Archives for the month of: Februar, 2009

Aus ganzer Hirse habe ich neulich schon einen Hirsebrei hergestellt. Nun habe ich Hirseflocken erworben, auf einen Ratschlag Rikes hin und habe die zu einem Frühstücksbrei gekocht. Lamiacucina hatte für Birnen plädiert und so habe ich beides gemeinsam in die Tat umgesetzt. Ich lerne auf der Suche nach eigentlich nicht so obskuren Getreideprodukten langsam alle Bios und ethnische Lebensmittelgeschäfte hier in der Gegend und auf meinen üblichen Wegen kennen. Hirseflocken sind aber zum Glück noch allgemein bekannt und leicht erhältlich. Und ergeben einen sehr leckeren, von Hause aus ein wenig charakterstärkeren Brei als zum Beispiel Reisflocken oder Haferflocken. Hirse hat schlicht ein wenig mehr Eigengeschmack. Ich habe auch ein wenig mit unterschiedlichen Trockenfrüchten als Süßung experimentiert, bin bisher aber immer reumütig zu Rosinen zurückgekehrt. Hier kamen ein paar Softaprikosen zum Einsatz und die sind eher … langweilig. Genau wie die Softfeigen, die getrockneten Pfirsiche und die getrockneten Cranberries. Das Trockenobst ist nicht unbedingt langweilig, aber Rosinen passen einfach am besten. Sie werden dick und saftig und geben eine angenehme Süße ab.

hirsebrei_birne

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Belegte Brötchen sind ein wunderbares unterwegs-Essen. Hin und wieder bin ich geplant genug, dass ich mir ein schön belegtes Brötchen mache, bevor ich ins Büro gehe oder den Tag auf dem Teufelsberg verbringe, um dort mit dem Schlitten runterzufahren. Schlittenfahren hat sich für diesen Winter wahrscheinlich erledigt, aber das Büro bleibt erhalten und bestimmt ist das Wetter bald wieder so, dass man schöne Tagesausflüge machen kann. Wenn ich mir ein wenig Mühe gebe, sieht das dann so aus:

cheddar_feigen_broetchen

Vielleicht sollte ich mir dann auch noch die kleine Mühe machen und störendes Beiwerk aus dem Bildhintergrund entfernen… das nächste Mal. Sturzeinfach: man geht zum Bäcker des Vertrauens – ich bin zur LPG gegangen –  und besorgt sich ein schönes Brötchen, hier in der Ausgabe ‘Toskana’. Halbieren, beide Hälften buttern, die untere mit ein wenig Salat belegen, gefolgt von reifem Cheddar, auf den Feigensenf gestrichen wird. Darauf dann eine in feine Spalten geschnittene Feige verteilen und mit der oberen Brötchenhälfte zudeckeln. 

Mitnehmen, wo immer man einen Snack zu brauchen meint.

Feines blogprojekt: Irgendein “restaurant” betreten, nummer 22 und ein bier bestellen, resultat fotografieren und aufessen und dann das foto und den erfahrungsbericht hier veröffentlichen.

“Number 22 and a beer” aims to be the most unusual dining guide on the web and needs your contributions to make it a success. After all, how often can a single human go out to eat?

It is simple enough. When dining out in “fine” establishments that use numbers to make the ordering process simpler, no matter what ethnic direction the restaurant might adhere to, do the following:

1. Order a number 22. And a beer, if possible. 

2. Take a photo of your “Number 22 and a beer”.

3. Let the world know about it by submitting your contribution by email to: number22andabeer(@)me.com


Hier war Staudensellerie in der ungewohnten Verpackung als Cremesuppe und seitdem der Gedanke, dass das doch bestimmt auch gut als Gemüse gehen müsste. Und siehe da: es geht. Gut sogar. Bisher war Staudensellerie bei mir als Hintergrundgeräusch für Suppen oder als Cruncheffekt im Salat zu finden – einige Kartoffelsalate gewinnen deutlich, wenn sie ein wenig Staudensellerie bekommen. Als reines Gemüse habe ich den nie gegessen. Ein wenig ungewohnt, aber schön. Dazu habe ich mir aus übrig gebliebenem Kartoffelbrei Plätzchen gebacken. Einfach den restlichen Brei nehmen, mit ein wenig Ei, Mehl, Petersilie mischen und in heißer Butter ausbraten. Kein großes Geheimnis und nicht wirklich ein Rezept, eher Resteverwertung.

staudenselleriegemuese Den Rest des Beitrags lesen »

Ein neuer Schneetag hat gelockt. Allerdings war heute eine Besprechung im Büro angesetzt, so dass ich leider nicht früher gehen konnte, nur um ein wenig im Schnee zu spielen. Entsprechend war es ein wenig später und drohte schon zu dämmern, als ich endlich den Schlitten in die Finger bekommen habe. Ob der Zeit dann nicht mehr bis zum Teufelsberg, sondern mit einer Milliarde Kinder im Viktoriapark. Wenn ich mir solche Veranstaltungen anschaue, kann ich mir nur schwer vorstellen, dass es zu wenig Kinder gebe… Aber auch der kleinere Hügel (Kreuzberg) hat viel Spaß gemacht. Und vor allem ist dieses Mal die Kleine Prinzessin mitgekommen und konnte ein, zwei Bilder machen.

viktoriapark_schlitten

 

Wie man sieht, ist auch die pinke Mütze im vollen Einsatz, solange es hier wintert. Gestärkt habe ich mich für einen Tag in Büro und Schnee am Morgen mit Haferbrei. Haferschleim. Porridge. Welche Bezeichnung auch immer dafür gefällt. Wobei es sich streng genommen nicht um Porridge handelt, da ich das Ganze mit Sojamilch und nicht mit Wasser koche. Und auch kein Salz dazu gebe. Dafür aber Feigen. Egal, es ist ein sehr leckeres Frühstück, das viel Energie gibt. Und lange satt macht.

haferbrei

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