Archives for the month of: August, 2006

und danach einen kaffee. Aber was geht dabei vor? Die Zeit online liefert eine schwer ausgewalzte behandlung der physik des Latte Macchiato.

http://www.zeit.de/online/2006/33/drmax-macchiato

Interessant ist die publikumsfrage am ende des beitrags: “Warum bilden sich (bei einem korrekten) Latte Macchiato nach einer weile stillstehen mehrere klar voneinander abgesetzte trennsschichten und kein kontinuierlicher übergang von kaffee zu milch?

Ein kommentator war ganz kess und schrob:
“Ich drinke dieses Zeug nicht, und irgendwelche Streifen drin sind mir auch völlig egal.”
Dann stirb doch dumm! Ich jedenfalls find das eine spannende frage.

Bzw, bei mir ist es nicht einmal quer durch den Garten, sondern einmal quer durch den Kühlschrank. So zumindest nannte meine Oma immer eine bunte Gemüsesuppe mit wechselndem Inhalt. Deswegen sind die Angaben hier auch nur als ungefähre Hinweise und nicht als ein fixiertes Rezept zu betrachten. Ich mache immer gern so eine Art Minestrone daraus, mit einem leicht tomatigen Hintergrund. Aber das kann man halten wie ein Dachdecker.

Butter oder Olivenöl
1 große Zwiebel in Würfeln
1-2 EL Kräuter der Provence (TK)
1-2 Knoblauchzehen, zerquetscht
2 mittlere Kartoffeln geschält und in Würfeln
1 große Karotte in Scheiben
1/4 eines kleinen Kürbis’ entkernt, geschält und in Würfeln
1 mittlere Zucchini in Würfeln
1 Paprika in Würfeln
1 Maiskolben, Kerne rausgelöst
3 Tomaten in Würfeln

1,2 l Gemüsebrühe
3-4 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
frisch geriebener Parmesan

Die Zwiebel in Öl oder Butter glasig andünsten. Kartoffeln, Kürbis, Karotten dazugeben und ein wenig mitbraten. Brühe, Tomatenmark, Knoblauch und Kräuter dazugeben und aufkochen. 10 Minuten leise köcheln lassen. Paprika, Zucchini und Mais dazu – ca. 5 Minuten weiterköcheln. Tomaten dazu, weitere 5 Minuten simmern.

Abschmecken und mit Parmesan auf den gefüllten Suppenschalen servieren.

Saisonal das Gemüse wechseln. Pesto dazugeben. Oder Nudeln oder Reis mitkochen. Oder….

Da koche ich den Sommer über gefühlt hunderte von Gläsern mit Marmelade ein (die ich wahrscheinlich eh nur verschenken werde, da ich gar nciht so gerne Marmelade esse) und dann gibt es ein Marmeladenswap und niemand sagt mir bescheid.

*jammer*

Ich liebe Päckchen schicken und bekommen.

Ich habe ein weiteres Kochbuch erworben:

Ich koche gern und ich mache Yoga. Allerdings gebe ich mich eher Ashtanga hin, als Sivananda. Ich finde Sivananda doch deutlich esoterisch verstrahlter als Ashtanga.
Das Kochbuch hat einige sehr schöne Rezepte (ein paar werde ich nie austesten), man muss nur die Ideologie weglassen.

Eine vegetarische Ernährung macht den Verstand aktiv, subtil und scharf. Die vegetarische Ernährung ist dem erhabenen Denken und der Konzentration auf das Göttliche in hohem Maße förderlich. Sie schenkt eine größere Vitalität als eine Ernährung mit tierischen Nahrungsmitteln
Swami Sivananda

Wie gesagt, das ist in meinen Augen Unsinn, aber wenn aus dem Buch drei gute Curries, zwei Suppen und vier Nachtische kommen, soll das mal reichen.
Und es sind nicht nur indische/indisierte Rezepte dabei, auch klassische europäische Gerichte haben ihren Platz gefunden. Natürlich komplett frei von Fleisch, Fisch und Ei. Das sind in deren Augen Ih- Bestandteile, die lediglich den Körper vergiften.
Aber Milchprodukte werden fleißig eingesetzt.
Und ich finde es ganz sympathisch, dass am Ende des Buches Menüvorschläge gemacht werden, nach Ländern zusammengestellt (das italienische Menü, das indische, das mexikansiche…)

Jut, mal sehen, ob ich demnächst was hieraus verblogge.

Ich hab diesen SOmmer wieder viel Marmelade eingekocht. Besonders Pfirisch, auf Nachfrage ;-)

Irgendwann ging mir Pfirsich ziemlich auf den Keks, selbst mit den Varianten Pfirsich-Mandel, Pfirsich-Zimt…

Aber jetzt bin ich doch wieder erlegen und habe Pfirsich mit Erdbeer und Minze kombiniert. Und es schmeckt – es gab einen Probetoast.

500g 1:2 Einkochzucker
500g Erdbeeren (geputzt gewogen)
500g Pfirsich (geputzt gewogen)
Saft einer Zitrone
2 handvoll gehackte frische Minze

Obst mit Zucker und Zitrone aufkochen und ca. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen. Eventuellen Schaum abschöpfen. Minze unterrühren. Noch quasi kochend in sehr saubere (besser:sterile) Gläser abfüllen. Für 10 Minuten auf den Kopf stellen. Abfüllen.

Menschen glücklich machen.

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