Archives for the month of: Juli, 2006

Der Herr E erwarb beim Bio ein Weißbrot. Inzwischen kann der Bio ja auch das. Nur verträgt das anscheinend nicht, wenn man es über Nacht nicht in den Brotkasten tut. Es ward hart.
Aber. Keine Problem: ich wollte eh noch einen Haufen Tomaten verarbeiten und da kommt mir altbackenes Weißbrot gerade recht.
Bei dieser Suppe möchte ich nocheinmal daraufhinweisen: je weniger Zutaten in einem Rezept sind, desto wichtiger ist es, dass sie alle von wirklich guter Qualität sind. Bei vielen Zutaten kann man es meist überspielen, wenn ein, zwei nicht sooo dolle sind. Nicht so bei wenigen.
Außerdem passt diese Suppe gerade perfekt in die Jahreszeit:

Tomatensuppe mit Basilikum

Für 4-5 Menschen

1,5-2kg reife Tomaten, gehäutet, entkernt und gehackt (alternativ im Winter 1kg gute Tomaten aus der Dose, abgetropft und gehackt)
2-3 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
125ml Olivenöl (das schmeckt man durch – Qualität)
Meersalz, Pfeffer
1/2 – 1 altbackenes Weißbrot (1/2 Kasten, 1 ganzes Ciabatta, als Richtlinie)
1 mittleres Bund Basilikum, Zitronenbasilikum macht sich hier sehr gut
evtl. mehr Olivenöl

Knoblauch und Olivenöl in einem schweren Topf soweit erhitzen, bis der Knoblauch golden wird. Tomaten dazugeben und ca. 30 Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten anfangen einzudicken. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und etwa 300ml Wasser dazugeben, zum Kochen bringen.
Das Brot in große Stücke brechen, dabei möglichst weitgehend die Kruste entfernen. Brot zur Tomate, verrühren. Wenn das zu dickflüssig ist: kochendes Wasser dazu.
Olivenöl und zerzupftes Basilikum dazugeben und mindestens 1 Minute ruhen lassen, damit das Brot eine Chance hat, die Aromen aufzunehmen.
Mit einem kleinen Schuss Öl auf den Tellern verteilen.
Essen.

Wenn der Sommer doch ein wenig in RIchtung warm tendiert, wie der aktuelle, habe ich immer sehr wenig Lust, richtig warm zu essen. Entsprechend nehme ich ab und freue mich, wenn ich neue Rezepte entdecke, was sich denn alles gut kalt essen läßt. Und ich liebe im Sommer kalte Suppen.

Avocado Suppe

für 2-3 Menschen

Olivenöl
1 gehackte Zwiebel
2-3 Knoblauchzehen in feinen Scheibchen
1 1/2 TL gemahlenen Kreuzkümmel
0,6l Gemüsebrühe
2 Prisen Chili (oder eine frische gehackte Schote)
2 REIFE Avocados
Saft einer Limette
1 große handvoll frische Minzblätter, gehackt
1/2 Bund frischer Koriander, Blätter und Stiele getrennt und beides gehackt
150g griechischer Joghurt
Salz, Pfeffer

Die Zwiebeln im Olivenöl sanft anbraten, bis sie golden und weich sind. Knoblauch und Kreuzkümmel dazugeben und etwa 1 Minute unter rühren mitbraten. Brühe, Korianderstiele, Minze und Chili dazugeben. etwa 15 Minuten köcheln lassen.
Auf Handwärme abkühlen lassen.
Avocados entkernen, Haut abziehen und gemeinsam mit den Korianderblättern und dem Limettensaft in die Brühe geben. Pürieren. Joghurt dazum salzen, pfeffern und über Nacht, mindestens aber für 2 Stunden, im Kühlschrank kalt werden lassen.

Mit ein wenig Baguette oder Pide ein vollständiges Abendessen.

So, die Kommentarfuntion wurde reapriert und sollte wieder einfach nur funktionieren.
Na denne…

Ich habe mir beim Grillen im Hof eine Feindin gemacht: die Trulla vom Bioladen, der bei mir unten im Haus drin ist.
Erstaunlicherweise klang sie original wie Anke Engelke, wenn die eine Körnermutti nachmacht. Bösartigerweise würde ich ja behaupten, dass sie nur deswegen so maulig war, weil sie noch arbeiten musste, während wir entspannt im Gras lagen und darauf gewartet haben, dass die Kohlen heiß werden.
Grillen und ich – bisher war ich immer nur Passiv-Griller. Entsprechend habe ich vielleicht ein wenig zu viel Grillanzünder benutzt, aber das ist ja zum Glück nach 10 Minuten verflogen. Und dann war Little Sister da und konnte die Regie über die Kohlen übernehmen.

Im Erstversuch gab es nichts aufregendes: Würstche für die Carnivoren und für alle Champignons mit Gorgonzolafüllung. Tüteneinfach.
Dazu wurde gewünscht:

Kartoffelsalat

für ca. 5 Leute

800g festkochende Kartoffeln nach Wahl
6 EL Weißweinessig (oder anderer heller Essig)
Salz
2 Stangen Staudensellerie in Scheibchen
250g Möhre in ovalen, dünnen Scheiben
1/2 Gurke, geschält und in Würfeln
1 rote Zwiebel in feinen Würfeln
so 7-9 EL Mayo, ganz schlicht aus Erdnussöl mit ein wenig Sesamöl für’s nussige
Salz, Pfeffer

Kartoffeln gar kochen, pellen und Würfeln. Mit Essig übergießen, salzen und ziehen lassen, während man das Gemüse vorbereitet.
Kartoffeln, Gemüse und Mayo mischen und mindestens 30 Minuten ziehen lassen. Besser über Nacht.

Glücklich in den Sommerabend grillen.

Wenn ich des Nachts nach Hause komme und unbedingt noch was essen will, bevor ich mich schlafen lege, dann schaffe ich es meist nicht mehr, mir ein Brot zu machen. Aber ein Kräutercouscous geht immer.

Genauso ist ein schnelles Couscous ideal, um es sich in der Mittagspause mal eben zu machen.

für 1-2 Personen als Mittagessen:

1 Glas Instantcouscous
1 Glas kochendes Wasser
1 Stich Butter/Schuss Olivenöl
Salz, Pfeffer
Kräuter, Frühlingszwiebel, Tomaten, Zucchini, Gurke, Pasta Mix (TK) von Iglo….

Couscous mit dem kochenden Wasser übergießen, Butter/Öl und Salz dazu. 5 Minuten quellen lassen.

Nun entweder einfach ein paar frische oder TK Kräuter reinwerfen und glücklich sein oder ein wenig elaborierter werden.

Der TK PastaMix von Iglo ist hier sehr angebracht: Zwiebel, Trockentomate und Kräuter sind hier schon fertig gemsicht.

Ansonsten: ein wenig Tomate, Gurke, Zucchini, Paprika, was auch immer Würfeln und unter das Couscous mischen.

Abschmecken. Fertig.

Dauer etwa 5 Minuten, alles in allem.

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