Ein wenig scheine ich im Moment einen Hang zum Cross Culture Cooking zu haben… Aber sei es drum, ich habe eine wunderbare Fenchelsuppe entdeckt. Ich konnte mir Fenchel bis dahin einfach nicht in einer Suppe vorstellen. Was wohl auch daran liegt, dass ich dazu tendiere Suppen gerne tot zu pürieren, was sich beim faserigen Fenchel schlecht macht.
Ich hatte leider keine Frühlingszwiebeln da, aber sowohl aus optischen als auch aus geschmacklichen Gründen würde ich dazu plädieren, die nach Möglichkeit als Ringlein noch einzufügen.

Für 2

50g Glasnudeln
1 kleine Zwiebel, feingehackt
1 Knoblauchzehe, feingehackt
1 kleine rote Chili, in Streifchen, WICHTIG: vorher entkernen. Es geht hier nicht um einen Wettbewerb, wer mehr Schärfe aushalten kann. Fenchel ist eher sanft im Geschmack, zu viel Schärfe verhindert, dass man vom Fenchel noch viel schmecken kann. Und das wär ja schade.
1 kleine Fenchelknolle (ca. 200g), in hauchdünnen Scheiben; Fenchelgrün aufheben und feinhacken –> Deko
1 El frisch geriebener Ingwer
Olivenöl
150ml trockener Weißwein
600ml Gemüsebrühe
0,1g Safran – also ein kleines Döschen
2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer

Glasnudeln mit heißem Wasser übergießen, gar ziehen lassen und in kurze Stücke schneiden.
Zwiebel und Knoblauch im Olivenöl glasig dünsten. Mit Weißwein ablöschen, Fenchel 1 min. dünsten. Brühe angießen und die restlichen Zutaten dazugeben, bis auf die Nudeln. 5 Minuten köcheln, nach 3 Minuten die Glasnudeln dazugeben.
In Schüsselchen Frühlingszwiebel geben, Süppchen rauf, mit Fenchelgrün dekorieren.

Wärmt.