Bisher habe ich in meinem Leben genau einen (1) Reissalat gemacht. Meine Kindheit ist weitgehend reissalatfrei verlaufen, da meine Eltern beide nur schlechte Erinnerungen an Reissalat in Mayonnaise ertränkt haben. Nun hatte ich aber ein Paket mit bunter Reismischung gekauft und einen Grillabend für Pfingsten geplant, in der Hoffnung, dass das Wetter halten möge. Und Irgendwie gehören stärkebasierte Salate zum Grillen dazu, egal ob es sich um Kartoffel-, Nudel- oder eben Reissalat handelt. Um die anderen beiden Sorten muss ich mir keinen Kopp machen: oft genug durchgeführt, wie die in den verschiedensten Varianten gehen weiß ich inzwischen. Irgendwo hatte ich den Vorschlag gelesen, Reissalat mit Vinaigrette oder einem einfachen Zitronen-Öl-Dressing zu machen und das hat mich deutlich mehr angesprochen als die zugeklebte Mayo-Variante. Noch ein wenig Gemüse und Kräuter dazu und schon kann hoffentlich nichts mehr schief gehen.

Reissalat mit Gemüse
für 6 als Beilagensalat
- 1 Becher bunten Reis (Langkornreis, Camargue-Reis und Wildreis)
- Salz
- 1 1/2 Paprika, gelb oder rot in Würfeln
- 1 mittlere Zucchini, in Würfeln
- 1-2 Handvoll schwarze Oliven, entsteint und gehackt
- 1 Frühzwiebel (was der Berliner Bollenpiepen nennt), Zwiebelteil in Würfeln, der Rest in Ringen
- 2-3 EL Zitronenthymianblättchen, frisch vom Stengel gezupft
- Salz, Pfeffer
- 6 EL Olivenöl
- Saft einer halben Zitrone (wer es zitroniger mag, der reibt auch noch die Schale der halben Zitrone ab und fügt sie ein)
Den Reis am besten am Vortag kochen. Reis mit der 1 1/2 fachen Menge Wassers ansetzen, salzen, aufkochen lassen und auf der niedrigsten Stufe mindestens eine halbe Stunde oder bis das gesamte Wasser aufgesogen ist nachquellen lassen. Reis abkühlen lassen.
Reis mit den restlichen Zutaten vermischen, abschmecken und 2-3 Stunden ziehen lassen. Ziehen lassen über Nacht schadet auch gar nicht.
Ergibt einen sehr leckeren Reissalat, der von den Mitessern gern gegessen wurde.
HALLO!
Ich komme zwar nicht aus Berlin (leider) und auch nicht aus meiner Lieblingsstadt Hamburg, geschweige denn aus Zürich, aber dennoch fühle ich mich angesprochen für einen kleinen Kommentar und hingezogen zum Reissalat “für Schflampen” (warum eigentlich?)
Ich bin soeben über diese lustige Seite gestolpert, beim Eingeben von: “Wie macht man einen Reissalat”.
Das kommentierte Rezept nebst Foto gefällt mir ausgezeichnet und inspiriert zum ausprobieren.
Ich habe nämlich noch einen Berg Reis vom Vortag übrig und da fiel mir “Reissalat” ein, den ich blslang (noch) nicht kannte.
Danke für den netten Kommentar dazu, gefällt mir prima, spricht mich an und komm mir irgendwie bekannt vor, so, als hätte ich alles selbst durchlebt.
)
Ich verbleibe mit licht-vollen Grüßen,
Eva-M. Gräbe Hagedorn.
Reissalat – bereichert jede Grillparty…
Ein Reissalat ist schon was Feines. Er ist meistens schnell zubereitet, schmeckt gut und ist beliebt bei jedem kalten Buffet, aber auch auf Grillpartys. Außerdem kann man ihn schon ein paar Stunden vor dem Verzehr vorbereiten und hat so noch Zeit…