Ich kann sehr unkreativ sein, was das Kochen meines Abendessens angeht, insbesondere dann, wenn ich schon hungrig/müde/entnervt bin. Dann darf nichts mehr fehlen oder kompliziert werden. Schnell ist dann zwar ein Bonus, aber wenn ich dafür zu viel klein schneiden muss, scheidet es auch wieder aus. Während Dinge aus dem Ofen dann fast immer gut sind, weil ich nur wenige Zutaten zurechtschnitzen muss um sie dann für eine ganze Weile im Ofen zu vergessen. Das können Aufläufe sein, Gratins, Ofemgemüse… egal, Hauptsache, ich muss mich um nicht mehr viel kümmern, während es friedlich vor sich hin gart. So auch an besagtem Abend: ich wollte dringend ein sinnvolles Abendessen, aber bitte nichts, bei dem ich aktiv denken oder gar viel vorbereiten muss. Und es musste in die Zutatenrestriktionen passen, die meine Vorräte vorgaben. Es ergab sich ein Kartoffel-Karotten-Gratin, zu der sich eine halbe Tüte fertig gemischten Salates mit Vinaigrette gesellte. Comfort food und noch dazu stressfrei. Sehr angenehm. Und basiert auf dem Rezept des klassischen Kartoffelgratins.
