Kräuterseitlinge sind sehr fein, leider bekommt man sie nicht allzu oft. Dieses Rezept eignet sich sehr gut als Vorspeise oder auch als Teil eines kalten Essens. Der Geschmack der Marinade ist sehr intensiv, weshalb sie zu dem eher verhaltenen Rote-Beete-Salat auf dem Bild nicht recht gepasst hat.

Für 4:
- 500g Kräuterseitlinge
- 1 Stückchen Ingwer, fein gerieben
- 1 kl Knoblauchzehe, zerdrückt
- 2 EL Sesamöl
- 4 EL Ahornsirup (Alternative: flüssiger, neutraler Honig)
- 1 kl Tasse Balsamico
- Salz, Pfeffer
Die Kräuterseitlinge in dicke Scheiben schneiden (oder ganz lassen, wenn sie klein genug sind). Knoblauch und Ingwer in der Hälfte des Öls anschmoren. Mit Balsamico ablöschen, Ahornsirup und eine Prise Salz dazu und den Sud einkochen lassen, bis er dickflüssig ist. Die Pilze im Rest des Öls in einer beschichteten Pfanne kräftig anbraten (falls nicht beschichtet, braucht man mehr Fett). Mit der Marinade übergießen und mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen. Schmeckt am besten lauwarm. Das geht bestimmt auch gut mit Austernpilzen, nicht aber mit Champignons. Denke ich.
Steht bei Euch auch nich der Weihnachtsbaum im Wohnzimmer?
Kommentar von Airportibo — 10. Januar 2009 @ 18:56 |
Ganz vergessen: auf dem Markt gibt es an dem einen Stand hier eigentlich immer Kräuterseitlinge. Und beim Riesen-Bio zumindest meistens.
Ich wusste gar nicht, dass die ansonsten eher schwer zu bekommen sind.
Kommentar von kochschlampe — 16. Januar 2009 @ 13:02 |
Als ich es hinschrieb, habe ich mich auch kurz gefragt, warum es die eigentlich nicht immer gibt, sind doch Zuchtpilze, oder? Ich weiß auch, auf welchen Markt ich gehen müsste (Isemarkt), aber der ist außerhalb meiner normalen Jagdgründe und außerdem sehr teuer…
Kommentar von zitronencurry — 16. Januar 2009 @ 14:14 |