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Ein weiterer Hinweis, warum fettarme Milch irgendwie nicht das Wahre ist…

Ich war immer schon der Meinung, dass Vitaminpillen irgendwie Schmu sind. Und nun scheint festzustehen, dass einige sogar schädlich sind. (Hier)

Wenn ich mich recht entsinne, sind es die fettlöslichen Vitamine, die auf der Schadensliste gelandet sind. Wenn ja, wäre es kein Wunder ist es doch schon länger bekannt, dass die in zu hohen Dosen giftig wirken.

Dieses Rezept verdanke ich mal wieder der bereits mehrfach gepriesenen Nigella, die auch der Liebste sehr schätzt („Die ist ja wirklich hübsch!“). Es ist in der Tat eher eine Sommerpasta, aber sie hat auch den unschätzbaren Vorteil, dass man die Zutaten eigentlich immer im Haus hat. Ich habe heute frische Pasta verwendet, weil das Kind so früh wach war, dass ich vor der Arbeit noch Zeit hatte, auf den Markt zu gehen. Beinahe wäre ich zu früh dort gewesen, fingen Märkte früher nicht immer um 7h an?? Dieses Rezept ist aber, auch vom Timing her, für trockene Pasta gedacht:

250 g Linguine
5 EL Creme Double
1 Eigelb
ca. 30g Parmesan
2 EL Zitronensaft und etwas abgeriebene Schale
2-3 EL gehackte glatte Petersilie
Butter

Die Pasta aufsetzen. Die Sahne, das Eigelb, den Parmesan und den Zitronensaft mit etwas Salz und Pfeffer verrühren.
Wenn die Pasta al dente ist abgießen und mit einem Klecks Butter verrühren. Kurz abkühlen lassen. Mit der Sauce vermischen, eventuell mit einem EL Nudelkochwasser flüssiger machen. Petersilie drauf und sofort auf den Tisch. Sehr frisch und schnörkellos.

Seit ich mich entschlossen habe, dieses Rezept zu probieren, schwirrt mir noch eine Ergänzung im Kopf herum: Scheiben gebratener Entenbrust müssten extrem gut dazu passen! Ich werde das demnächst mal testen.

Seit Weihnachten gibt es in meiner Küche einen Flammenwerfer:

den hat Herr E mir geschenkt und es ist das erste Gerät in meiner Küche, auf das der GröFaZ de la cuisine aktiv neidisch ist. Und neulich habe ich ihn dann das erste Mal auch wirklich eingesetzt, wie es sich gehört um Zucker in eine dünne Karamellschicht zu verwandeln.
Der ganze Nachtisch ist supereinfach, aber (vielleicht gerade deswegen?) unglaublich gut.

Erstmal muss man Milchreis bauen:

125g Milchreis
1/2l Milch
3 EL Mandelsirup

Milch aufkochen – nicht überkochen und den Reis und den Sirup reinrühren. Wer auf einem E-Herd kocht: nun einfach die Platte abschalten und den Reis die nächsten 20 Minuten quellen lassen und dabei ab und an umrühren.

4-5 Ramequinförmchen nehmen und den Boden mit etwa 2 Löffeln Pfirsich-Zimt Marmelade bedecken – ich habe im Sommer fleissig eingekocht und davon noch genug über. Milchreis einfüllen und glatt streichen. Das ist wichtig, da bei einer unebenen Oberfläche der Zucker den Reis nicht ganz bedeckt und so verbrannte Stellen entstehen.
Ca. 2 EL Zucker je Förmchen und mit dem Flammwerfer so lange raufhalten, bis der Zucker blasen wirft und einen schönen, hellen Karamellton annimmt.

Fertig.

Leider sind die Bilder derartig giftig-chemisch in ihrer Farbgestaltung geworden, dass sich bitte einfach alle mal vorstellen, wie das wirklich ausgesehen hat.

;-)

Seit einiger Zeit verwende ich besseres (= teureres) Salz als früher, im Moment ein Säckchen Fleur de Sel mit einer wirklich interessanten Preisgestaltung, wenn man bedenkt, dass es sich um getrocknetes Meerwasser handelt. Und Himalaya-Salz, das mein Liebster aus der Schweiz mitbringt. Ich höre schon die Frage: „Himalaya-Salz aus der Schweiz? Warum nicht Alpen-Salz?“ Keine Ahnung. Auf jeden Fall schmeckt es besser als das schnöde, auch hier keine Ahnung warum. Falls ihr den Unterschied nicht schmeckt, gehört ihr vielleicht nicht zur Avantgarde der sogenannten Supertaster (taster, nicht Taster!!!), die mit mehr Geschmackspapillen ausgestattet sind als der Rest von uns.

Frage: Wie nennt man einen Keks unter einem Baum?

Antwort: Ein schattiges Plätzchen.

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