Cylonen halten in der küche einzug seit frau K.s rückkehr aus dem land der abbrennenenden stadttore: Gerüchteweise ist das die _einfache_ variante des reiskochers. Er spricht nämlich nicht, wie die richtigen. Oh, gizmo!
Cylonen halten in der küche einzug seit frau K.s rückkehr aus dem land der abbrennenenden stadttore: Gerüchteweise ist das die _einfache_ variante des reiskochers. Er spricht nämlich nicht, wie die richtigen. Oh, gizmo!
Ich mag lange geschmorte Fleischtöpfe. Diesen hier habe ich bei Jamie Oliver gefunden und nach Versorgungslage und Geschmack ein bißchen abgeändert. Wie er selbst schreibt, kann man alle möglichen Wurzelgemüse verbauen. Zum Glück haben wir seit Weihachten einen neuen Topf von ICM Le Pentole, in den endlich mal etwas mehr passt als zwei Single-Portiönchen, und der auch im Ofen verwendet werden kann. Man braucht nämlich einen große Topf für dieses Rezept.
Zutaten für 4 – 5 Leute:
Alles Gemüse, Zwiebel, 1 Zehe Knoblauch und das Fleisch mundgerechte Stücke schneiden, bei Gelegenheit den Ofen auf 160°C vorheizen. Das Fleisch mit Mehl bestäuben. Die Zwiebel, den Knoblauch und eine Handvoll frischer Salbeiblätter in einem EL Butter und einem EL Olivenöl anschmoren. Nach einigen Minuten das Fleisch dazu und das Gemüse direkt hinterher. Das Ganze wird nicht weiter angebraten, sondern direkt mit Brühe und Rotwein abgelöscht, Tomatenmark dazu und aufkochen. Noch salzen (nicht zu sehr, es kocht etwas ein) und pfeffern. Ab in den Ofen und mindestens 3 Stunden drinlassen, vielleicht auch 4, bis das Fleisch zerfällt, wenn man es zu scharf anguckt. Abschmecken.
Vorher noch etwas Knoblauch und Rosmarin fein hacken und mit Zitronenzeste vermischen. Das kann sich jeder über seinen Teller streuen.
Fazit: Ein großartiges Winteressen, und das Rosmarin-Zitronen-Knoblauch-Gebrösel gibt noch einen echten Kick dazu. Ich würde allerdings beim nächsten Mal anstelle der Brühe ein Glas Rindfleischfond ausprobieren, und ich bin mir auch nicht sicher, ob das Tomatenmark nicht verzichtbar ist.
Nun war es wieder soweit: Hunger und nichts als Reste im Kühlschrank. Und eigentlich auch keine Zeit zu kochen- ich musste sofort wieder los. Ich hatte noch:
Ich hatte am Tag vorher eine großartige Zwiebel-Apfel-Mohn-Quiche gemacht (leider keine Bilder, die Quiche wurde sofort vernichtet), davon waren noch ein wenig Füllung und Apfel übrig. Also fein zwei Brote abgeschnitten und mit dem Matsch bestapelt, darauf Äpfel und ein wenig vom Cheddar. Kurz unter den Grill gehalten und ein wunderbarer Schweinetoast war fertig.

Die Hedonistin von Low Budget Cooking hat sich als Thema für das XXXI-Kochblogevent Curry ausgesucht. Ich hatte schon halb die Vorstellung eine vegetarische Currywurst zu machen, einfach aus Ekelfaszination. (ich meine…. iiieh.)
Aber da wurde dem auch schon ein Riegel vorgeschoben, weil die bloße Anwesenheit von Currypulver nicht sofort schon als Curry gelten sollte. Neulich waren dann ATB und Herr E zur Essenszeit zufällig in der Nähe – ich hatte eine gute halbe Stunde Vorwarnzeit – und meine Vorräte gaben alles her, was ich für ein kleines indisches Essen brauchte. Indisch in jeder Form hatte es schon länger nicht mehr gegeben und ich hatte richtig Lust darauf, das mal wieder zu essen. Gesagt, getan.
Sprachkirmes und aluminiumverbundschichtverpackung für wurstgefüllte laugenstangen. Das land des untergangs ist reich an schätzen. Ich frage mich, ob archeologen diese kultur ohne bedienungsanleitung später je entschlüsseln werden können.
Eigentlich double-bäh, aber in dem augenblick wollte ich da reinbeissen. Diese fussschweissaromatisierte, salzige, gelbe plastiksosse ist übrigens der à la cheese teil. Flach im abgang, though.