Kochen für Schlampen – Hamburg, Berlin, Zürich

29. Mai 2009

Jetzt mit Bild

Abgelegt unter: Basis, Ganzes Essen, Gemüse — kochschlampe @ 11:38 am
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aber immer noch ohne Ton. Ich habe mal wieder mein Spinatrisotto gemacht und habe dieses Mal sogar vor dem Essen, was sage ich, dem Versinken in comfort food ein Bild gemacht.

spinatrisotto

Es gibt Menschen, die behaupten ‘ein weicher Reisberg ist ein weicher Reisberg’ und nehmen irgendeinen Reis für das Risotto. Was immer halt gerade in der Küche ist, aber ich denke, dass es da wirklich große Unterschiede im Geschmack gibt. Ich würde immer dafür plädieren richtigen Risottoreis zu nehmen – Arborio, Vialone, Carnaroli. Der Reis sollte zwar Außen schön matschig sein, aber bitte im Inneren noch Biss haben. Sonst kann man gleich Milchreis nehmen. Ich mag meine Risotti eher ein wenig flüssig, sie sollten sehr zäh auf dem Teller verlaufen und nicht als Objektkunst stehen bleiben.

Ich erinnere mich mit Schrecken an eine Gelegenheit vor ein paar Jahren, bei der ich im Ciao ein Risotto mit Pfifferlingen (oder waren es Steinpilze? Jedenfalls mit Pilzen) bestellt habe und einen Teller mit halbgarem Langkornreis bekam. Das war nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Wobei ich vom Ciao eigentlich immer slightly underwhelmed war. Ich weiß nicht, ob sich die Renovierung der Räumlichkeiten auch auf die Küche ausgewirkt hat – ich bin schon länger nicht mehr hingegangen. Aber so wie ich es in Erinnerung habe, ist es kein Restaurant, das man dringend besucht haben sollte. Die melanzane di parmigiana war immer gut. Aber sonst? Nee. Lieber selber kochen.

6 Kommentare »

  1. Bekanntlich liebe ich ja Risotto und deines sieht perfekt und super lecker aus!

    Kommentar von Eva — 29. Mai 2009 @ 12:11 pm | Antworten

  2. Ich glaube, ich habe noch nie richtiges Risotto gegessen. Üblicherweise kenne ich das nur als “Reis mit was drin”.

    Wird Zeit, dass ich das mal selber mache :-)

    Kommentar von Balu — 29. Mai 2009 @ 12:45 pm | Antworten

  3. Genauso liebe ich Risotto auch!
    Seit ich vor einigen Jahren in einem angeblich sehr guten Restaurant ein Risotto Milanese bestellt und einen mit Kurkuma gefärbten und Chilifäden garnierten Langkornreis bekommen habe, gibt’s Risotto für uns auch nur noch zuhaus.
    Sieht toll aus, Dein Spinatrisotto

    Kommentar von Steph — 29. Mai 2009 @ 1:06 pm | Antworten

  4. Risotto muss “kriechen” können!
    Mich würde wirklich interessieren, warum man manchesmal so einen Quatsch serviert bekommt.
    Zu deinen letzten Kommentar bei mir; ich färbe mir auch nicht die Haare, aber es kommt irgendwie nicht so viel zusammen ^.^°

    Kommentar von Hanabi — 29. Mai 2009 @ 1:49 pm | Antworten

  5. Dieses Risotto ist mittlerweile ein Standardgericht bei uns, wann immer es frischen Spinat zu kaufen gibt.

    Kommentar von zitronencurry — 30. Mai 2009 @ 10:33 am | Antworten

  6. @ Eva: vielen Dank!

    @ Balu; Mach das, Risotto ist wunderbar und wirklich einfach herzustellen.

    @ Steph: Deine Erfahrung mit fremdgekochtem Risotto klingt fast noch gruseliger als meine. Chili?! Kurkuma?! Nee, nee.

    @ Hanabi: genau. Kriechen war das Wort.

    @ Zitronencurry: vielleicht lebe ich in einer komischen Gegend, aber auf dem Markt gibt es hier das ganze Jahr über frischen Spinat. Je nach Saison der eher zarte Frühjahrsspinat oder der ziemlich feste Winterspinat. Der Sommerspinat geht auch gut roh als Salat, während das beim Winterspinat eher keine Freude ist.

    Kommentar von kochschlampe — 31. Mai 2009 @ 8:22 am | Antworten


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