Einfaches Essen mit Vorräten aus dem Kühlschrank - es kommt bei mir immer wieder vor, dass ich nicht von der Vorstellung begeistert bin, am Abend noch langwierige und vor allem komplizierte Gerichte zu kochen.Glücklicherweise muss ein Gericht ja nicht kompliziert, um gut zu sein. So haben hier Spinat, Eier, Sahne und Käse ihre letzte Ruhestätte gefunden.

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Ich liebe Peperonata und habe das einen Sommer lang eigentlich spätestens jede zweite Woche als Mitnehmessen und schnellen Snack gemacht. Herr E erwähnt dann auch in regelmäßigen Abständen, dass man doch jetzt mal wieder könnte und deswegen war ich der festen Überzeugung, dass ich das Rezept (auch wenn das ein wenig zu glorreich ist für das, was man da tut) schon lange ins Blog gestellt hätte. Theoretisch kann man natürlich das ganze Jahr über Peperonata essen - schließlich gibt es immer Paprika käuflich zu erwerben, aber irgendwie ist das für mich eines der ganz klassischen Sommergerichte. Zum Picknick, auf Brot, als Vorspeise, als leichtes Essen - immer passend, immer gut.

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Eigentlich bin ich ja Spargel-Puristin: am besten gekocht, nur mit Butter, nicht einmal mit Hollandaise. Dieses Rezept mag ich sogar noch lieber, denn durch das Rösten wird der Spargel intensiver und dauert genauso lange:
Die Spargelstangen wie gewohnt schälen. Nebeneinander auf ein Backblech packen, mit Olivenöl beträufeln und darin rollen, mit Salz bestreuen. Den Ofen so heiß machen, wie es geht (bei uns sind das 250°C). Je nach Dicke des Spargels auf jeder Seite 7 - 10 Minuten rösten. Die Spitzen können ruhig braun werden, und natürlich sollte er beim Hineinstechen weich sein. Jetzt kann man ihn einfach mit Kartoffeln essen, dazu vielleicht Schinken (z.B. Serrano oder Katenschinken), man kann ihn aber auch mit Balsamico beträufeln und am nächsten Tag als Salat oder Antipasto servieren. Mit dem Balsamico wird das ganze dann sehr schön fruchtig.
Nudelwoche. Frischer Spinat ist da. Und ich bin spät heimgekommen. Schnell gehen soll es - ich habe gar fürchterlichen Hunger, so dass ich ein wenig unduldsam gegenüber meiner Mitwelt werde. Und bevor das jemand abbekommen kann, sollte ich das über eine geregelte Kalorienzufuhr abbiegen. Den Tiger füttern, damit es nicht auch noch ein ablenkendes Maunzkonzert geben kann, weil noch jemandes Futterversorgung suboptimal gelaufen ist. Ergebnis, ca. 20 Minuten später:

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Der Herr E und ich haben am vergangenen Wochenende das erste Mal in diesem Frühjahr auf Herrn Es Balkon zu Abend gegessen. Ganz passend zur Saison: Spargel mit neuen Kartoffeln, zur Abwechslung mit einer Käse-Sahne-Sauce statt der allgegenwärtigen Hollondaise. Herr E hat sich dazu an Lamm (Filet? Lachse?) vergangen. Er wünscht ausdrücklich, dass ich darauf hinweise, dass er beim Essen machen tatkräftig mitgeholfen hat. Hat er. Den Spargel habe ich entgegen meiner Gewohnheiten auf dem Türkenmarkt zu kaufen gewagt. Die meisten Türkenstände haben eher mäßigen bis schlechten Spargel, aber da sich der Markt gerade wandelt, gibt es immer mehr auch andere Stände. In diesem Fall kam der Spargel von einem kleinen Stand am Anfang des Marktes, auf dem es immer nur ganz wenig verschiedene Sachen gibt. Die sind dann aber immer gerade vollkommen saisonal angemessen und von guter Qualität. Der Spargel kam zwar nicht aus Beelitz, aber er war einfach wunderbar. Butterzart und sehr frisch.

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