Archives for the month of: Mai, 2009

Einen Erdbeerkuchen wollte ich. Keinen, den ich schon einmal ausprobiert habe. Also habe ich mir als erstes meine Mappe mit ausgedruckten und herausgerissenen Rezepten vorgenommen und war erstaunt, was sich mit den Jahren so alles angesammelt hat. Unter anderem habe ich ein Rezept wiedergefunden, das einem verrät, wie man aus Ananasschalen, Wasser und Zucker ein leicht alkoholisches Getränk herstellt, das angeblich leicht gekühlt ganz wunderbar schmeckt. Ich bin durchaus dafür, so viel wie möglich zu verwerten und hoffe, dass ich bei meiner nächsten Ananas daran denke, das Rezept auszuprobieren. Vor allem aber habe ich eine Serie von Erdbeer-Rezepten wiedergefunden, die aus irgendeiner Frauenzeitschrift zu stammen scheinen. Genaueres lässt sich ohne größere Recherchearbeit nicht mehr feststellen. Jedenfalls sah es gut aus: Erdbeeren, Mürbeteig und eine Orangencreme. Vor allem fand ich die Idee sehr hübsch, die Erdbeeren in Scheibchen zu schneiden. Sehr ansprechend. Und weil ich finde, das Rosmarin zu eigentlich allem passt, würde ich das nächste Mal noch ein wenig frisch gehackte Rosmarinnadeln auf den Kuchen streuen.
Ha – fast vergessen, dass ja noch das Dessertbuffet darauf wartet, gefüllt zu werden. Und vielen Dank an dieser Stelle an Zorra, dass sie die Events immer so wunderbar organisiert!

Jubiläums-Blog-Event XLV - Dessertbuffet (Abgabeschluss 19. Mai 09)

Hier ist eine passende Tarte:

 

erdbeertarte_orangencreme

Den Rest des Beitrags lesen »

Schon vor einiger Zeit wollte ich ja melanzane di parmigiana machen… Und jetzt bin ich endlich dazu gekommen. Meine Variante schien mir deutlich weniger schwer zu sein als das, was ich so aus Restaurants kenne und auch deutlich fruchtiger in der Gesamtanmutung. Vielleicht ist die parmigiana so nicht ganz orthodox, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Ich hatte zu viel Zeug vorbereitet, als dass alles in die kleine Auflaufform gepasst hätte… aber so gab es am nächsten Tag (mal wieder) ein schönes Resteessen: getoastetes Pide mit gebratenen Auberginenstreifen, Tomatensauce und Mozzarellawürfeln. Und weil ich zu fauol zum Fotografieren war, stellt sich der geneigte Leser bitte selber vor, wie ein Auberginensandwich aussieht.

Meine melanzane di parmigiana gibt es hier in der Ansicht:

melanzane_di_parmigiana

Den Rest des Beitrags lesen »

Eine weitere Variante meines nahezu klassischen ‘na, was haben wir denn noch im Kühlschrank’. Es gab also wieder ein pfannengerührtes Gemüse – sehr schnell, sehr lecker, sehr einfach. Ich verzichte meist darauf, eine Milliarde verschiedener Gemüse in kleine, appetitliche Häppchen zu schneiden und dann sorgfältig nach Garzeiten sortiert in die Pfanne zu werfen. Ich finde ,  dass 4-5 Sorten Kleingeschnittenes wirklich ausreichen. Es sollte dann genügend unterschiedliche Farben und Texturen geben, um das Ganze interessant zu gestalten, ohne dass man gleichzeitig einen Schreikrampf bekommt, weil noch eine Sorte Gemüse in sorgfältigen Schnitzen vorbereitet werden will. Pfannengerührte Gemüse sind auch immer wieder wunderbare Gelegenheiten, Reste los zu werden. Bei diesem Essen ist Reis übrig geblieben. Der kam dann 2 Tage später als bunter  Bratreis in seinen zweiten Frühling (mit Spargel!), allerdings habe ich den nicht dokumentiert. In ähnlicher Form wird er in der nächsten Zeit bestimmt hier auftauchen.

Eigentlich mag ich in meinem Stir-fry gern ein wenig Chili, aber da mein Magen immer noch/wieder rumzickt, verzichte ich derzeit leidvoll seufzend.

stir_fry

Den Rest des Beitrags lesen »

Beim Picknickgrillen gab es auch Kuchen. Brownies vom dontblog und ich hatte einen Rhabarber-Vanillekuchen gemacht, nach einem Rezept der Hedonistin aus der Low Budget Küche. Wunderbar. Eines der wirklich schönen Rhabarberkuchenrezepte und ich musste feststellen, dass der Kuchen nach 4-5 Tagen durchziehen noch sehr viel besser schmeckt als er das frisch schon tut. Er wird unglaublich zartschmelzend und zergeht wortwörtlich auf der Zunge. Und das Rhabarbermus dazu ist eine Freude, keine weitere Sahne ist notwendig. Man darf natürlich, aber ich glaube, dass das dann ein wenig Overkill wird.

Den Restkuchen, sorgfältig unter  einer Kuchenglocke aufbewahrt, haben die Kleine Prinzessin und ich diese Woche mit Freude vernichtet, nachdem wir einen neuen Tisch (okay, überhaupt einen Tisch) erfolgreich erjagt und ins geschützte Heim gebracht haben. Nun muss ich glücklicherweise nicht mehr geschätzte Mitesser bitten, mir dabei zu helfen, den Küchentisch ins Gras zu schleppen. Ich freue mich schon sehr, dass ich jetzt abends entspannt draußen sitzen kann. Und leider meinen Nachbarn dabei zuhören kann, wie sie ihren Beziehungsstreit auf ihrer Terrasse austragen. So genau möchte ich deren Beziehungsprobleme gar nicht kennen lernen. Ich gebe mich jetzt einfach mal der Hoffnung hin, dass sie auf die eine oder andere Weise ihre Differenzen lösen werden und den Rest des Sommers entspannte Ruhe herrscht.

Kuchen, vor dem Ausflug schnell fotografiert:

rhabarber_vanille

Den Rest des Beitrags lesen »

Am Wochende gab es einen etwas längeren Ausflug mit Picknickgrillen, hervorragend durchgeplant vom dontblog. Was keiner ahnen konnte, der avisierte offizielle Grillplatz wurde abgeschafft. Nun standen wir in fremden Gefilden, ohne Idee, was wir als Ausweichplatz nehmen könnten. Zum Glück hat uns eine der Einheimischen dann einen Platz verraten, der ein inoffizieller Grillplatz ist. Schön ruhig, mit Sonne, direkt am Wasser… was will man mehr? Sonnencreme vielleicht, aber sonst war wirklich alles, was wir hätten brauchen können, da. Ich habe die Halloumi-Marinade recyclet und in Halloumi-Gemüsespieße verwandelt. Passt auch gut. 

Merke: auch so ein Wegwerfgrill wird wirklich heiß. Das hat bei der ersten Runde Spießchen dafür gesorgt, dass sie ein wenig dunkel, aber zum Glück noch essbar waren. Bild der zweiten Runde (man beachte, dass wir den Grill wirklich brav auf eine gerade, feuerfeste Unterlage gestellt haben):

halloumi_spiesse

Den Rest des Beitrags lesen »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.