Ich liebe Rosenkohl. Auch wenn es hier bisher nicht gefroren hat, so wollte ich doch gern mit dem Rosenkohl anfangen. Eine der Freuden des Winters sind dicke Suppen und deftige Aufläufe. Sachen, die mir im Sommer zu schwer wären sind jetzt genau das richtige. Aufläufe sind, genau wie Suppen, meist mehr Arbeit, als ich eigentlich erwarten würde. Das kann aber auch daran liegen, dass ich selten Reste für Aufläufe nehme und so alles vorkochen muss. Der Rosenkohlauflauf ist nichts für Menschen, die sofort ihren Hunger stillen wollen. Ich glaube, dass es eine knappe Stunde gedauert hat, vorbereiten, vorkochen, Ofen… ja. Etwa eine Stunde. Lohnt sich in meinen Augen.

Rosenkohlauflauf
reicht für etwa 4
- 1 EL Butterschmalz
- 750g Rosenkohl
- 1 Prise Muskat
- 1/8l Sahne
- Salz
- 500g mehligkochende Kartoffeln
- 1 Prise Muskat
- Salz, Pfeffer
- 2-3 EL Butter
- 1/8l Sahne
- 3 EL gehobelte Mandeln
Den Rosenkohl putzen und am Strunk kreuzförmig einschneiden. Im Butterschmalz anschwitzen, evtl. ein wenig Wasser oder Brühe angießen. Bissfest kochen. Mit Salz, frischem Muskat und Sahne abschmecken. Während der Rosenkohl kocht die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit Wasser bedeckt so lange kochen, bis die Kartoffeln weich sind. Kartoffeln stampfen mit Sahne, Butter, Salz und Muskat versehen. Lässt sich bis hierhin auch gut vorbereiten. Den Ofen auf 175° vorheizen.
Erst den Rosenkohl, dann den Kartoffelbrei in eine Auflaufform schichten. Mit den Mandelblättchen bestreuen. Etwa 10 Minuten in den Ofen geben bis die Mandeln goldbraun werden.
Fertig.
Jau, hübsches Rezept. Sehr basic, aber prima. Wir Fleischfresser könnten noch Mettwurst/Mettenden in Scheiben oder Kasselerstückchen einarbeiten, dann ist auch hier “satisfaction guranteed”