Gestern Abend war es wieder soweit. Spontanes Anbacken. Ich hatte mir überlegt, dass ich gern mit Lemon Gems (so ähnlich wie die bereits getesteten Pink Gems, nur mit Lemon Curd statt Cranberry Curd) in die Saison starten will… und ein kurzes Telefonat mit Dr. C hat dann geklärt, dass wir doch gemeinsam den Teig in den Kühlschrank werfen könnten. Weiteres Startmaterial: Butterplätzchen mit Zitronenzuckerguss, bei denen ich die Butter zur Hälfte durch Butterschmalz ersetzt habe, wie es Herrn Es Mutter empfiehlt und ich kann nur sagen: sie hat recht. Das sind die besten Plätzchen bisher, super einfach, schlicht und sehr lecker.
Dann noch Vanillekipferln und was neumodisches: Kokosschnitten aus der aktuellen Weihnachtskeksausgabe der Petra. Die waren ein wenig klebriger als erwartet, aber auch sehr gut.
Bilder reiche ich nach, wenn ich mich daran erinnere welche zu machen, bevor die Kekse alle sind oder wenn ich Dr. C um die Ergebnisse seiner Dokumentation unseres Erstanlaufs bitte…
Hallo zusammen,
das sind genau die Kekse (Plätzchen sagt der Rheinländer), die wir zu Hause immer gemacht haben. Frage zu Butterschmalz: Wie verknetet Ihr das, das ist doch ziemlich hart? Sollte man das Bu-schma zerlassen und dann den Teig länger
kaltstellen?
Vielen Dank für den Tipp und liebe Grüße
Anni
Mein Butterschmalz war recht angenehm zu arbeiten, weil es einige Zeit in der Küche rumgestanden hatte – ich habe den Teig dann ein wenig länger kalt gestellt – aber ansonsten wie bei Butter auch: frisch aus dem Kühlschrank, in kleinen Flocken zum Teig, durch die Handwärme verbindet sich das dann gut.
Zerlassen würde ich das Butterschmalz wirklich nicht, das bekommt dem Teig nicht sehr. Das würde ich vielleicht für Rührteig machen, aber nicht für einen Mürbeteig.