Archives for the month of: Februar, 2007

Ein lieber Freund von mir hat am Wochenende seinen fertigen Doktor gefeiert. Mit einem Brunch. Ich wurde gebeten, einen Obstkuchen mitzubringen. Mach ich gern. Und dann: was ist denn ein sinnvoller Obstkuchen gegen Ende des Winters? Ich hatte keine Lust, Obst zu verwenden, das nicht frisch ist. Und eigentlich lieber kein Flugobst. Ich fürchte, dass ich das mit den Birnen dann doch getan habe – ist in Chile oder so nicht gerade Herbstanfang? Und Birnen sind meines Wissens nach nicht so das Lagerobst. Aber auf Apfelkuchen hatte ich dieses Mal keine Lust, auch wenn ich den an sich sehr gerne in verschiedenen Varianten mache.

So, Birnenkuchen mit Schmandguss, ein wenig altertümlich:

Mürbeteig:

250g Mehl
125g Butter
75g Zucker
abgeriebene Schale einer halben Zitrone
1 Ei
1 Eigelb

1-1,5kg Birne, geschält, entkernt und geviertelt

Guß:

200ml Sahne
200ml Schmand
2 Eier
40g Zucker
50g gehackte Mandeln (oder Cashews – schmeckt eigentlich besser)

Aus den Zutaten rasch einen glatten Mürbeteig herstellen und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank geben.
Eine 28er (26er geht auch) Springform fetten und Mehlen, Ofen auf 200° vorheizen.
Den Teig halbieren: Hälfte 1 für den Boden und Hälfte 2 für den Rand. Den Rand am besten schön glatt mit einem Messer schneiden. Birnenviertel mit der dicken Seite zum Rand auf dem Teigboden verteilen. 20 Minuten backen.
In der Zeit den Guß herstellen.
Ofen auf 175° runterschalten. Guß auf den Birnen verteilen und für 40 Minuten in den Ofen geben. Evtl. gegen Ende mit Alufolie abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird.

Mit Puderzucker bestäuben und glücklich sein.

Neulich war Sonntag, man wollte nicht mehr aus dem Haus und unbedingt Twin Peaks gucken. Lechz! Also musste das zusammengeworfen werden, was da war – zum Glück waren wir ganz gut bestückt…

Für 2 -3:
50 – 100g Schinkenwürfel
1 gr. Dose große weiße Bohnen
1 kl. Dose Tomaten, gehackt
Möhren, Pastinaken (oder anderes Gemüse wie Sellerie)
Schalotten, geviertelt
Knoblauch
Rosmarin, Thymian, Lorbeer
frische Chillies (optional)
100 ml Weißwein (optional)
Salz und/oder Gemüsebrühe
Parmesan

Die Schinkenwürfel in etwas Olivenöl anschmurgeln, dann das Gemüse dazu, anbraten, Zwiebeln und Knoblauch dazu, alles leicht bräunen. Mit Weißwein ablöschen, den Weißwein nahezu verkochen lassen. Jetzt die Tomaten und die Kräuter dazu, falls es zu pampig wird, Wasser dazu. Das ganze ein paar Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Dann die abgegossenen Bohnen dazu und nochmal mindestens 15 min kochen (kann auch länger), immer Wasser dazu, wenn es zu dick wird. Mit Salz/Brühe und Pfeffer abschmecken, evtl. noch Balsamico oder sowas. Die Kräuter herausfischen und mit einem Schuss richtig gutem Olivenöl und Parmesan servieren. Dazu Brot. Dianne, these are great beans!

Dieses schöne Rezept habe ich aus dem Blog WFMU via Riesenmaschine (sorry, ich kann nicht verlinken). Habs aber noch ein bißchen abgeändert.
Für 2:
750 – 1000g Kartoffeln, gewaschen und zu Kartoffelecken zerschnipselt
Saft und Zesten einer Limette (am besten Bio)
Olivenöl
Meersalz
frisch gemörserter schwarzer Pfeffer
geriebener Parmesan

Den Ofen auf 190° C vorheizen.
Einige Löffel Olivenöl mit einem Teil der Zesten, etwas Saft und Salz und Pfeffer verrühren und in einer Schüssel mit den Kartoffeln vermischen. Die Kartoffeln auf einem Backblech auslegen und 30 – 35 min backen, bei Halbzeit einmal umdrehen.
Aus dem Ofen nehmen, nach Wunsch nachwürzen (nicht zu wenig Pfeffer!) und mit Parmesan bestreuen. Köstlich!

Ich blogge derzeit so unregelmäßig, dass ich ein wenig ein schlechtes Gewissen habe. Und dann habe ich ein wundervolles kleines Rezept entdeckt & natürlich sofort mit Erfolg nachgekocht und dann vergesse ich, es zu fotografieren. Also bitte ein wenig die Phantasie anstrengen und sich vorgestellt, wie das aussieht, bzw. aussehen könnte.

Und zwar war neulich abends ein kleines Essen mit Onkel Mattel, ATB, Little Sister, Tante U, Herrn E und Mitbewohnerette #4. Und ATB hatte mich gebeten, doch keinen Aufwand zu treiben. Und weniger Aufwand geht kaum:

750-1000g Nudeln. Es ist fast egal, welche man nimmt. Einfach in den Schrank schauen und nehmen, was da ist.
2 große Handvoll Basilikum
j 1 große Handvoll Petersilie, Rucola, Minze
Saft und Zesten einer großen Biozitrone
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
3 TL grobes Meersalz
1 TL schwarzer Pfeffer, leicht zerstoßen im Mörser

Nudelwasser aufsetzen und Nudeln al dente kochen. Währenddessen die übrigen Zutaten in eine Küchenmaschine werfen und auf den Momentschalter drücken. Kräuter-Zitronenmischung auf die abgetropften Nudeln geben und gut unterrühren.

Fertig.

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.