Archives for the month of: Oktober, 2007

Ein klassisches Drei-Gänge-Menü. Herr E, HEKS + Spielkind und die KochSchlampe. Nach nur kurzem Ningeln meinerseits fand es dieses Mal in meinen Hallen statt, mit klarer Aufgabenverteilung:

  1. Herr E macht die Vorspeise
  2. KochSchlampe das Hauptgericht
  3. HEKS den Nachtisch
  4. und das Spielkind wäscht ab.

Solange es keine Spülmaschine in meinem Haushalt gibt, finde ich es wunderbar, Menschen zum Essen da zu haben, denen ich die Aufgabe des Tellerwaschens wegen vorangegangener Inaktivität übertragen kann. Und so haben alle einen Beitrag geleistet und können sich gegenseitig beglückwünschen ob ihrer Soziabilität. Oh – und natürlich weil es sehr schönes & leckeres Essen gegeben hat.

Herr E schaute ein wenig überrascht, dass auch er einen kochenden Beitrag leisten soll. Aber … er hatte doch gesagt, dass er das mit dem Kochen nun wirklich lernen will y/n? Also bekam er von mir einen winzigen Stapel Kochbücher in die Hand gedrückt und sollte sich etwas aussuchen. Hat er auch. Aus Vegetarisch für Gourmets von Marianne Kaltenbach. Ein Kochbuch, das ich vor längerer Zeit erworben und dann fast nie benutzt habe, einfach weil mir das Format für die Küche nicht zusagt. Oh – und natürlich weil zuwenige Bilder dabei sind. Ich mag es, wenn meine Kochbücher das Format von Bildbänden haben und auch (fast) so ausführlich bebildert sind. Gekauft hatte ich es mal, weil es gerade im Angebot war und ich das Italienische Kochbuch von ihr sehr gemocht hatte. Von daher: ein perfekter Kandidat für Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen. Auch wenn ich dieses Rezept nicht selber gekocht habe, sondern durch Herrn E habe kochen lassen.

vegetarisch für gourmets

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Meine Blogroll hat zwei gewonnen, einen verloren.

Ich will kurz erklären, warum ich Thaifood aus der Liste genommen habe. Es hat nichts mit den schreiberischen Qualitäten zu tun – insofern mag ich das Blog nach wie vor. Aber es stört mich kolossal, dass ich immer gezwungen werde abzuwarten bis die Werbung so groß geworden ist, dass ich sie wegklicken kann, bevor ich das Blog lesen kann, dass ich es ersteinmal lassen werde.

Ich hoffe, dass die Werbung irgenwann wieder wegfällt, so dass ich Thaifood wieder mit Freude lesen kann.

Ich habe es getan. Ich habe das Kartoffelgratin aus der Dose erworben UND ZUBEREITET. Jawoll. Genau nach Bastelanleitung, die auf der Dose darauf gestanden hat. Als erstes habe ich einen Blick auf die Inhaltsstoffe geworfen:

  • Kartoffeln (51% mit E223), also handelt es sich quasi um geschwefelte Kartoffeln y/n?
  • Sauce
    • Wasser
    • Sahne (17%)
    • modifizierte Maisstärke
    • Salz
    • Emmentaler
    • Knoblauch
    • Aroma
    • Gewürze

Klingt doch erstmal nicht, als wäre es total pervers, oder? Sieht auch nicht sehr schlimm aus, wenn man sich das Endergebnis anschaut:

Dosengratin 3

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Manchmal kommt es vor, dass ich ein wenig ningelig bin und böse auf die Welt, so dass ich mich eigentlich nur auf dem Sofa zusammenrollen mag. Mit einer großen Tasse Kakao und ein paar schönen Keksen. Dazu dann eine DVD (gern Bend it Like Beckham, Gefährliche Liebschaften oder Ocean’s 11) und der Abend kann doch noch schön werden. Das ist ein Abendablauf, wie er am wahrscheinlichsten ist, wenn ich am Anfang einer Erkältung stehe und den Trost von Keksen und einer schnurrenden Katze brauche. Neulich war es dann mal wieder soweit. Und Notfallkeks der Wahl war

Walnusskeks

 Kaffee und Walnuss-Cookies

  •  125g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100g  weiche Butter
  • 40g  weißen Zucker
  •  30g dunklen, weichen Zucker
  • 1 EL Instantespressopulver
  • 1 Ei, verquirlt
  • 100g Walnussstücken

Ofen auf 180° vorheizen.

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Butter und Zucker in einer anderen Schüssel schaumig rühren. Erst das Espressopulver unterrühren und dann das Ei. Mit der Mehlmischung und den Walnussstücken mischen, aber ähnlich wie bei Muffinteig nicht zu dolle rühren.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig Esslöffelweise darauf verteilen, mit genügend großem Abstand, da die Kekse dazu tendieren ansonsten eine einzige amorphe Masse zu bilden.

Für 12 Minuten backen, sie sollten jetzt golden und so gerade eben fest sein, wenn man sie anditscht. Auf einem Gitter auskühlen lassen. Sollte ca. 15 Stück ergeben.

Die Kekse sind, auch durch den Espressoanteil, nicht sehr süß. Es ist für den Keks aber wichtig, dass es wirklich Espresso- und nicht Kaffeeinstantpulver ist. Mit Kaffeepulver werden sie langweilig, mit Espresso lecker. Backarien sind der einzige Grund für mich, immer Instantespresso in meiner Küche vorrätig zu halten. Im Moment habe ich sogar zwei Sorten: Jacobs und Nescafé. Ich konnte allerdings zumindest zu Backzwecken keinen Unterschied zwischen den beiden feststellen. Und so trinken… es gibt wirklich Grenzen.

Trinken: bei Kakao habe ich festgestellt, dass ich sehr auf ein spanisches Kakaopulver stehe, dass ich bei Lina Krokant einmal probiert und dann auch sofort für unseren Schokoholiker Herrn E erworben habe. Die spanische Seite ist eine Flashzumutung, aber zumindest ist erkennbar, um welchen Kakao es sich handelt. Hoffe ich. Wenn man den Kakao richtig macht, hat man eine eher zähflüssige, kakaoige Masse, die einfach wunderbar schmeckt.

Sehr lecker siehts aus. Leider konnte ich das nicht probieren. Vor dem laden and eine 10 meter lange schlange und ich hatte keine zeit mehr.

p1020344.jpg

Ich muss wohl noch mal nach Lyon.

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