Archives for the month of: Februar, 2009

Als ich aus meinem Bürofenster geschaut habe, hat mich eine traumhafte Winterlandschaft angelacht. Sonne UND Schnee – das kommt doch gar zu selten vor. Der Schnee war zwar nass und schwer und eher für Schneeballschlachten als für Schlittenfahren geeignet … aber egal. Schnell habe ich das nötigste erledigt und habe mich in den elterlichen Keller gewagt, wo noch mein alter Kinderschlitten vermutet wurde. Und siehe da: es gab ihn noch! 

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Also nichts wie weiter in Richtung Teufelsberg, um ein wenig den Hügel runterzufahren. Es war großartig. Ich bin x-mal runtergefahren und habe mir vorgenommen, die Schlittenkufen vor dem nächsten Ausflug noch ein wenig zu pflegen, damit ich schneller fahren kann. Ich wünschte, es ich wüsste von einer noch längeren Strecke in erreichbarer Nähe. Streckenstart (es wird schon noch ein wenig steiler. Wirklich. Nur war ich an den Stellen dann immer schon in voller Fahrt und eher fotografieunfähig):

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Entsprechend hatte ich großen Hunger, als ich endlich mich vom Schnee los reißen konnte und in Richtung heimatlicher Küche getrudelt bin. Andererseits hatte ich mich schon auf eine kleine Quiche gefreut – nur dauern mit die Teige meist zu lange, zumindest wenn ich schon hungrig bin. Zum Glück habe ich mich noch rechtzeitig an den Quark-Öl-Teig erinnert und habe in kurzer Zeit eine Spinatquiche hergestellt.

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Die Breizeit ist doch nicht wirklich vorbei, aber sie wurde tendenziell auf das Frühstück reduziert. Anfangs bin ich dem Grießbrei erlegen und habe mich dann nach ein wenig Abwechslung umgeschaut und wurde nun als erstes bei Instant-Reisflocken fündig. Die sind zwar nicht unbedingt unglaublich aufregend, aber sie gehen schnell und sind angenehm am frühen Morgen zu essen. Bleibt nur das kleine Problem mit Obst. Ich mag in Breis gern Obst haben – nur was zum Teufel ist säurearmes Obst? Bisher fündig wurde ich bei Banane (bei der es mir gar sehr schaudert), Aprikose (überhaupt nicht in Saison und auch nicht im Supermarkt gesehen) und Feigen (heute frisch erworben). Gestern aber musste ich daran denken, dass das geschätzte Fräulein H in ihren Fruchtschlamm immer so lange Haushaltsnatron kippt, bis der pH-Streifen einen neutralen Wert anzeigt. Ich habe zwar keine Teststreifen zu Hause, aber dafür Haushaltsnatron. Und noch immer ein paar Äpfel, die langsam wirklich verbraucht werden wollte. Ergo habe ich Apfelmus gekocht – mit Rosmarin und Granatapfelsirup – und habe frei Schnauze ein wenig Natron reingegeben, in der Hoffnung, dass der pH-Wert ungefähr hinkommen möge. Leider habe ich im Tran den Löffel mit dem Granatapfelsirup abgeleckt. Das wird bei KochSchlampen mit Bauchschmerzen nicht unter 10 Minuten bestraft. Aber nu. Das Frühstück am nächsten Morgen war trotzdem sehr gut (und gut verträglich).

reisbrei_apfelmus

Der Granatapfelsirup sorgt beim Apfelmus zwar für guten Geschmack, leider aber auch für hässliche Farbe. Zumindest wenn man Nar Eksisi verwendet.

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Ich durchstreife derzeit meine Kochbücher nach unnachahmlich milden Rezepten und stelle mich an, wie der erste Mensch, der auf einmal Kochen soll. So hatte ich schon ewig nicht mehr in das Chez Panisse (Vegetables) Kochbuch reingeschaut, primär weil es ein amerikanisches Kochbuch mit den allseits geliebten Cup-Angaben ist. Es ist ein Grundkochbuch für die Gemüseküche.

Wer Carnivore Bekannte hat, die sich gern mal auf das Gemüseterritorium begeben wollen, der sollte diese Buch weiterreichen. Hier gibt es einen Einkaufsführer (wann haben welche Gemüse Saison, was für Sorten gibt es etwa, wie sollten reife, gesunde Exemplare aussehen) und sowohl genaue Rezepte als auch skizzierte Entwürfe. Einen solchen Entwurf habe ich als Basis meines Essens genommen: Pasta mit Zucchini, Walnüssen und Pesto.

Passend zu dkduw oder auch ‘Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen

Ich werde wahrscheinlich das eine oder andere in der nächsten Zeit hier einreichen können. Ich habe mehrere Kochbücher, aus denen ich noch nie etwas gekocht habe – ich kaufe gern unterwegs ein wenig Kochbücher ein – und stelle gerade Teile meiner  Ernährung um, so dass ich Inspiration gebrauchen kann. Ersteinmal das heutige Ergebnis:

zucchini_pesto_walnuss Den Rest des Beitrags lesen »

Jawollja! Ich habe zwar immer noch eine lange Liste mit Sachen, die ich besser nicht essen/trinken sollte, aber. Aber ich darf wieder normalfeste Nahrung zu mir nehmen. Welch eine Erleichterung. Mein Standardfrühstück bekomme ich dadurch zwar leider nicht wieder, aber man soll ja nicht gierig sein. Um ganz auf der sicheren Seite zu sein, bin ich von babybreiartig atomisierten Suppen zu Kinderessen aufgestiegen. Das klassische Kinderessen an und für sich ist in meiner Erinnerung Möhrchen mit Kartoffelbrei und Tofu. Mild, allgemeinverträglich, übersichtlich auf dem Teller und leicht matschig. Das gab es in dieser (oder zumindest sehr ähnlicher Form) zu Hause und im Kindergarten. Und nicht zu vergessen, tüteneinfach zu kochen. Das ist ein Gericht, dass man auch zarten Kinderhänden anvertrauen kann, als erste Bewährungsprobe nach erfolgreich gekochtem Griesbrei (das erste Essen, das ich vollständig alleine kochen konnte).

kinderessen Den Rest des Beitrags lesen »

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