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Kürbisevent.

Aber ich bin nicht dazu gekommen, ein Bild von der Apfel-Kürbissuppe zu machen… deswegen werde ich sie nur außer Konkurrenz abliefern.

Kürbissuppe gekocht. War total einfach gewesen und auch lecker. Aber da nur ich davon gegessen hatte, war noch ein wenig davon über. Also sprach ich zu Mitbewohnerette #2: Wenn Du magst, dann kannst Du Dir gern von der Suppe was zum Abendessen nehmen.

Sie schaute mich leicht zweifelnd an und meinte: Apfel-Kürbis? Ich glaube nicht, dass mir das schmecken wird. Das ist mir zu fremd.

Bei so einer Haltung habe ich dann auch keine Lust mehr, in Zukunft was zu Essen anzubieten… Aber das Thema hat sich erledigt: sie ist ausgezogen. (ach ja: und sie hat sie gegessen, die Suppe. Allerdings gab es keine Rückmeldung, ob es gemundet hat).

Also, hier kommt ein Rezept für 2:

350g Kürbis, entkernt, geschält und in Würfeln
2 Äpfel (Cox oder Jonagold gehen gut), entkern, geschält und in Würfeln
600ml Gemüsebrühe
ein wenig Sahne
Butter, eine halbe Zwiebel in Würfeln

Apfel und Kürbis zusammen mit der Brühe zum Kochen bringen. Ca. 10 Minuten köcheln lassen oder bis das Gemüse weich ist.
In der Zeit die Zwiebel in der Butter glasig anbraten.
Suppe zum gewünschten Grad pürieren, mit Salz abschmecken, Zwiebelbutter dazu.
Auf Tellerchen geben und ein wenig Sahne in die Mitte geben.

Glücklich sein.

Im Oktober gibt es immer extra viele Geburtstage, so auch den von Herrn E. Der wünscht sich jedes Jahr von mir eine Schwarzwälder Kirchtorte, die er dann auch bekommt. Ich habe immer den leisen Verdacht, dass meine Variante nicht die offiziell sanktionierte ist. Dafür hat sie den Vorteil, besonders einfach zu sein und dabei sehr gut zu schmecken. Und ich bekomme inzwischen sogar halbwegs die Deko hin – ein ewiger Schwachpunkt von mir, Tortendekoration.

Draufsicht:

Ansicht:

Teig:

125g Butter
250g Zucker
2 Eier, leicht geschlagen
2 Tropfen Vanille
165g Mehl
1/2 TL Backpulver
1 TL Natron
60g Kakao
185ml Buttermilch

Füllung:

60ml Kirsch
700ml Sahne, geschlagen
425g Schattenmorellen aus dem Glas, abgetropft

Überzug:

100g gute Bitterschokolade
100g gute Milchschokolade
(oder einfach 200g Rausch 42% herbe Vollmilch)
Kirschen für Deko

Den Backofen auf 160° vorheizen. Eine 20er Springform einfetten & Boden und Seiten mit Backpapier auskleiden.
Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach die Eier und die Vanille dazu. Alle trockenen Zutaten mit einem Metallöffel unterheben, Buttermilch gut unterrühren.
In die Springform füllen, glattstreichen und 30-40 Minuten backen. Stäbchenprobe!
Den ausgekühlten Boden am besten mit der Fadenmethode in 3 gleiche Böden teilen.
Das ist der Zeitpunkt, an dem ich Herrn E bitte, Schokolöckchen herzustellen. Nicht zu kalte (bröckelt), nicht zu warme (zerschmilzt) Schoko mit einem Sparschäler in Löckchen schaben.
Den untersten Boden auf einen Kuchenteller verfrachten und großzügig mit dem Kirsch einpinseln. Sahne auf dem Boden verteilen und Kirschen dicht packen. Nächsten Boden, Sahne. Deckel drauf und alles mit Sahne einkleistern.
Jetzt mit Hilfe von ein wenig Backpapier die Schokolöckchen auf dem Rand verteilen, Kirschen gleichmäßig verteilen… oder auch vorher noch Sahne-Deko spritzen… wie auch immer. Hauptsache hübsch.

Und dann: Ich muss Dich vernichten!

Immer wenn es anfängt kalt zu werden, fange ich an ein wenig mit Tees zu experimentieren. Mein aktueller Lieblingstee

2-3 Stangen Zimt
2 Stangen Zitronengras
3cm Ingwer
1 Prise Süßholz

Alles in Stücken und mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen – 5-8 Minuten ziehen lassen.

Zu Zimt: es geht ja mal wieder rum, dass Zimt gesundheitsschädlich sei. Dazu nur das: gesundheitsschädlich ist einzig Cassia-Zimt, nicht der echte Ceylon-Zimt. Bei Cassia ist der Cumaringehalt zu hoch, das kann bei Ceylon nicht passieren.
Ich habe das Glück, dass Madame D gern Gewürze direkt aus Sri Lanka schicken lässt & diesmal hat der Zimt das gut überstanden & will verwendet werden.
Zimt regt übrigens die Verdauung an und soll wohl hilfreich sein in den Anfangsstadien von Diabetes II.
Zitronengras macht das Ganze erfrischend & durstlöschend & soll die Konzentration fördern… ich mag einfach den Geschmack sehr gern.
Ingwer soll bei Reisekrankheit helfen, gegen Erkältungen… gegen Verdauungsbeschwerden. Ingwer hilft eigentlich immer. Und schmeckt gut. Also: Ingwer sparen grundverkehrt: Ingwer kräftigt, Ingwer nährt!

Das Süßholz gebe ich eigentlich nur deswegen dazu, weil es die Mischung ein wenig süßer macht. So statt Honig oder Zucker. Und: es hilft bei Husten (auswurffördernd)… fördert wohl den Gallenfluss….und fördert ganz allgemein das Immunsystem und soll sogar die bösen kleinen Viren tot machen.

na denn. Eigentlich sollte der Tee nur schmecken. Das tut er. Und dann noch ein wenig mehr.

Onkel Mattel ist FUFFZICH geworden. Und alle haben mitgefeiert. Zum Geburtstag hat er sich von mir einen Schokoladenkuchen gewünscht & bekommen. Den schokoladigsten Schokokuchen, den ich kenne, bei dem noch Mehl verwendet wird. Ein Lieblingskuchen für die, die ihn kennengelertn haben.

Schokoladenkuchen

250g Butter
250g gute Bitterschokolade (lindt oder besser)
2 EL Instantespresso
300g Mehl
1 1/2 TL Backpulver

550g Zucker

60g Kakaopulver (richtiger Kakao, kein Nesquick)
1/2 TL Natron
4 Eier
2 EL Öl
125ml Buttermilch

250g gute Bitterschoko
160g Zucker
160ml Sahne

eine 20er Springform einfetten und mit Backpapier so auslegen, dass eine Manschette von mind. 3cm übersteht. Ofen auf 160° vorheizen.
Butter, Schoko und Espresso mit 185ml Wasser schmelzen lassen.
Mehl, Backpulver, Kakao, Zucker und Natron mischen. Eier, Öl und Buttermilch verquirlen, mit einem großen Metallöffel mit den trockenen Zutaten mischen. Schokomischung unterrühren – alles eher als einen großen Muffin (ein großes Muffin?) ansehen & eher weniger als mehr verrühren.
Teig in die Springform füllen und 1h 40Min in den Ofen tun. Garprobe machen. Evtl. 5-10 Min länger drin lassen.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen.

Sahne, Schokoladen und Zucker auf niedriger Flamme schmelzen , aufkochen und sofort wieder runterschalten und 4 Minuten unter ständigem Rühren leise köcheln lassen. Ein wenig abkühlen lassen und dann auf dem Kuchen verteilen.

Und dann Kerzen, wie es sich für einen richtigen Geburtstagskuchen gehört!

Mal vorweg: wir haben in Vancouver nicht aufsehenerregend gegessen. Was man wohl kann, allein die Budgetrestriktion und unser Kleinkind waren nicht kompatibel mit einem höherwertigen Restaurantbesuch. Nächstes Mal. Man kann aber Vietnamesich, Chinesisch Sezchuan, Chinesisch Kanton, Malaysisch, Japanisch, Thai, Mongolisch, Koreanisch… Sushi fungiert mehr oder weniger als Currywurst. Zum Beweis dies Bild, aufgenommen auf der Fähre nach Vancouver Island:

Dies hier hingegen fand ich allerdings bemerkenswert:


Wer hätte das gedacht? “No Name” ist ein Markenname! Und noch gleich in zwei Sprachen! Schmeckte übrigens genauso wie er hieß, der Senf…

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