsten Umschlaghäufigkeit und dürfen deswegen NIE fehlen, falls ich doch mal schnell was backen will. Bei ihm sind das die Zutaten, die mit am wenigsten gebraucht werden und er muss aufpassen, dass ihm die Butter unterwegs nicht ranzig wird. Das habe ich in meiner Küche noch nie erlebt. Ich hatte schon Mehl, das mir ranzig geworden ist, weil Vollkornmehl deutlich begrenzter haltbar ist als Auszugsmehl, von mir aber seltener eingesetzt wird. Ich habe ein kleines kindliches Vollkornmehltrauma und kann bis heute Nudeln aus Vollkornmehl überhaupt nicht leiden und akzeptiere nur in seltenen Fällen, dass sie eine Daseinsberechtigung haben können. Brot hingegen gehört bei mir eigentlich in Vollkorn ins Haus. Da ich aber deutlich häufiger Kuchen, Tartes und Quiche als Brot backe… brauche ich es nur selten. Zurück zur Tarte. Lecker, lecker. Einmal in Ansicht und einmal in Draufsicht. Bleibt hübsch.

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Neulich bin ich über dieses Avocadorezept bei Essen & Trinken gestolpert. Weil ich Avocado bis dahin noch nicht im Ganzen (ok, halbiert…) und erwärmt kannte, musste ich es bei der nächstbesten Gelegenheit durchkochen. Die Beschreibung fand ich toll. Das Ergebnis eher meh. Definitiv nicht schlecht, aber irgendwie hatte ich mir eine größere Offenbarung erwartet. Es ist halt warme Avocado mit einer Salsa Cruda dazu. Das ist nicht gerade total neu, Tomate mit Avocado zu verbinden. Jetzt isse halt heiß und nicht zimmerwarm, aber das war’s eigentlich auch schon an Neuigkeitswert.
Ich würde das noch einmal probieren, wenn ich einen richtigen Grill zur Verfügung habe, vielleicht gewinnt es ja doch wenn es den richtigen Grillgeschmack gibt. So ist es immer noch ein nettes schnelles Abendessen, das sich angenehm stressfrei herstellen lässt.

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Teil I gab es ja schon neulich. Jetzt gibt es den eigentlich walisischen Teil des Abends, einen Zwiebel-Kartoffelkuchen mit dankenswert kurzer Zutatenliste (wenn man das Salz mit zählt sind es 5). Der Kuchen ist sowohl frisch aus dem Ofen als auch kalt am nächsten Tag sehr gut zu essen. Ich hatte noch was anderes ausgesucht, nur hat sich die Kleine Prinzessin ausdrücklich für dieses erwärmen könne. Praktischerweise hatte ich gerade alles daheim – Kunststück. Das hier ist etwas, das die allermeisten immer aus den Küchenvorräten werden herstellen können. Für mich zumindest war es in dieser Variante neu. Ich war ein wenig enttäuscht, dass weder Lauch noch Salbei eine Rolle gespielt haben, da das die beiden Zutaten sind, die ich primär mit der walisischen Küche assoziiere. Vielleicht noch Griddle Cakes und Bara Brith. Und Welsh Rarebit. Wie man sieht, ist meine Erfahrung mit der walisischen Küche eher eingeschränkt. Es gibt zwar einen losen Plan, mal in den walisischen Marken Urlaub zu machen, nur habe ich es bisher nicht dahin geschafft. Immerhin verwechsele ich inzwischen nicht mehr Wales und Cornwall (also, ich habe die beiden gern geographisch verwechselt, nicht sprachlich).
Zurück zum Welsh Onion Cake:

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Am ersten März war Saint David’s Day. Passend dazu hat BBC Good Food mich mit Walisischen Rezepten zugeschüttet, von denen ich eines gern austesten wollte. Also nichts wie die Kleine Prinzessin anrufen und ihr mitteilen, dass wir gemeinsam kochen werden. Da mich aber die restlichen Rezepte nicht sooo sehr animiert haben, gab es den Beschluss, das nicht zu einem rein walisischen Essen werden zu lassen, sondern es eher allgemein im Vereinigten Königreich zu belassen. Bei der Suche nach einer vegetarischen Beilage britischer Proveninez hat BBC Good Food mir diesen Möhrchen Salat ausgespuckt. Den als britisch zu beschreiben halte ich eher für kühn, es sei denn die Vergangenheit als Kolonialmacht zählt auch mit dazu. Bisher kannte ich nur ein Rezept, das für Salat vorgekochte Möhrchen verwendet und das ist eine jüdisch-marokkanische Variante. Wenn ich mir den Salat hier anschaue, dann hat er auch etwas entschieden nahöstliches.
Der Salat ist toll. Die Geschmäcker verbinden sich hervorragend, er ist wunderbar ausgewogen und einfach gut. Angesichts der drohenden Warmzeit mit Picknicks, Grillen und Ausflügen: dieser Salat ist 1a zum Mitnehmen geeignet, unter der Voraussetzung, dass der Koriander getrennt mitgenommen wird. Der wird sonst zu schnell auf dem Weg matschig. Eigentlich kann ich Rosinen im herzhaften Essen gar nichts abgewinnen. Hier passen sie wirklich. Rein optisch wären dunkle Rosinen sicherlich besser gewesen, nur waren die gerade nicht im Hause, weil ich mir helle für mein Frühstücksmüsli in den Kopf gesetzt hatte. Das kommt davon, wenn ich im türkischen Supermarkt einkaufen bin: die Auswahl an Rosinen ist auf einmal vernünftig und beschränkt sich nicht auf die hellbraunen Sultaninen, die es sonst standardmäßig gibt.

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Ich scheine eine Vorliebe für Sachen aus der Springform zu haben. Egal. Trotzdem gibt es heute das Rezept für eine schöne Pilz-Lauch-Quiche, die ich bei BBC Good Food gefunden habe. Die Quiche kam ins Leben, nachdem ich das Rezept beim Browsen gefunden hatte und ich eh noch Champignons und Lauch im Gemüsefach hatte. Also nur noch ein wenig Gruyère auf dem Heimweg eintüten und einem schönen Abendessen stand nichts mehr im Wege. Die Quiche schmeckt sowohl sofort warm aus dem Ofen als auch kalt am nächsten Tag als liebevoll durch die Gegend getragenes Büromittagessen. Die Angabe, dass die Quiche für Acht reichen würde, halte ich für übertrieben. Mit einem kleinen Salat und/oder Nachtisch vielleicht für Vier, aber mehr sicherlich nicht. Außer vielleicht als Vorspeise. Und natürlich auch wunderbar als Mitbringsel für die kommende Picknicksaison geeignet.
Ich mag Abendessen aus dem Ofen. Die eigentliche Arbeitszeit ist meistens unter einer halben Stunde und in der Backzeit kann man noch schnell das eine oder andere fertig machen, das man (oder zumindest ich) am Abend nicht mehr macht, sobald einmal das Abendessen im Magen gelandet ist und ich der Meinung bin, dass jetzt nun wirklich nicht mehr der geeignete Zeitpunkt ist um … wasauchimmeranblödenHausarbeiten zu machen. Das Einzige, was ich auch gern noch nach dem Abendessen mache ist Bügeln. Bügeln ist meditativ und eine der schönsten Entschuldigungen um den größten Unsinn an Filmen/Serien zu schauen.

Quiche in Ansicht:

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