Archives for the month of: September, 2008

Es scheint, als hätte ich da eine neue Entwicklung verpasst oder irgendetwas entscheidend falsch verstanden. Heute beim Discounter… neugierig in die Tiefkühltruhen geschaut, was es denn an lustigen Fertiggerichten zu kaufen gibt. Und siehe da: Hot Sushi. In meiner Naivität habe ich Sushi immer für ein kaltes Futter gehalten. Hier wurde ich eines besseren belehrt: es gab von Ausbackteig umhüllte Fischstückchen mit Reis. Zum Fertigbacken im Backofen. Hinterher soll das Ganze dann in eine Soyasauce/Wasabimischung getaucht und gegessen werde.

Nun meine Frage (leider habe ich dieses großartige Produkt nicht fotografiert und finde es im Netz nicht):
will das jemand essen? Warum heißt das Sushi? Nur weil Reis und Fisch enthalten sind? Kann man Sushi noch ungesünder machen, als durch die Methode es in Teig zu hüllen und dann zu frittieren? Bin nur ich unwissend und alle anderen essen schon seit Jahren mit Begeisterung frittiertes Sushi?

Die welt-kriegstgeschichte ausgetragen unter fast-food repräsentanten:

Nachdem ich nun seit einer Weile das Gefühl hatte, fast keine traditionellen Kuchen mehr zu machen – die angelsächsischen und neumodischen Kuchen waren einfach viel spannender – wollte ich mal wieder einen ganz klassischen Kuchen machen. Wenn früher Kuchen gekauft wurde, habe ich mir sehr oft gedeckten Apfelkuchen gewünscht. Diesen Blechkuchen, wo Apfelmus mit Rosinen zwischen zwei Teigplatten lagert, die obere davon mit Zuckerguss bedeckt. Genau den wollte ich nachbauen. Praktischerweise war Little Sister samt Gatten in der Stadt, Onkel Mattel aus Kiel angereist und noch Freunde von Little Sister dabei – da hat es sich wenigstens gelohnt, ein ganzes Blech zu machen. Auch ATB hat sich gefreut, sie hat gern die Wohnung voller Menschen zum Essen… ich brauche noch das Rezept für die Kokos-Pilz-Suppe (für Carnivoren kommt da auch noch kleinteiliges Huhn rein)… ich hoffe, das von Onkel Mattel zu bekommen. Die Suppe gab es nämlich zum Abendessen und den Kuchen hinterher als Nachtisch, mit ordentlich Sahne dazu.

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Ich weiß nicht so recht, wo dieses Rezept herkommt. Ein Freund bekam es von einer Freundin, die es aus einem Kochbuch eingescannt hatte. Die Verwendung von Dosenpfifferlingen im Original und die Kombination von Fleisch mit Früchten läßt mich vermuten, dass es sich um ein etwas älteres Rezept handelt (frühe 80er?). Ich fand es spannend wegen der Wacholderbeeren – Trauben – Pfifferlings-Kombi und musste es sofort ausprobieren:

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hat eine Autobiographie geschrieben: Marcella Remembers. Dazu gibt es eine nette Besprechung in der NY Times. Es klingt, als wäre es unterhaltsames und lehrreiches Buch. Steht also auf meinem Plan, was ich mir demnächst noch an Büchern anschaffen will.

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